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Steuererklärung auf dem Bierdeckel - Der offizielle Uli Hoeness Thread Dieses Thema abonnieren
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#331
Alt 30.11.2018, 11:36   (Auf einem Hochtal)
Ravioli
Äh...
 
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wenn du keinen zuschuss vom arbeitgeber bekommst (der zuschuss ist immer brutto), dann ist es egal ob du es über den arbeitgeber abwickelst oder nicht. auch der arbeitgeber zieht den betrag einfach direkt vom netto ab und überweist ihn dann an das unternehmen bei dem du den VL-vertrag abgeschlossen hast. es hätte also den selben effekt wie wenn du den betrag von deinem bankkonto einziehen lässt bzw. selber überweist.
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Dejo (30.11.2018), mr_maniac (30.11.2018)
#332
Alt 03.12.2018, 14:43   (Bielefeld)
Bilo
SofaCoach
 
Benutzerbild von Bilo

Folgendes, bin noch Student und habe aufgrund eines Auslandssemesters einen ordentlichen Verlustvortrag. In diesem Jahr habe ich als Werkstudent gearbeitet. Bin ich verpflichtet, für dieses Jahr eine Steuererklärung abzugeben? Weil der Verlustvortrag dann durch die Tätigkeit ordentlich gemindert wird, mir aber effektiv nicht viel bringt da ich nicht viele Steuern gezahlt habe. Würde lieber den vollen Betrag erst "anwenden", wenn ich arbeite. Ist das möglich?
Bilo ist offline Mit Zitat antworten
#333
Alt 03.12.2018, 14:57   (Hamburg)
mr_maniac
American Football Freak
 
Benutzerbild von mr_maniac

Ist das möglich?
Kurze Antwort: Nein.

Man darf sich nicht nur „die Rosinen rauspicken“, man muss den Verlustvortrag in jedes Jahr vortragen. Ob das für einen selber günstig ist, ist dem Steuergesetz egal.
__________________
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
mr_maniac ist offline Mit Zitat antworten
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Bilo (03.12.2018)
#334
Alt 06.12.2018, 16:23   (Auf einem Hochtal)
Ravioli
Äh...
 
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wenn du keinen zuschuss vom arbeitgeber bekommst (der zuschuss ist immer brutto), dann ist es egal ob du es über den arbeitgeber abwickelst oder nicht. auch der arbeitgeber zieht den betrag einfach direkt vom netto ab und überweist ihn dann an das unternehmen bei dem du den VL-vertrag abgeschlossen hast. es hätte also den selben effekt wie wenn du den betrag von deinem bankkonto einziehen lässt bzw. selber überweist.
hierzu ein kleiner nachtrag, da gerade bei mir selbst aktuell. es macht doch einen unterschied, ob VL-zahlungen vom arbeitgeber kommen oder nicht, zumindest wohl bei einem bausparvertrag.

ich besitze noch einen bausparvertrag aus grauen vorzeiten, bei dem ich einen gerade zu fürstlichen guthabenzins von 1% bekomme. ich habe eine feste sparrate vereinbart, von zeit zu zeit, wenn ich mal wieder etwas geld übrig hatte, habe ich sonderzahlungen gemacht. das waren mal 200, mal 400 euro, ganz verschieden. das ging auch immer alles gut, bis ich vor ein paar tagen eine rücküberweisung einer sonderzahlung bekommen hab mit der begründung, der regelsparbeitrag für 2018 sei schon erfüllt und sie machen von ihrem recht gebrauch, nicht mehr geld anzunehmen. steht wohl irgendwo in den AGB´s.

der regelsparbeitrag beträgt bei mir 5 promille von der bausparsumme, mehr nehmen sie auch für 2019 nicht mehr an.

long story short, ZUSÄTZLICH zu den selbst einbezahlten beträgen erlauben die bausparfritzen auch noch 12 x 40 Euro, also 480 Euro pro jahr einzahlung, wenn diese vom arbeitgeber kommen.

dies nur als tipp am rande, sollte es bei dir derartige überlegungen geben.
Ravioli ist offline Mit Zitat antworten
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Dejo (07.12.2018)
#335
Alt 07.12.2018, 09:22   (Stuttgart)
Dejo
SofaCoach
 
Benutzerbild von Dejo

Danke für die Info. Dieses Problem gibt es tatsächlich hier.
__________________
„Wenn du raus gehst, gibt es kein Zurück"
Gerry Ehrmann
Dejo ist offline Mit Zitat antworten
#336
Alt 07.12.2018, 11:27   (Fellbach)
Makaay
da ist das Ding
 
Benutzerbild von Makaay

hierzu ein kleiner nachtrag, da gerade bei mir selbst aktuell. es macht doch einen unterschied, ob VL-zahlungen vom arbeitgeber kommen oder nicht, zumindest wohl bei einem bausparvertrag.

ich besitze noch einen bausparvertrag aus grauen vorzeiten, bei dem ich einen gerade zu fürstlichen guthabenzins von 1% bekomme. ich habe eine feste sparrate vereinbart, von zeit zu zeit, wenn ich mal wieder etwas geld übrig hatte, habe ich sonderzahlungen gemacht. das waren mal 200, mal 400 euro, ganz verschieden. das ging auch immer alles gut, bis ich vor ein paar tagen eine rücküberweisung einer sonderzahlung bekommen hab mit der begründung, der regelsparbeitrag für 2018 sei schon erfüllt und sie machen von ihrem recht gebrauch, nicht mehr geld anzunehmen. steht wohl irgendwo in den AGB´s.

der regelsparbeitrag beträgt bei mir 5 promille von der bausparsumme, mehr nehmen sie auch für 2019 nicht mehr an.

long story short, ZUSÄTZLICH zu den selbst einbezahlten beträgen erlauben die bausparfritzen auch noch 12 x 40 Euro, also 480 Euro pro jahr einzahlung, wenn diese vom arbeitgeber kommen.

dies nur als tipp am rande, sollte es bei dir derartige überlegungen geben.
Dazu noch ein Tipp von mir. Überzahlt den bsv nicht, sobald das Guthaben die bausparsumme übersteigt hat die bausparkasse ein sonderkündigungsrecht da der bausparcharakter (Darlehensanspruch) nicht mehr existiert und sie lösen den Vertrag komplett auf und zahlen das Guthaben aus. Besonders bei älteren Tarifen aus den 90gern die oft noch 3 Prozent Zinsen bieten ist das wichtig.

Also vorher stoppen und Luft lassen für die noch auflaufenden Zinsen der nächsten Jahre.
__________________
Danke für alles Roy !!!!
Makaay ist offline Mit Zitat antworten
#337
Alt 07.12.2018, 12:07   (Auf einem Hochtal)
Ravioli
Äh...
 
Benutzerbild von Ravioli

jo, da gab es ja wohl zuletzt eine welle von kündigungen zu ungunsten der sparer, diese sind meine ich auch durch ein gerichtsurteil gestützt worden.
bei der heutigen marktlage ist ein bausparer aber grundsätzlich wohl nicht mehr unbedingt sinnvoll. wie gesagt bin ich mit meinem 1% guthabenzins noch sehr gut bedient und den will ich auch ausreizen bis zum sankt nimmerleinstag.
Ravioli ist offline Mit Zitat antworten
#338
Alt 07.12.2018, 12:17   (Fellbach)
Makaay
da ist das Ding
 
Benutzerbild von Makaay

jo, da gab es ja wohl zuletzt eine welle von kündigungen zu ungunsten der sparer, diese sind meine ich auch durch ein gerichtsurteil gestützt worden.
bei der heutigen marktlage ist ein bausparer aber grundsätzlich wohl nicht mehr unbedingt sinnvoll. wie gesagt bin ich mit meinem 1% guthabenzins noch sehr gut bedient und den will ich auch ausreizen bis zum sankt nimmerleinstag.
Auch absolut legitim, man muss es jetzt eher andersrum sehen dass die niedrigen Darlehenszinsen die es bei bsv aktuell gibt eben in 20 oder 30 Jahren richtig attraktiv sein könnten wenn die Zinsen irgendwann mal wieder steigen.
Ich hab z.b. für meine Kids einen 500.000 Euro bsv gemacht, wenn die mal irgendwann bauen sollten haben sie den Anspruch auf ein Darlehen zu 1,4 Prozent . Ich spar mir zwar als bankmitarbeiter die AG aber auch da kann man gut verhandeln beim Banker des Vertrauens in der ansparphase bietetes sich zudem an das Geld nicht voll im dem BSV zu zahlen da er nur wenig Guthabenzinsen bietet, stattdessen lieber ein Fondssparplan und dann später per Einmalzahlung rüber schieben.
__________________
Danke für alles Roy !!!!
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Ein User sagt Danke:
Ravioli (07.12.2018)
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