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[DFL] Schiedsrichtervideoassistentendiskussionen - VAR gar nix! Dieses Thema abonnieren
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Alt 06.12.2018, 10:36   (Oldenburg)
Libertine.
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Zitat:
Es muss mal ein grundlegendes Verständnis und eine Fehlertoleranz her. Kein Spieler spielt fehlerlos, kein Trainer coacht fehlerfrei, aber der Schiedsrichter, der hat bitte jede scheiß Ecke und jede Einwurfposition richtig zu entscheiden, sonst lynchen wir ihn und er ist an allem Schuld.
Ein Danke reicht nicht. Wer selber mal Schiri war sieht das alles sowieso mit ganz anderen Augen. Als Schiri bist du einfach IMMER der Dumme. Selbst in der F-Jugend. Weil die Kids halt auch jedes Wochenende im TV sehen wie die Schirileistungen seziert und angeprangert werden. Wobei, schlimmer als die Kids sind meistens eh die Eltern am Spielfeldrand. Kein Wunder dass es kaum noch Nachwuchsschiris gibt.
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Alt 06.12.2018, 10:36   (LH)
Macl
kapow!
 
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Gelb für Wolze ist immer richtig. Der Dödel.
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PapaBouba (08.12.2018)
Alt 06.12.2018, 11:47   (Duisburg)
Fox
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Du sollst dir die Szenen auch gar nicht ansehen, ich wollte nur mal auf die Masse der Spielentscheiden Situationen aufmerksam machen.
Wenn ich dann mit buddyy oder Bouba drüber schreibe oder mal die ein oder andere Szene schicke, dann schütteln die mitm Kopp. Teilweise wurde sich ja hier im Forum schon u.a. über den Freistoß für Bochum kaputt gelacht.

Die Szenen, die ich oben aufgeführt habe, sind zu 90% klare Sachen, die du als Schiri bzw. als Assi sehen musst. Bei den fragwürdigen Sachen, hab ich es extra bei geschrieben und da war ich meiner Meinung nach großzügig. Es geht mir auch nicht darum, dass es mal Fehlentscheidungen geben kann, wie vorher schon gesagt, die sind menschlich, aber die Masse ist in dieser Saison einfach katastrophal.

Der genannte Einwurf ist übrigens in dem selben Video wie die Wolze Szene (Sekunde 58). Ich habs extra mit fragwürdig gekennzeichnet, wobei der Schiri unsere Einwürfe des öfteren um 3 Meter zurück gepfiffen hat. Da kommt dann wieder das Thema "Klare Linie".

Ich hab in der D und C-Jugend ca. 10 Spiele selbst gepfiffen, aus der Not heraus, weil der angesetzte Schiedsrichter nicht kam oder der Gegner keinen Schiri stellen konnte/wollte. Da war ich eigentlich ziemlich souverän, wobei es a) immer auf die Intensität des Spiels selbst ankommt und b) D und C Jugend Spiele meist nicht so intensiv geführt werden wie höhere Jugenden. Auf Dauer Spiele zu pfeifen, hab ich gar keine Lust, weil es ein scheiß Job ist, auch das hab ich hier im Forum schon mehrfach kundgetan.

Ich finde aber diese "Dann pfeif du doch" Herangehensweise, die es gerne mal gibt, völlig Panne.
Wenn ich nicht in der Lage bin 9 von 10 Spielen vernünftig zu pfeifen, dann lass ich es einfach. Ich sag ja auch nicht zu meinem Kunden, "walz du doch den Stahl, wenn dir unsere Ware nicht gefällt". In beiden Fällen wird der Verantwortliche, eben der Schiri oder halt ich, dafür bezahlt seinen Job vernünftig zu machen.

Bzgl. VAR hab ich auch schon mehrfach gesagt, dass ich absolut dafür bin, nur ist die Benutzung in der Bndesliga, besonders im letzten Jahr, einfach nicht tragbar gewesen. Ich mag die Ziegen zum Verrecken nicht, aber durch den VAR sind denen im letzten Jahr so viele Punkte geklaut worden, die hätten das sonst echt packen können.

Dann kommt da so ne WM daher mit Schiedsrichtern, die vorher noch nie mit dem VAR gearbeitet haben und es läuft wesentlich besser als in der Bundesliga? Das kann es doch nicht sein. Da mach ich ganz klar DFB/DFL für verantwortlich, nicht die Schiedsrichter.

Wenn ich mir dann das Spiel Hoffenheim:Schalke anschaue, dann frag ich mich wieder, warum auf der einen Seite die Elfmeter Szene erneut angesehen wird, auf der anderen Seite, wo es gleich zwei Handspiele gibt, aber nicht. Da kommt halt auch die vermeintliche Willkür ins Spiel (wie eben auch die Gelbe Karte bei dem Jubel von Wolze).

Dadurch baut sich auch der Zweifel an den ach so klaren Regeln auf, die es entweder nicht gibt oder nicht eingehalten werden. Du sagtest ja selbst, es ist alles subjektiv und da hat der Schiri für mich zu viel Freiraum so dass gleiche Szenen auch mal komplett unterschiedlich gewertet werden, gern auch vom selben Schiedsrichter.

Da muss der DFB die Schiedsrichter halt auch mehr an die Hand nehmen und schulen. Deshalb hab ich mich auch für den Profi Schiedsrichter ausgesprochen, weil es als DFB die verdammte Pflicht ist, die Spielleiter der höchsten Spielklassen entsprechend weiterzubilden und auch durch offene Kommunikation bzgl. Regelauslegung und VAR zu schützen. Stattdessen bekommt jeder, der die Leistung des Schiris kritisiert eine Strafe aufgebrummt, ist halt die kostengünstigere Lösung.

Edit
Hier geht es um 2-3 Entscheidungen in einem Spiel, in dem hunderte getroffen wurden. Was ist denn mit den 297 richtigen Entscheidungen? Könntest du die bitte auch alle einmal auflisten?
An- und Abpfiff hab ich doch genannt
Da sind auch garantiert noch mehr Fehlentscheidungen bzw. Szenen, die man subjektiv anders auslegen kann, bei, die ich nicht aufgelistet habe. Beim letzten Spiel fallen mir auch einige ein, auf beiden Seiten.

Aber mal Spaß bei Seite, einen Einwurf für die richtige Seite zu zeigen oder ein vermeintliches Foul an der Mittellinie, ob richtig oder nicht, ist ja nicht zwingend Spielentscheidend, nur wenn es dann um klare Szenen (Elfmeter, Tätlichkeit etc.) geht, dann erwarte ich von einem Schiedsrichter + Gespann, dass die in 90% der Fälle richtig liegen.

Geändert von Fox (06.12.2018 um 11:54 Uhr)
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Alt 06.12.2018, 12:17
FoxoFrutes
Bruda, schlag den Ball lang!
 
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Bzgl. VAR hab ich auch schon mehrfach gesagt, dass ich absolut dafür bin, nur ist die Benutzung in der Bndesliga, besonders im letzten Jahr, einfach nicht tragbar gewesen. Ich mag die Ziegen zum Verrecken nicht, aber durch den VAR sind denen im letzten Jahr so viele Punkte geklaut worden, die hätten das sonst echt packen können.

Dann kommt da so ne WM daher mit Schiedsrichtern, die vorher noch nie mit dem VAR gearbeitet haben und es läuft wesentlich besser als in der Bundesliga? Das kann es doch nicht sein. Da mach ich ganz klar DFB/DFL für verantwortlich, nicht die Schiedsrichter.

Wenn ich mir dann das Spiel Hoffenheim:Schalke anschaue, dann frag ich mich wieder, warum auf der einen Seite die Elfmeter Szene erneut angesehen wird, auf der anderen Seite, wo es gleich zwei Handspiele gibt, aber nicht. Da kommt halt auch die vermeintliche Willkür ins Spiel (wie eben auch die Gelbe Karte bei dem Jubel von Wolze).

Dadurch baut sich auch der Zweifel an den ach so klaren Regeln auf, die es entweder nicht gibt oder nicht eingehalten werden. Du sagtest ja selbst, es ist alles subjektiv und da hat der Schiri für mich zu viel Freiraum so dass gleiche Szenen auch mal komplett unterschiedlich gewertet werden, gern auch vom selben Schiedsrichter.

Da muss der DFB die Schiedsrichter halt auch mehr an die Hand nehmen und schulen. Deshalb hab ich mich auch für den Profi Schiedsrichter ausgesprochen, weil es als DFB die verdammte Pflicht ist, die Spielleiter der höchsten Spielklassen entsprechend weiterzubilden und auch durch offene Kommunikation bzgl. Regelauslegung und VAR zu schützen. Stattdessen bekommt jeder, der die Leistung des Schiris kritisiert eine Strafe aufgebrummt, ist halt die kostengünstigere Lösung.
Aha. Das geht schon in eine andere Richtung. Kritik am VAR bzw. dem aktuellen VAR-System finde ich durchaus berechtigt und teile sie stellenweise auch. Habe zwar vom letzten Spieltag wenig gesehen und kann daher nix Konkretes zum Schalke/Hoffenheim Fall sagen, aber dass die Eingriffe bzw. Nichteingriffe manchmal nicht nachvollziehbar sind, dem stimme ich auf jeden Fall zu.

Aber auch hier gilt für mich, dass man ein bisschen Geduld und eben auch Fehlertoleranz haben muss. Der VAR wird nicht alles perfekt machen und es wird trotzdem noch diskussionswürdige Entscheidungen geben. Nur dass dann eben diskutiert wird, warum er nun nicht eingegriffen hat, und nicht, warum der Schiedsrichter den Elfmeter nicht gegeben hat. Außerdem hat der VAR ganz nüchtern betrachtet die Zahl der spielentscheidenden Fehlentscheidungen verringert. Das ist Fakt.

Nicht Fakt ist hingegen deine Aussage zum VAR, der bei der WM so super war und in der Liga nicht. Das ist im besten Fall Ansichtssache. Was besser war war die Transparenz bzgl. "Was wird gerade überprüft", etc. Die Anzahl der Eingriffe war jedoch höher, die Anzahl der Korrekturen prozentual gesehen niedriger und die Länge der Überprüfungen länger. Dass der VAR bei der WM so einen guten Eindruck gemacht hat, lag zum Teil auch daran, dass es uns egal war. Wenn bei Senegal gegen Japan ein Elfmeter gegeben wird, dann interessiert mich das nicht oder höchstens wenig. Wenn Hallers Ausgleichstor gegen Wolfsburg aberkannt wird, raste ich aus. Zudem haben wir, oder zumindest ich, die WM nicht annähernd so sehr konsumiert, wie ich es mit Bundesliga-Fußball gemacht habe. Während in der Liga jede Szene eine Woche lang bei SSNHD seziert und besprochen werden kann, gab es in der WM oft nicht die Zeit für die ganz ausführlichen Nachberichte, weil schon die nächsten Spiele anstanden. Kurz: es wurde nicht so ein Riesending aus allem gemacht.

Ich hab in der D und C-Jugend ca. 10 Spiele selbst gepfiffen, aus der Not heraus, weil der angesetzte Schiedsrichter nicht kam oder der Gegner keinen Schiri stellen konnte/wollte. Da war ich eigentlich ziemlich souverän, wobei es a) immer auf die Intensität des Spiels selbst ankommt und b) D und C Jugend Spiele meist nicht so intensiv geführt werden wie höhere Jugenden. Auf Dauer Spiele zu pfeifen, hab ich gar keine Lust, weil es ein scheiß Job ist, auch das hab ich hier im Forum schon mehrfach kundgetan.

Ich finde aber diese "Dann pfeif du doch" Herangehensweise, die es gerne mal gibt, völlig Panne.
Wenn ich nicht in der Lage bin 9 von 10 Spielen vernünftig zu pfeifen, dann lass ich es einfach. Ich sag ja auch nicht zu meinem Kunden, "walz du doch den Stahl, wenn dir unsere Ware nicht gefällt". In beiden Fällen wird der Verantwortliche, eben der Schiri oder halt ich, dafür bezahlt seinen Job vernünftig zu machen.
Dass du als Trainer selbst gepfiffen hast ist natürlich löblich, aber kein Vergleich dazu, wie wenn man als Schiedsrichter pfeift. Ich habe auch beides schon gemacht. Wenn du als "unwissender" auf dem Platz stehst, ist von allen Beteiligten eine gewisse Fehlertoleranz da. Bist ja kein Schiedsrichter und musst es daher nicht so gut können. Aber wehe, du hast ein schwarzes Trikot an, dann muss jeder Pfiff sitzen und jede Entscheidung richtig sein.

Die meisten Schiedsrichter, in den Leistungsklassen würde ich sogar sagen alle Schiedsrichter, sind in der Lage, 9 von 10 Spielen vernünftig zu pfeifen. Vernünftig pfeifen macht sich nämlich nicht, wie bereits erwähnt, an einzelnen Entscheidungen fest. Jeder Spieler im Profibereich verdient ein Vielfaches von dem, was ein Schiedsrichter verdient und macht wesentlich mehr Fehler. Da ist bei den meisten die 9 von 10 Quote deutlich verfehlt.

Aber mal Spaß bei Seite, einen Einwurf für die richtige Seite zu zeigen oder ein vermeintliches Foul an der Mittellinie, ob richtig oder nicht, ist ja nicht zwingend Spielentscheidend, nur wenn es dann um klare Szenen (Elfmeter, Tätlichkeit etc.) geht, dann erwarte ich von einem Schiedsrichter + Gespann, dass die in 90% der Fälle richtig liegen.
Ob ein Pfiff oder Nichtpfiff spielentscheidend ist, entscheidet ja nicht die Szene, sondern das, was daraus entsteht. Wenn ich im Mittelkreis ein Foul raus pfeife, welches keins war und die Mannschaft schlägt den Ball nach vorne und macht ein Tor draus, dann war das auch eine spielentscheidende Szene. Genauso kann ich ein klares Abseits übersehen, die Mannschaft macht kein Tor draus und die Szene ist somit nicht relevant. Das weiß man ja vor dem Pfiff bzw. Nicht-Pfiff nie. Hier muss man auch mal sehen, wie viele Szenen eben nicht spielentscheidend werden, weil sie korrekt beurteilt werden. Offensivfouls, Abseitsentscheidungen, etc.

Wie soll ein Schiedsrichter denn bitte eine solche Quote gewährleisten? Indem er sich besonders anstrengt, wenn ein Elfmeter oder eine Tätlichkeit entstehen könnte? Man ist auf dem Platz immer konzentriert, versucht so gut es geht zu antizipieren um nicht überrascht zu werden. Aber wenn ich bei einem Foul nach einem langen Ball eben 20 Meter vom Spielgeschehen weg bin, weil ich kein 50 km/h laufender Cyborg bin, dann ist es egal, ob der Zweikampf danach im Strafraum oder im Mittelfeld statt findet: ich sehe es halt nicht besser. Da hilft mir ein "ja, aber das ist doch eine Elfmeterszene!" auch nicht weiter.
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storch (06.12.2018)
Alt 06.12.2018, 13:57   (Duisburg)
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Den oberen Teil lass ich mal weg, weil wir da eigentlich deckungsgleich sind, außer dass ich die Spiele der kleinen Mannschaft geguckt habe und die Spiele von Die Mannschaft nicht, weil ich mittlerweile so weit vom deutschen Fußball entfernt bin, wie noch nie, Bundesliga eingeschlossen. Ich glaub in Sachen VAR wirst du hier nirgendwo von mir was finden, wo ich an der Technik selbst was zu meckern hatte, immer nur an der Art und Weise der Umsetzung und auch da hab ich nie dem Schiri auf dem Platz einen Vorwurf gemacht, das ist ne Sache von DFB und Kölner Keller.

Dass du als Trainer selbst gepfiffen hast ist natürlich löblich, aber kein Vergleich dazu, wie wenn man als Schiedsrichter pfeift.
Kann ich nicht beurteilen, ich persönlich habe da nie Unterschiede gemacht, in dem Moment ist die Person für mich Schiedsrichter, ob mit oder ohne Trikot.
Aber wie angesprochen, ist eine Spielleitung in der C und D Jugend nicht vergleichbar mit B-, A-Jugend oder höher, da mach ich mir auch gar nichts vor, zumal es ja auch noch mal was anderes ist, wenn man die eigene Mannschaft pfeift und man ganz genau weiß wie der ein oder andere sich Verhält, ob der Spieler leicht fällt, ob er körperlich nicht so stark ist etc.
Schiedsrichter ist ein scheiß Job, den sollen die Leute machen, die es Können und gewillt sind das auf dem Platz umzusetzen. Mir ist die Spielgestaltung lieber als die Spielleitung.

Ob ein Pfiff oder Nichtpfiff spielentscheidend ist, entscheidet ja nicht die Szene, sondern das, was daraus entsteht. Wenn ich im Mittelkreis ein Foul raus pfeife, welches keins war und die Mannschaft schlägt den Ball nach vorne und macht ein Tor draus, dann war das auch eine spielentscheidende Szene.
Richtig, aber eine Situation im oder am 16er ist doch prozentual gesehen viel eher Spielentscheidend als eine Szene am Mittelkreis.

Abseits ist so ne Sache, wenn ich in der Kurve stehe und sehe, dass der Spieler locker 2 Meter im Abseits steht, dann erwarte ich, dass der Assi das auch sieht. Knappe Dinger oder gar Szenen, wo sich Stürmer und Abwehrspieler in die entgegengesetzte Richtung Bewegung ist was anderes. Wenn ich dann die Standbilder seh, wo der dicke Zeh vom Stürmer im Abseits ist, dann ist das für mich keine Fehlentscheidung.

Indem er sich besonders anstrengt, wenn ein Elfmeter oder eine Tätlichkeit entstehen könnte?
Bei Tätlichkeiten hab ich Rot zu geben und nicht gelb. Ich hab diese Saison bisher 2 Mal Gelb und 1 Mal Rot für Tätlichkeit gesehen. Hier kommt für mich wieder das Thema Willkür/keine klare Linie auf. Ein Spieler wird hart gefoult, der Mitspieler kommt angerannt und schubst den Gegenspieler voll um. Für mich beides Rot, er hat beiden Gelb gegeben. Im Sinne des Spiels kann man sagen, er hat bei beiden Gnade vor Recht ergehen lassen, im Sinne des Ligabetriebs ist es falsch, denn beide wären für die nächsten Partien gesperrt gewesen.

Bei Elfmetern hab ich 3 Situationen.
1. Der Schiri sieht die Situation
2. Der Schiri kann die Situation nicht sehen, der Assi schon
3. Niemand hatte freie Sicht auf die Situation

Punkt 1 und 2 sind für mich Szenen, die Schiri + Gespann zu 90% richtig entscheiden müssen. Punkt 3 ist halt worst case, da muss man halt analysieren warum es nicht gesehen wurde, ob falscher Laufweg, zu viele Spieler davor etc. Um mal wieder auf die Profi Schiedsrichter Thematik zu kommen; Das sind u.a. auch Dinge, die man bei einem Profi Schiedsrichter immer wieder trainieren könnte. Du wirst damit nicht alles verbessern oder alles sehen können, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass man da Verbesserungen erzielen kann.

Außerdem bin ich immer noch für die Rote Karte bei klaren Schwalben im 16er, oder von mir aus auch generell. Gerade wenn wir doch den VAR haben, warum nicht umsetzen? Dann hört nämlich diese ganze Schwalberei auf und damit macht man den Schiedsrichtern das Leben auch einfacher.
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FoxoFrutes (06.12.2018)
Alt 06.12.2018, 14:18
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Ich glaube wir nähern uns langsam an Nur hiermit habe ich noch Probleme:

Ein Spieler wird hart gefoult, der Mitspieler kommt angerannt und schubst den Gegenspieler voll um. Für mich beides Rot
Wieder ein klassischer Fall von Auslegunssache. Für Dich, ja. Für den Schiedsrichter vielleicht nicht. Für einen anderen Schiedsrichter vielleicht schon. Gerade in Sachen Tätlichkeit gibt es da viel Spielraum. Ist es ein Stoßen? Das kann laut Regel noch mit gelb bestraft werden. Ist es ein Schlagen? Dann ist es zwingend rot. Auch die Intensität eines Foulspiels kann man so oder so sehen. Da muss man als Fan, auch wenn es schwer fällt, lernen zu akzeptieren, dass der Schiedsrichter nunmal eine andere Meinung haben kann.

Bei Elfmetern hab ich 3 Situationen.
1. Der Schiri sieht die Situation
2. Der Schiri kann die Situation nicht sehen, der Assi schon
3. Niemand hatte freie Sicht auf die Situation

Punkt 1 und 2 sind für mich Szenen, die Schiri + Gespann zu 90% richtig entscheiden müssen.
Ich würde sagen, dass es zumindest in Fall eins schon eine sehr sehr hohe Quote an korrekten Entscheidungen gibt. In Fall zwei vielleicht etwas niedriger. Fall drei ist öfter der Fall, als man als Zuschauer denkt. Denn nur, weil eine klare Sichtlinie zwischen Schiedsrichter und Zweikampf besteht, heißt das nicht, dass man das Foul oder Nichtfoul auch unbedingt sieht. Hängt auch hier wieder davon ab, wo genau das Foul statt findet. Ist der Kontakt auf der mit zugewandten Seite des Zweikampfes? Oder vielleicht auf der abgewandten? Wenn es einen Kontakt gibt, ist er wirklich auch regelwidrig? Nicht jedes Kontakt ist ein Foulspiel. Da spielen schon mehrere Dinge rein, so dass man nicht pauschal sagen kann: "kannste sehen, musste richtig liegen".

Um mal wieder auf die Profi Schiedsrichter Thematik zu kommen; Das sind u.a. auch Dinge, die man bei einem Profi Schiedsrichter immer wieder trainieren könnte. Du wirst damit nicht alles verbessern oder alles sehen können, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass man da Verbesserungen erzielen kann.
Fall drei hat meines Erachtens in erster Linie damit zu tun, dass ein Schiedsrichter ganz alleine ein recht großes Feld abdecken muss. Hier gibt es so viele Möglichkeiten aus welchem Winkel und welcher Distanz er einen Zweikampf sehen kann, dass es fast unmöglich ist, sich an eine bestimmte "Sicht" zu gewöhnen und dadurch die Anzahl der richtigen Entscheidungen zu erhöhen. Mit guter Laufarbeit kann man dafür sorgen, ein dass man ein bisschen öfter nah dran steht und eine gute Position zur Beurteilung hat, durch z.B. gute Vorbereitung auf die Spielweise der Mannschaften auch. Es wird jedoch immer ein kleines Restrisiko bestehen, dass sich so einfach nicht eliminieren lässt. Ja, es gibt durch Profischiedsrichter sicher noch Spielraum nach oben, jedoch in meinen Augen eher marginal, so dass die Außenwahrnehmung nicht wirklich maßgeblich beeinflusst werden würde.

Außerdem bin ich immer noch für die Rote Karte bei klaren Schwalben im 16er, oder von mir aus auch generell. Gerade wenn wir doch den VAR haben, warum nicht umsetzen? Dann hört nämlich diese ganze Schwalberei auf und damit macht man den Schiedsrichtern das Leben auch einfacher.
Da stimme ich dir in Teilen zu. Eine härtere Strafe für diese Unsportlichkeit muss in meinen Augen auch her. Die gelbe Karte, die es ja nichtmal immer gibt, ist wirklich zu wenig. Rot ist in meinen Augen zu hart, da man sich so wieder selbst dem erhöhten Risiko einer spielentscheidenden Fehlentscheidung durch falsche Wahrnehmung aussetzt. Aber eine nachträgliche Sperre bei nachweislich grob unsportlichem Verhalten sollte absolut möglich sein.
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Fox (06.12.2018)
Alt 06.12.2018, 15:34   (Duisburg)
Fox
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Gerade in Sachen Tätlichkeit gibt es da viel Spielraum. Ist es ein Stoßen? Das kann laut Regel noch mit gelb bestraft werden. Ist es ein Schlagen? Dann ist es zwingend rot. Auch die Intensität eines Foulspiels kann man so oder so sehen. Da muss man als Fan, auch wenn es schwer fällt, lernen zu akzeptieren, dass der Schiedsrichter nunmal eine andere Meinung haben kann.
Stoßen aus vollem Lauf und das Foul war auch nicht ohne. Im Endeffekt waren ja beide beteiligte Nutznießer der Gelben Karte und keine der beiden Mannschaft wurde benachteiligt, ich hätte sie beide vom Platz geschmissen, zumal es unfair den anderen Ligateams gegenüber ist.

Ich würde sagen, dass es zumindest in Fall eins schon eine sehr sehr hohe Quote an korrekten Entscheidungen gibt.
In Liga 1 wahrscheinlicher als in Liga 2. In der zweiten Liga wurde diese Saison schon ziemlicher Mumpitz gepfiffen, inkl. der Handspielproblematik, die es auch in Liga 1 gibt. Da sind dann auch so gerne Szenen bei, wo sich der Schiedsrichter hinterher für entschuldigt hat. Die Schiris sind mir dann aber wesentlich lieber als so ein Stegemann, der statt zuzugeben, dass er bei der Elfmeter Szene falsch lag, dem Sportdirektor erzählt, er wäre ein schlechter Verlierer. Die Infos hab ich übrigens aus erster Hand und nicht von der Bild oder sonst wo.

Es wird jedoch immer ein kleines Restrisiko bestehen, dass sich so einfach nicht eliminieren lässt. Ja, es gibt durch Profischiedsrichter sicher noch Spielraum nach oben, jedoch in meinen Augen eher marginal, so dass die Außenwahrnehmung nicht wirklich maßgeblich beeinflusst werden würde.
Das Restrisiko hast du überall wo Menschen am Werk sind, das kann man maximal reduzieren (wie bspw. mit dem VAR) und mit dem Rest muss man leben. Ob der Profischiedsrichter nur marginale Änderungen fürs Auge bringt muss man dann sehen. Ich glaub schon, dass es den Schiedsrichtern vor allen Dingen Sicherheit und einfach eine Möglichkeit gibt sich besser weiterzuentwickeln, auch ohne die Altlasten ihres aktuellen Jobs.

In Sachen Sicht erhöhen bzw. Laufwege hat der ein oder andere auch Probleme. Es ist diese Saison ziemlich ungewöhnlich wie oft ein Schiedsrichter einfach im Weg stand, einer stand sogar einfach mal mittig auf der 16er Linie und aus der zweiten Reihe konnte somit nicht geschossen werden. Das ist jetzt zwar der krasseste Fall, aber ich denke auch da kann man nachbessern, zumal ja auch das Fußballspiel (in der Regel) generell an Tempo zunimmt und man bzgl. Laufwege optimieren kann ohne sich zwingend eine Pferdelunge antrainieren zu müssen.

Bzgl. der Schwalbe muss man einfach eine Lösung finden um die Spieler dafür zu bestrafen. Aktuell ist die Gewichtung gerade im 16er lächerlich. Entweder ich bekomme für eine Schwalbe einen Elfmeter + ggfs. eine gelbe oder sogar rote Karte für den Gegner oder ich bekomme eine gelbe Karte. Das passt einfach vorne und hinten nicht. Aber ich mein, das ist ja nicht nur DFB Sache, sondern eine Instanz höher Richtung UEFA/FIFA.
Fox ist gerade online Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2018, 20:46
Remsen
Ich bin der Präsident
 
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Zitat:
Club-Coach Michael Köllner vergleicht das Derby beim FC Bayern mit der Hoffnung auf einen Sechser im Lotto. Gegen den FCB brauche man das "Perfect Game".

Michael Köllner, Trainer vom 1. FC Nürnberg, hofft im 190. bayerisch-fränkischen Derby beim klar favorisierten FC Bayern auf das "Perfect Game".

"Du musst überragend verteidigen und einen Gegner erwischen, der sein Spiel nicht so auf den Platz bringt - und du brauchst ganz, ganz viel Spielglück", sagte Köllner vor dem brisanten Duell am Samstag beim deutschen Rekordmeister (Bundesliga: FC Bayern - 1. FC Nürnberg ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

"Galaxien" trennen Nürnberg und Bayern
Die Münchner und den Club würden "Galaxien" trennen. "Wir sind nicht nur Außenseiter, sondern eigentlich ohne Chance", meinte Köllner - und dennoch: "Es spielen viele Menschen Lotto, obwohl sie wissen, dass die Chance auf einen Sechser minimal ist. Sie haben trotzdem eine Riesenfreude daran. Und genauso fahren wir nach München. Wenn wir unsere Dinge auf den Platz bringen, besteht eine minimale Chance."


Was für eine Pfeife. Hoffentlich steigt Nürnberg wieder ab in andere Galaxien, sorry Keule.
Remsen ist offline Mit Zitat antworten
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jouston (06.12.2018)
Alt 06.12.2018, 22:08   (Berlin)
zeze
Certified User
 
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Spricht er überhaupt von einem Sieg oder wagt er gar nicht, davon zu sprechen?

Am Spiel gegen Düsseldorf hat man gesehen, dass man zurzeit wahrlich kein perfektes Spiel gegen Bayern benötigt. Selbst die zurzeit formschwachen Bremer hätten mit etwas Glück am Ende noch ein Remis holen können.
zeze ist offline Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2018, 22:28   (Leverkusen/Bonn)
jouston
everybody needs you
 
Benutzerbild von jouston

So ist das halt wenn man sich beim Fußball Manager genervt durch die PK klickt.
jouston ist offline Mit Zitat antworten
11 User sagen Danke:
Andi (08.12.2018), Buchstabenklauer (09.12.2018), cornulio (07.12.2018), Derv (08.12.2018), kettcar (07.12.2018), Keule_Minouge (07.12.2018), Macl (07.12.2018), mr_maniac (07.12.2018), nevermind (06.12.2018), Pato discoteca (07.12.2018), Unterstrich500 (07.12.2018)
Alt 07.12.2018, 09:32   (nähe Nürnberg)
clubberer1974
Whisky-Trinker
 
Benutzerbild von clubberer1974



Was für eine Pfeife. Hoffentlich steigt Nürnberg wieder ab in andere Galaxien, sorry Keule.

Worin genau siehst du denn das Problem an Köllners PK??
clubberer1974 ist offline Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2018, 09:37   (Augsburg)
nevermind
No Way.
 
Benutzerbild von nevermind

Ich antworte mal stellvertretend.

Dass er von "Galaxien", "ohne Chance" und "Sechser im Lotto" spricht, zwei Wochen nachdem ein derzeit extrem formschwaches Bayern gegen einen ähnlichen Gegner 3 stümperhafte Buden gefangen und 3:3 gespielt hat.
nevermind ist offline Mit Zitat antworten
Ein User sagt Danke:
Remsen (07.12.2018)
Alt 07.12.2018, 09:55
Remsen
Ich bin der Präsident
 
Benutzerbild von Remsen

Bayern spielt gegen Freiburg und Düsseldorf zu Hause nur Unentschieden und dann lese ich vor dem Spiel nichts anderes als die völlige Selbstaufgabe des gegnerischen Trainers schon vor Anstoss. Zu behaupten, "ohne Chance" zu sein, gibt den Spielern ja ein schönes Alibi noch vor Anpfiff. Immerhin spielen hier zwei Bundesligavereine gegeneinander und nicht der Paulaner Fantreff gegen Real Madrid.
Remsen ist offline Mit Zitat antworten
5 User sagen Danke:
das f (07.12.2018), Eddie (07.12.2018), jouston (08.12.2018), nevermind (07.12.2018), Unterstrich500 (07.12.2018)
Alt 07.12.2018, 09:58   (Halsbach)
Mummel
diskutiert nur konstruktiv
 
Benutzerbild von Mummel

Bayern - Augsburg 1:1
Bayern - Freiburg 1:1
Bayern - Düsseldorf 3:3

War selten leichter in der AA zu punkten.
Mummel ist offline Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2018, 11:15   (nähe Nürnberg)
clubberer1974
Whisky-Trinker
 
Benutzerbild von clubberer1974

Ich antworte mal stellvertretend.

Dass er von "Galaxien", "ohne Chance" und "Sechser im Lotto" spricht, zwei Wochen nachdem ein derzeit extrem formschwaches Bayern gegen einen ähnlichen Gegner 3 stümperhafte Buden gefangen und 3:3 gespielt hat.
Jetzt kommt...jeder weiß doch, dass wenn man verliert, einem die PK vorher immer um die Ohren fliegt."Ja, die Bayern sind dieses Jahr verwundbar und wir wollen ebenso punkten", wenn er sagt, dann heißt es: "Der hat sein Maul vor dem Spiel zu weit aufgerissen"
Zeigt er, vor allem nach unseren Auftritten inDortmund, Leipzig und Schalke, Zurückhaltung und schätzt unsere Situation einfach realistisch ein, dann heißt es danach eben: "Der wollte gar nicht gewinnen usw,"

Hier in Nürnberg wird das ganze schon sehr realistisch gesehen und seine PKs wohlwollend. Und hier bibbert man im Allgemeinen schon davor, mal wieder einen FCB in Top-Form zu erwischen und unterzugehen.

Liebe Grüße
clubberer1974
clubberer1974 ist offline Mit Zitat antworten

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