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[DFL] Schiedsrichtervideoassistentendiskussionen - VAR gar nix! Dieses Thema abonnieren
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Alt 10.02.2019, 08:48   (Leverkusen/Bonn)
jouston
everybody needs you
 
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Aber wenn eine Sache klar definiert ist, dann doch Abseits.

So sehr ich den Brych auch nicht mag, die Entscheidung muss imo jeder so treffen.
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nevermind (13.02.2019)
Alt 10.02.2019, 09:34   (München)
Fry
-US-
 
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OK, wenn es Abseits war ist die Sache was anderes. Habe die Szene nicht gesehen, aber nach dem Kommentaren zu urteilen ging es um ein 50-50-Foul. Dann ging es bei der Berührung wohl eher um "aktiv werden nach dem Abseits".
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Lolli (10.02.2019)
Alt 10.02.2019, 09:36   (DA)
Senshi_
Fussball3000
 
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Aber wenn eine Sache klar definiert ist, dann doch Abseits.

So sehr ich den Brych auch nicht mag, die Entscheidung muss imo jeder so treffen.
Lustig ist, die Interviews die ich gesehen habe (auf Sky), da reden beide Spieler von einem Foul. Nicht über aktives oder passives Abseits. Die hatten das entweder nicht richtig kapiert oder Brych (was ich absolut vorstellbar finde) hat das nicht kommuniziert, was passierte - soweit die naheliegende These auf Grund der Bilder.

Im Umkehrschluss bliebe aber festzuhalten dass selbst die Hauptakteure einer VAR Überprüfung nicht wussten was da überhaupt überprüft und entschieden wurde... Das ist nicht gut.

Hätte einer der beiden von Foulspiel gesprochen, gut, aber beide?

Und wenn man jetzt den Spielern selbst mal zugesteht nicht doof zu sein und es nicht falsch verstanden zu haben, würde es ja bedeuten dass Brych denen auf dem Feld was von nem Foul erzählt haben muss... Das wäre noch weniger gut.
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"Beauty," said German genius, poet, diplomat and hardcore Eintracht Frankfurt fan Johann Wolfgang von Goethe, "is everywhere a welcome guest."

DFB-Pokalsieger 2018
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scnorweger (10.02.2019)
Alt 10.02.2019, 10:20
PapaBouba
-US-
 
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Das kann man sehr einfach mit "weil er für Eintracht Frankfurt spielt" beantworten. Ich glaube jeder Fan sieht die Jungs aus dem eigenen Verein ein bisschen näher an der Nationalmannschaft, als sie wirklich sind, aber die Eintracht wird seit jeher einfach übergangen.

Russ war vor seinem Wechsel zu Wolfsburg damals einer der besten IV der Liga, Jung (einmal auf der Bank) und Rode (nie berufen) waren in der EL-Saison der Eintracht eigentlich auch Pflicht-Nominierungen und wurden nicht berücksichtigt.

Ich freue mich schon auf die Saison, in der Freiburg mal um die EL-Plätze mit spielt. Da werden wir direkt 10-12 neue Nationalspieler bekommen.
Die Chance ueberhaupt einen potentiellen Spieler fuer seinen Kader spielen zu sehen in Frankfurt ist aber generell gering. Wie viele Deutsche Stammspieler hat die Eintracht? 2?. Warum sollte er sich das dann antun?
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2019, 10:27
FoxoFrutes
Bruda, schlag den Ball lang!
 
Benutzerbild von FoxoFrutes

Lustig ist, die Interviews die ich gesehen habe (auf Sky), da reden beide Spieler von einem Foul. Nicht über aktives oder passives Abseits. Die hatten das entweder nicht richtig kapiert oder Brych (was ich absolut vorstellbar finde) hat das nicht kommuniziert, was passierte - soweit die naheliegende These auf Grund der Bilder.

Im Umkehrschluss bliebe aber festzuhalten dass selbst die Hauptakteure einer VAR Überprüfung nicht wussten was da überhaupt überprüft und entschieden wurde... Das ist nicht gut.

Hätte einer der beiden von Foulspiel gesprochen, gut, aber beide?

Und wenn man jetzt den Spielern selbst mal zugesteht nicht doof zu sein und es nicht falsch verstanden zu haben, würde es ja bedeuten dass Brych denen auf dem Feld was von nem Foul erzählt haben muss... Das wäre noch weniger gut.
Brych muss da gar nichts kommunizieren. Es gab indirekten Freistoß. Bei einem Foulspiel hätte es direkten Freistoß gegeben. Man sollte eben auch als Spieler ein bisschen die Regeln kennen.

Die Chance ueberhaupt einen potentiellen Spieler fuer seinen Kader spielen zu sehen in Frankfurt ist aber generell gering. Wie viele Deutsche Stammspieler hat die Eintracht? 2?. Warum sollte er sich das dann antun?
Drei
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FoxoFrutes ist offline Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2019, 10:37
Lurchi
Grünes Herz
 
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Naja, bei einem Freistoß im eigenen Strafraum achte ich jetzt nicht zwingend darauf, ob der Arm des Schiedsrichters - nach der ganzen hellen Aufregung - oben ist oder nicht. Und es gibt ja auch Foulspiele, bei denen es indirekt weitergeht. Noch dazu kommt dieses Zeichen ja eben erst nach dem VAR-Einschreiten, also kommen währenddessen zwangsläufig Diskussionen auf. Da kann ein Schiedsrichter in meinen Augen schon, auch für mehr Akzeptanz des VAR, vernünftig kommunizieren.
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Ricken (10.02.2019), Senshi_ (10.02.2019)
Alt 10.02.2019, 10:37   (bei Bonn)
scnorweger
Kreativ-Heino
 
Benutzerbild von scnorweger

Aber wenn eine Sache klar definiert ist, dann doch Abseits.

So sehr ich den Brych auch nicht mag, die Entscheidung muss imo jeder so treffen.
Ob jemand im Abseits steht oder nicht, ist eindeutig definiert. Ob jemand aktiv oder passiv ist aber nicht so genau.

Ein user auf tm.de hat das aus meiner Sicht ganz gut zusammengefasst:

Zitat von kobi10
Alle Erläuterungen zum Thema Abseits hat der DFB zu Beginn der Saison in den Fußball-Regeln 2018/2019 zusammengefasst. Außer Steinhaus lacht einem beim Klicken auf den Link übrigens ausgerechnet Brych entgegen.

Los geht es mit der Abseitsstellung an sich. Die liegt hier natürlich vor - gar keine Frage.

Allerdings heißt es wörtlich: "Die Abseitsstellung eines Spielers stellt noch kein Vergehen dar."

Also weiter: "Bestraft wird ein Spieler nur, wenn er aktiv am Spiel teilnimmt."

Bleibt die Frage: Ist Heintz aktiv geworden?

Sinngemäß hat Brych vor den laufenden Kameras lediglich gesagt, dass Heintz im Abseits ist, weil er zwischen zwei Wolfsburger Spielern steht, sie berührt und es deshalb ein Zweikampf ist. Das klingt aber eher sehr passiv - und diese Regel gibt es so gar auch nicht.

In den Fußball-Regeln genannt sind folgende Möglichkeiten:

- Hat Heintz den Ball berührt? Nein
- Hat Heintz Casteels die Sicht versperrt? Nein
- Hat Heintz einen Wolfsburger angegriffen, um den Ball spielen zu können? Nein
- Hat Heintz versucht, den Ball zu spielen? Nein
- Ist Heintz eindeutig aktiv geworden und hat so klarerweise die Möglichkeit des Gegners beeinflusst, den Ball zu spielen? Nein
- Hat sich Heintz im Laufweg von Casteels befunden und dadurch die Bewegung des Gegners zum Ball beeinträchtigt? Nein, der Ball flog ja genau von Heintz weg
- Hat sich Heintz zum Ball hinbewegt? Nein, genauso wenig wie Casteels

Die einzige Form des Abseits könnte sein, dass Heintz Casteels "in seiner Fähigkeit beeinträchtigt hat, den Ball zu spielen".

Dazu noch einmal die Fakten:

Heintz, der von dem hinter ihm stehenden Knoche festgehalten wurde, hat Casteels an der Schulter berührt, nachdem dieser in ihn hineingelaufen ist. Wohlgemerkt auf der dem Ball abgewandten Seite. Der rechte Arm, mit dem Casteels hätte eventuell den Ball halten können, ist frei. Doch Casteels zeigt gar keine Reaktion. Bis der Ball im Tor ist, dann drängelt sich Heintz nämlich nach vorne und zieht ihn am Arm, um zum Jubeln abdrehen zu können.

Casteels beschwert sich bei Brych und deutet an, er sei am linken Arm festgehalten worden. Im Sky-Interview war es dann auch noch auf einmal der rechte Arm... Aber da gab es nullkommanull Berührung, das zeigen die Fernsehbilder ganz klar. Die einzige Berührung entsteht auf Casteels linker Schulter.

Überspitzt formuliert hat Casteels gar nicht versucht, den Kopfball zu halten! Und er hatte auch gar keine Chance dazu, weil alles so schnell ging und er am kurzen Pfosten einfach für diesen Kopfball schlecht stand. Wenn er nicht versucht, den Ball zu halten, kann er dabei strenggenommen auch gar nicht behindert werden.

Welche Form der Abseitsregel hier auch immer zum Einsatz gekommen sein sollte. Dass ein in der Situation chancenloser Torwart einen Treffer dadurch verhindert, dass er einen passiv im Abseits stehenden Spieler berührt, der dort auch noch festgehalten wird, kann nicht Sinn und Zweck dieser Regel sein.
Aus meiner Sicht ist das also eine Fehlentscheidung. Ungeachtet dessen wäre eiein 4:3 auch unverdient gewesen. Brych und der VAR hätten in HZ 1 auch auf Elfer für Wolfsburg entscheiden können, auch wenn ich da keine Wiederholung mehr gesehen habe.
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scnorweger ist offline Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2019, 10:49
Logilas
SofaCoach
 
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Heintz steht im Abseits und beeinträchtigt Casteels eindeutig in seiner Bewegungsfreiheit. Natürlich kommt der erste Kontakt von Casteels, aber er bewegt sich nur ganz normal in seinem 5 Meter Raum. Zudem legt er seinen Arm auf Casteels linke Schulter (warum macht er das?) Und auch wenn der Ball an der rechten Schulter von Casteels vorbei geht ist doch die Bewegungsfreiheit von Casteels dadurch ganz klar beeinträchtigt.
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Twitch
Logilas ist offline Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2019, 10:53
FoxoFrutes
Bruda, schlag den Ball lang!
 
Benutzerbild von FoxoFrutes

Naja, bei einem Freistoß im eigenen Strafraum achte ich jetzt nicht zwingend darauf, ob der Arm des Schiedsrichters - nach der ganzen hellen Aufregung - oben ist oder nicht. Und es gibt ja auch Foulspiele, bei denen es indirekt weitergeht. Noch dazu kommt dieses Zeichen ja eben erst nach dem VAR-Einschreiten, also kommen währenddessen zwangsläufig Diskussionen auf. Da kann ein Schiedsrichter in meinen Augen schon, auch für mehr Akzeptanz des VAR, vernünftig kommunizieren.
Da hast du natürlich Recht. Geschickter ist es. Aber es ist nicht die Pflicht des Schiedsrichters, jeden Pfiff zu erläutern. Und wenn ich als Spieler oder Trainer eben auf den Arm gucke, dann weiß ich ja bescheid, ohne wieder den Schiedsrichter bedrängen und diskutieren zu müssen.

Ein user auf tm.de hat das aus meiner Sicht ganz gut zusammengefasst:
Da wüsste ich gerne, welcher Quelle sich der Kollege bedient hat. Die Regel 11 - Abseits lautet folgendermaßen:

Zitat:
Einen Gegner beeinflussen bedeutet:

- einen Gegner daran hindern, den Ball zu spielen/spielen zu können, indem z.B. dem Torhüter die Sicht verdeckt oder er daran gehindert wird, sich zu bewegen.
- Gesten zu machen, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken
(Der Gegner muss wirklich nahe am Spielgeschehen sein, so dass das Sperren, Ablenken oder Stören Wirkung zeigt)
Wenn ich diese Regel auslege, dann wird Casteels schon daran gehindert, sich frei zu bewegen. Nichtmal unbedingt durch das Festhalten, sondern dadurch dass der Freiburger überhaupt hinter ihm steht. Sie stehen ja sogar press aneinander, so dass Casteels keine Bewegungsmöglichkeit nach hinten hat.

Ob die Bewegung, an der er gehindert wird, nun maßgeblich dafür gewesen wäre, den Ball zu halten oder nicht, ist ja nicht relevant. Genauso wenig das Argument, dass er den Ball ohnehin nicht gehalten hätte.

Von daher für mich deutlich (unabsichtlich) aktiv und zurecht kein Tor.
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FoxoFrutes ist offline Mit Zitat antworten
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Gordon (10.02.2019), KevAllstar (10.02.2019), Logilas (10.02.2019), Lurchi (10.02.2019)
Alt 10.02.2019, 11:04
PapaBouba
-US-
 
Benutzerbild von PapaBouba

Brych muss da gar nichts kommunizieren. Es gab indirekten Freistoß. Bei einem Foulspiel hätte es direkten Freistoß gegeben. Man sollte eben auch als Spieler ein bisschen die Regeln kennen.



Drei
lol

Hat Arsenal nicht mehr Deutsche in der Stammelf?
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2019, 11:06
PapaBouba
-US-
 
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Da hast du natürlich Recht. Geschickter ist es. Aber es ist nicht die Pflicht des Schiedsrichters, jeden Pfiff zu erläutern. Und wenn ich als Spieler oder Trainer eben auf den Arm gucke, dann weiß ich ja bescheid, ohne wieder den Schiedsrichter bedrängen und diskutieren zu müssen.



Da wüsste ich gerne, welcher Quelle sich der Kollege bedient hat. Die Regel 11 - Abseits lautet folgendermaßen:



Wenn ich diese Regel auslege, dann wird Casteels schon daran gehindert, sich frei zu bewegen. Nichtmal unbedingt durch das Festhalten, sondern dadurch dass der Freiburger überhaupt hinter ihm steht. Sie stehen ja sogar press aneinander, so dass Casteels keine Bewegungsmöglichkeit nach hinten hat.

Ob die Bewegung, an der er gehindert wird, nun maßgeblich dafür gewesen wäre, den Ball zu halten oder nicht, ist ja nicht relevant. Genauso wenig das Argument, dass er den Ball ohnehin nicht gehalten hätte.

Von daher für mich deutlich (unabsichtlich) aktiv und zurecht kein Tor.
Mit Felix Zwayer waere die Szene bestimmt cooler gewesen. Der haette erst alle in die Kabine gehen lassen, dann 10 Minuten auf den Monitor geschaut, dann Roger Schmidt auf die Tribuene geschickt und dann die vollkommen falsche Entscheidung getroffen.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2019, 10:13   (DA)
Senshi_
Fussball3000
 
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Da hast du natürlich Recht. Geschickter ist es. Aber es ist nicht die Pflicht des Schiedsrichters, jeden Pfiff zu erläutern.
Genau diese Einstellung lässt die deutschen Schiedsrichter sich doch immer weiter vom Sport entfernen. So einfach geht das nämlich nicht mehr.

Hier geht es nicht um "jeden Pfiff", hier geht es um die (korrekte) Rücknahme eines Siegtores in der Nachspielzeit durch ein Hilfsmittel, dessen Kommunikation und Entscheidungsfindung exklusiv zwischen Schiri-Parteien läuft und nicht einsehbar sind - und im Stadion NULL nachvollziehbar gemacht werden. Selbst am TV ist man auf die (schlechten) Erklärungsversuche des Kommentators angewiesen (die selbst einfach nur ahnungslos die unkommentierte Regie sieht im TV).

Die Überheblichkeit das abzuspielen und sich zu isolieren statt dem Sport zuträglich zu agieren, passt wunderbar zum egozentrischen Selbstschutz-Credo der DFB-Schiris.

Der VAR war absolut korrekt und mit besserer Kommunikation wäre hier keine große Diskussion ausgebrochen. Und dafür muss dann von Seiten der Schiedsrichter gesorgt werden, wenn man für sich beansprucht diese Hilfsmittel und externe Komponenten einzusetzen. Das geht in anderen Sportarten auch und sogar in anderen Ligen besser wo due Infrastruktur eigentlich schlechter ist.
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Senshi_ ist offline Mit Zitat antworten
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Alt 11.02.2019, 15:09
FoxoFrutes
Bruda, schlag den Ball lang!
 
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Genau diese Einstellung lässt die deutschen Schiedsrichter sich doch immer weiter vom Sport entfernen. So einfach geht das nämlich nicht mehr.

Hier geht es nicht um "jeden Pfiff", hier geht es um die (korrekte) Rücknahme eines Siegtores in der Nachspielzeit durch ein Hilfsmittel, dessen Kommunikation und Entscheidungsfindung exklusiv zwischen Schiri-Parteien läuft und nicht einsehbar sind - und im Stadion NULL nachvollziehbar gemacht werden. Selbst am TV ist man auf die (schlechten) Erklärungsversuche des Kommentators angewiesen (die selbst einfach nur ahnungslos die unkommentierte Regie sieht im TV).

Die Überheblichkeit das abzuspielen und sich zu isolieren statt dem Sport zuträglich zu agieren, passt wunderbar zum egozentrischen Selbstschutz-Credo der DFB-Schiris.

Der VAR war absolut korrekt und mit besserer Kommunikation wäre hier keine große Diskussion ausgebrochen. Und dafür muss dann von Seiten der Schiedsrichter gesorgt werden, wenn man für sich beansprucht diese Hilfsmittel und externe Komponenten einzusetzen. Das geht in anderen Sportarten auch und sogar in anderen Ligen besser wo due Infrastruktur eigentlich schlechter ist.
Ich glaube hier werden zwei Dinge durcheinander gebracht - die Kommunikation mit Spielern und Teamoffiziellen auf dem Feld und die Transparenz des VAR nach Außen, also im Stadion und am TV.

Was Letzteres angeht, bin ich absolut bei dir. Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass viel offener und ausführlicher kommuniziert wird, was gerade warum reviewt wird oder weshalb eine Entscheidung nun zurück genommen wurde. Das kann ja auch nicht so schwer umsetzbar sein. Der Schiedsrichter gibt per Headset eine kurze Info an den VAR, warum er nun welche Entscheidung trifft ("Strafstoß wegen Handpspiel Nummer 19", "Toraberkennung wegen Abseits", ...). Der VAR oder irgendein Mensch im VAR Raum gibt diese Info an die Stadion- sowie TV-Regie und es kann entsprechend zu Hause am Fernseher oder im Stadion auf der Leinwand eingeblendet werden. Rätselraten beendet. Das würde viel Transparenz und somit Akzeptanz schaffen und würde keinem weh tun.

Es würde ja bereits reichen, die Mitschnitte der Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR nach den Spielen zu veröffentlichen. So geschehen z.B. in Holland:


Ist zwar alles auf Niederländisch, aber ich denke man kann ganz gut folgen, auch wenn man nicht jedes Wort versteht.

Was ich jedoch mit "Der Schiedsrichter muss nicht jede Entscheidung erklären" gemeint habe, ist die Kommunikation auf dem Feld. Wenn wir mal beim Freiburger Beispiel bleiben, dann ist es imo genug, wenn Brych pfeift, das Tor nicht gibt und vielleicht noch kurz zu Heintz sagt, dass er im Abseits stand. Eine Erläuterung im Sinne von "Ja, du bist aber aktiv und strafbar weil du hast ja die Hand auf Casteels und hinderst ihn daran, sich zu bewegen. Das ist schon eher aktiv, deshalb erkenne ich das Tor ab, ..." halt ich für völlig übertrieben und unnötig. Im Endeffekt wird das nämlich auch nichts ändern. Kein Spieler oder Trainer gibt im Eifer des Gefechts nach und dir Recht, nur weil du dir eine Minute Zeit nimmst, zu erklären, was du da gerade pfeifst.
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FoxoFrutes ist offline Mit Zitat antworten
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cornulio (11.02.2019), CrookedVulture (11.02.2019), Logilas (11.02.2019), Lucky (11.02.2019), Lurchi (11.02.2019), mr_maniac (11.02.2019), scnorweger (11.02.2019), Unterstrich500 (11.02.2019)
Alt 12.02.2019, 10:39   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
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Was ist eigentlich, wenn der VAR zum Beispiel wegen möglicher Abseitsstellung eingeschaltet wird, aber sich bei der Sichtung des Videomaterials ein Foul zeigt?
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Alt 12.02.2019, 12:22
FoxoFrutes
Bruda, schlag den Ball lang!
 
Benutzerbild von FoxoFrutes

Was ist eigentlich, wenn der VAR zum Beispiel wegen möglicher Abseitsstellung eingeschaltet wird, aber sich bei der Sichtung des Videomaterials ein Foul zeigt?
Dann wird das Foul geahndet.

Relevant ist nur, weshalb der VAR eingeschaltet wird, nicht was bei der Überprüfung heraus kommt. Einschalten darf sich der VAR bekanntlich ja nur wenn es um Tore, Elfmeter, Platzverweise oder Spielerverwechslungen geht. Es kann aber z.B. durchaus auch passieren, dass der VAR wegen einer möglichen roten Karte eingreift, der Schiedsrichter die Bilder sichtet, und dann nur eine gelbe Karte zeigt.
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