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Umfrageergebnis anzeigen: Wenn am Sonntag Neuwahlen wären, welche Affen würdest du wählen?
CDU/CSU 8 10,13%
SPD 14 17,72%
Die Linke 20 25,32%
Bündnis 90 / Die Grünen 10 12,66%
AfD 3 3,80%
FDP 9 11,39%
DIE PARTEI 12 15,19%
Sonstiges 1 1,27%
Ich würde nicht wählen gehen 2 2,53%
Teilnehmer: 79. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Politik-Thread - "wirkt arg gescripted" Dieses Thema abonnieren
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Alt 02.06.2019, 21:20   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
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Aber das echte Highlight des Brennpunkts war doch eindeutig Schulz mit Sonnenbrille, als er in Zeitlupe durch die Glastür läuft.

Cue the music!

Bad boys, bad boys
Whatcha gonna do, whatcha gonna do
When they come for you
__________________
Break away tonight
I wanna hold your hand
We've got to get it right
We've got to understand
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Alt 03.06.2019, 01:03   (München)
CrookedVulture
MOOP MOOP!
 
Benutzerbild von CrookedVulture

Es ist kein Jahr her seit diesem Beitrag. Copy and Paste, Rinse and Repeat. Leckomio.
Der Postillon hat mittlerweile auch ein schönes Template für SPD-Wahlniederlagen:

Zitat:
Berlin (dpo) - Die SPD zieht Konsequenzen aus dem schlechtesten Wahlergebnis der Nachkriegszeit: Bei einer Pressekonferenz verkündeten heute alle Mitglieder des Parteivorstands sowie die erfolglose Spitzenkandidatin Katarina Barley geschlossen ihren Rücktritt. Ein Ende der großen Koalition sowie Neuwahlen sind wahrscheinlich.

Den Anfang machte Andrea Nahles: "15,8 Prozent sind das schlechteste Wahlergebnis, das die SPD seit ihrer Gründung jemals bei einer freien deutschlandweiten Wahl eingefahren hat. Als Parteichefin übernehme ich daher die Verantwortung für dieses Ergebnis und ziehe mich aus der Spitze zurück, um den Weg für frische Kräfte freizumachen, die nicht mit Agenda 2010 und großer Koalition vorbelastet sind. Jeder mit einem Funken Anstand würde so handeln. Die SPD braucht jetzt eine echte Erneuerung und eine Rückbesinnung auf ihre Wurzeln."

Einen Nachfolger wollte Nahles explizit nicht ernennen. "Es wäre geradezu absurd, wenn ich als Verliererin jemanden als Nachfolger ins Spiel bringen würde. Diese Kompetenz habe ich durch meine Niederlage verwirkt."

Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erklärte sich: "Nach so einem Ergebnis weiterzumachen, als wäre nichts gewesen, das wäre eine Verhöhnung des Wählerwillens. Dann stünden wir bei der nächsten Wahl bei 10 Prozent." Er fügte hinzu: "Ich bin sowieso nur ein seltsamer blasser Typ mit äußerst flexibler Meinung, von dem keiner weiß, wie er in die Parteispitze geraten ist."

Aus ähnlichen Gründen gaben auch Finanzminister und Vizekanzler Scholz, der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner, Arbeitsminister Hubertus Heil sowie zahlreiche weitere SPD-Politiker der ersten Reihe ihren sofortigen Rücktritt bekannt.

Ein "Weiter so!", bei dem sich die alte Riege in einer großen Koalition gegenseitig Ministerämter zuschanze, dürfe es keinesfalls geben, erklärte Scholz. Nun müssten andere aus der zweiten Reihe nach vorne treten und die Partei wieder zu alter Stärke zurückführen.

Wer nun an die Spitze der SPD treten wird, ist bislang noch unklar. Allerdings, so die einhellige Meinung der zurückgetretenen Politiker, stünde es einer demokratischen Partei wie der SPD gut zu Gesicht, wenn die neue Spitze zur Abwechslung von der Parteibasis aufgestellt und gewählt werden würde, statt hinter verschlossenen Türen vom erfolglosen Vorstand ausgekungelt zu werden.
Gab es in sehr ähnlicher Fassung bereits 2013 und 2017 und vermutlich auch wieder 2021.
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-CM- (03.06.2019), das f (03.06.2019), jouston (03.06.2019), Lurchi (03.06.2019), scnorweger (03.06.2019)
Alt 18.06.2019, 14:39   (Berlin)
zeze
 
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-CM- (19.06.2019), Abel Xavier Unsinn (18.06.2019), luke (19.06.2019), mikelchuk (19.06.2019)
Alt 19.06.2019, 05:05   (Salzburg Stadt (Pumperstadl); Stiegelkorner)
mikelchuk
Her mit da Ingeborg!
 
Benutzerbild von mikelchuk




__________________
| 2007 Meister 2. Klasse Nord A | 2008 Meister 1. Klasse Nord | 2009 Meister 2. Landesliga Nord |
2010 Meister 1. Landesliga | 2015 Meister Regionalliga West |
| ? Meister 1. Division |
| ? ÖFB Cup Sieger | ? österreichischer Meister |
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-CM- (19.06.2019), zeze (19.06.2019)
Alt 21.06.2019, 06:36   (Österreich)
eXo
SofaCoach
 
Benutzerbild von eXo

Trump befindet sich übrigens auf dem besten Weg 2020 wiedergewählt zu werden, auch wenn es ob der Berichterstattung (sowohl in Europa als auch in der USA) nicht danach aussieht. Cas Mudde - einer der renommiertesten Politikwissenschaftler in der Populismusforschung - hat einen guten Meinungsartikel für den Guardian geschrieben, wo er zusammenfasst warum das so ist.

https://www.theguardian.com/commenti...ds-re-election
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.
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Splashi (21.06.2019)
Alt 21.06.2019, 14:42   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
Benutzerbild von Splashi

Wenn man als Demokrat bei Trump passiv bleiben kann, dann weiß ich auch nicht mehr. Es ist nicht auszuschließen, aber eine Wiederwahl von Trump würde mich zumindest ein paar Wochen intensiv kopfschütteln lassen, das würde sicher total wirkungsvoll sein.
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Wenn Du willst, ist es kein Traum.
Splashi ist offline Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2019, 16:36
skraggy
6, The Number Of The Goat
 
Benutzerbild von skraggy

Bernie hat es letztens ganz gut zusammengefasst: Die Rückkehr zu jenem Zustand, welcher zu Trump geführt hat, sollte nicht die Alternative zu Trump sein, sonst könnte es ein böses Erwachen für die Demokraten geben.
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The only difference between Senor Chang and Stalin is that I know who Senor Chang is.
skraggy ist offline Mit Zitat antworten
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-CM- (21.06.2019), eXo (22.06.2019), nevermind (21.06.2019)
Alt 22.06.2019, 21:49
Ernie
Drecksprophet
 
Benutzerbild von Ernie

Hätten die Demokraten 2016 Bernie ins Rennen geschickt, wäre er jetzt Präsident. Im Nachhinein natürlich leicht daher gesagt, aber ich bin davon noch heute fest überzeugt. Die Demokraten müssen eine progressive Kraft ins Rennen schicken und ich sehe wieder nur Bernie, der diese Rolle füllen kann (Warren vielleicht noch mit Abstrichen, aber sie hat nicht die Popularität Bernie's). Wenn ich schon lese, dass Biden die besten Karten habe, dann kann ich auch nur den Kopf schütteln. Sollen sie sich dann halt nicht wundern, wenn Trump eine zweite Amtszeit erhält.
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skraggy (23.06.2019)
Alt 22.06.2019, 22:56   (Saarbrücken)
Daniel84
SofaCoach
 
Benutzerbild von Daniel84

Hätten die Demokraten 2016 Bernie ins Rennen geschickt, wäre er jetzt Präsident. Im Nachhinein natürlich leicht daher gesagt, aber ich bin davon noch heute fest überzeugt. Die Demokraten müssen eine progressive Kraft ins Rennen schicken und ich sehe wieder nur Bernie, der diese Rolle füllen kann (Warren vielleicht noch mit Abstrichen, aber sie hat nicht die Popularität Bernie's). Wenn ich schon lese, dass Biden die besten Karten habe, dann kann ich auch nur den Kopf schütteln. Sollen sie sich dann halt nicht wundern, wenn Trump eine zweite Amtszeit erhält.
Naja, mit dem Progressiven ist es halt so ne Sache, in Europa würde so einer wie Bernie ziehen, klar, aber was wollen die Demokraten bei den Wahlen erreichen? Die „Progressiven“ haben sie eh in der Tasche, wer von denen würde schon Trump wählen? Es geht also eher darum, konservative, rechte Wähler zurückzugewinnen in den Staaten, die man 2016 verloren hatte. Und da kann ich zumindest die Umfragen verstehen, die besagen dass Biden die besten Chancen hätte. Jetzt mal unabhängig davon, dass ich mir wesentlich bessere Kandidaten vorstellen könnte, aber erstmal gehts ja nur darum diesen Fickfrosch abzuwählen, da wär mir fast jeder recht.
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DU bist Togo!
Daniel84 ist offline Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2019, 23:21
Ernie
Drecksprophet
 
Benutzerbild von Ernie

Trump hat ja nicht nur aufgrund seiner ultrarechten Konservativen Anhänger gewonnen, sondern weil die Arbeiterklasse jahrelang vernachlässigt und verarscht wurde, auch von Demokraten. Da waren viele Protestwähler, die es dem Establishment so richtig zeigen wollten. Dass sie aber einen narzisstischen, unberechenbaren Psychopathen ins Amt gewählt haben, haben sie nicht vorhersehen können oder wollen. Und eben diese Wähler muss man wieder überzeugen, nicht die ganz rechts stehenden, die in jedem Falle wieder Trump wählen werden, sollte er seine erste Amtszeit durchstehen. Biden mag die USA wieder ordentlich repräsentieren können, aber was springt dabei für seine Wähler raus? (Fast) nichts.
Ernie ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2019, 00:09
Captain Slow
Obviously.
 
Benutzerbild von Captain Slow

Hätten die Demokraten 2016 Bernie ins Rennen geschickt, wäre er jetzt Präsident. Im Nachhinein natürlich leicht daher gesagt, aber ich bin davon noch heute fest überzeugt. Die Demokraten müssen eine progressive Kraft ins Rennen schicken und ich sehe wieder nur Bernie, der diese Rolle füllen kann (Warren vielleicht noch mit Abstrichen, aber sie hat nicht die Popularität Bernie's). Wenn ich schon lese, dass Biden die besten Karten habe, dann kann ich auch nur den Kopf schütteln. Sollen sie sich dann halt nicht wundern, wenn Trump eine zweite Amtszeit erhält.


Go for Mayor Pete!
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Floppy disks are like Jesus. They died to become an icon of saving.
Captain Slow ist gerade online Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2019, 00:13
Ernie
Drecksprophet
 
Benutzerbild von Ernie

Habe ich bisher leider nur wenig verfolgt, aber einige Videos von ihm gesehen. Erster Eindruck vielversprechend, aber bekannt genug? Habe meine Zweifel.
Ernie ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2019, 00:16
Captain Slow
Obviously.
 
Benutzerbild von Captain Slow

Er bekommt gefühlt derzeit schon sehr viel Coverage seit er seine Kandidatur bekanntgegeben hat. Viele Etablierte wird vermutlich sein Alter abschrecken, aber ich finde ich mit am Besten in dem Sammelsurium das sich demokratische Kandidatur nennt
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Captain Slow ist gerade online Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2019, 01:04
skraggy
6, The Number Of The Goat
 
Benutzerbild von skraggy

Es geht also eher darum, konservative, rechte Wähler zurückzugewinnen in den Staaten, die man 2016 verloren hatte.
Dem würde ich vehement widersprechen, rechts von der Mitte gibt es für die Demokraten nichts zu holen, sonst sässe jetzt Hillary im Weissen Haus.

Und da kann ich zumindest die Umfragen verstehen, die besagen dass Biden die besten Chancen hätte. Jetzt mal unabhängig davon, dass ich mir wesentlich bessere Kandidaten vorstellen könnte, aber erstmal gehts ja nur darum diesen Fickfrosch abzuwählen, da wär mir fast jeder recht.
Biden hat momentan noch den Obama Bonus, aber ich denke seine Kampagne wird einen ähnlichen Lauf nehmen wie jene von Jeb Bush vor zwei Jahren: Als Kronfavorit gestartet und in den Debatten blossgestellt. Der Mann ist schrecklich unbeeindruckend und sein Voting Record ist ziemlich blamabel.

Trump hat ja nicht nur aufgrund seiner ultrarechten Konservativen Anhänger gewonnen, sondern weil die Arbeiterklasse jahrelang vernachlässigt und verarscht wurde, auch von Demokraten. Da waren viele Protestwähler, die es dem Establishment so richtig zeigen wollten.
Absolut! Zu den Protestwählern muss man auch unbedingt diejenigen zählen, welche gar nicht erst gewählt haben. Eine niedrige Wahlbeteiligung hilft immer den Republikanern und ich bin mir nicht sicher, ob der Anti Trump Effekt ausreichen wird, um die Massen zu mobilisieren.
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skraggy ist offline Mit Zitat antworten
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Alt 23.06.2019, 14:26
skraggy
6, The Number Of The Goat
 
Benutzerbild von skraggy


Go for Mayor Pete!
Ich denke Mayor Pete oder Kamala Harris werden am Ende jene Kandidaten sein, welche das demokratische Establishment um Pelosi, Schumer und Co. pushen wird. Buttigieg ist rhetorisch der brillianteste Politiker seit Obama, allerdings sehe ich bei ihm zwei Probleme: Erstens hat er kein echtes politisches Profil, niemand weiss genau wofür er steht und wenn er auf konkrete Massnahmen angesprochen wird verliert er sich schnell in Floskeln. Zweitens wäre er ein gefundenes Fressen für Trump, weil er ihn permanent attackieren könnte, ohne Retourkutschen befürchten zu müssen.
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-CM- (23.06.2019), mr_maniac (23.06.2019)
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