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20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20-20 - und Tennis Dieses Thema abonnieren
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Alt 11.08.2018, 15:35
ledernilp
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Zverev verliert in Toronto nach 2 vergebenen Matchbällen gegen Tsitsipas mit 6:3, 6:7 (11:13), 4:6. Goldkettchen Zverev hat dabei wieder einen Schläger zerstört und mit seinem Benehmen das Publikum gegen sich aufgebracht, dass daraufhin den (nicht viel sympathischeren) Griechen zum Sieg gepusht hat: selber Schuld. Dann die Pressekonferenz:



"Today was an absolute pathetic match. I don't even think he played well." Guter Verlierer Und dann auf die Nachfrage noch die Pressekonferenz verlassen, sehr souveräner Aufritt, Sascha!

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Andi (11.08.2018), Bastinho (11.08.2018), Cham (11.08.2018), Laas (11.08.2018), Lurchi (13.08.2018), Ravioli (11.08.2018)
Alt 11.08.2018, 15:58   (München)
Laas
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Jaha.
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Alt 11.08.2018, 16:20   (BO)
Cham
Mate mate mate mate mate.
 
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Müsste man im ersten Post hier verlinken für alle die fragen, warum den denn niemand mag.
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Alt 11.08.2018, 16:39   (Leverkusen)
Bastinho
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Ich raffe nicht wie man als Spieler im sechsten Profijahr noch immer so dumm und plump mit der Presse umgehen kann. Federer, Nadal, Djokovic oder sonst wer haben sich ja auch schon oft gedacht "Er hat heute nicht überragend gespielt, aber hat halt gegen mich gereicht", aber die wissen das richtig zu verkaufen. Dann kommt dann halt sowas wie "Ich hab heute nicht meinen besten Tag erwischt und er hat sich den Sieg erkämpft".

Man könnte ihm jetzt zugute halten dass er halt einfach grundehrlich ist, aber Wörter wie pathetic kann er sich einfach sparen. Diese Launen nach Niederlagen und auch während den Matches sind einfach furchtbar. Tsitsipas hat vorher schon Nole geschlagen und spielt generell eine starke Saison, da kann man auch einfach mal anerkennen dass man gegen so einen Spieler im Viertelfinale rausfliegt.
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Ravioli (11.08.2018)
Alt 11.08.2018, 16:52
mehl
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So kann man sich nicht verhalten. Würde gern mal wissen, wie sein Standing innerhalb der Tourgemeinschaft ist.
__________________
Zitat:
Asche zu Asche, mehl zu mehl.
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Alt 11.08.2018, 17:41   (Oldenburg)
Libertine.
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Goldkettchen Zverev hat dabei wieder einen Schläger zerstört und mit seinem Benehmen das Publikum gegen sich aufgebracht, dass daraufhin den (nicht viel sympathischeren) Griechen zum Sieg gepusht hat: selber Schuld
Was ist denn an dem Griechen jetzt schon wieder besonders unsympathisch gewesen?

Ich fand das gestern halb so wild. Zverev hat es halt selbst verbockt und hätte Tsitsipas locker schlagen müssen. Hab das Interview jetzt nicht im Wortlaut gesehen, aber das klingt für mich da oben jetzt nicht besonders respektlos dem Griechen gegenüber. Auch wenn es natürlich sehr dunnhäutig ist, dann die PK zu verlassen. Der ist einfach nur ehrgeizig bis in die Haarspitzen und ärgert sich vermutlich am meisten über sich selbst. Hatte auch nicht den Eindruck dass Zverev das Publikum besonders gegen sich aufgebracht hat. Er hat halt seinen Schläger nach dem Verlust des zweiten Satzes zerstört weil er sich über seine UEs geärgert hat. Ist das jetzt so ne schlimme Aktion? Er hat ja nicht irgendwie den Gegner provoziert oder so.

Kann das manchmal nicht nachvollziehen, dass man sich hier so an Typen auf dem Court stört. Nur weil jemand Emotionen zeigt ist er gleich unsympathisch und respektlos? Wollt ihr auf der Tour nur so langweilige Everybody's Darling's wie Federer haben?

Geändert von Libertine. (11.08.2018 um 18:04 Uhr)
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Daniel84 (11.08.2018), Noc (17.08.2018), thejokerhh (11.08.2018)
Alt 11.08.2018, 19:24
ledernilp
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Was ist denn an dem Griechen jetzt schon wieder besonders unsympathisch gewesen?
Ich fand es unsympathisch, dass er Medvedev nach dem Match beleidigt hat (auf youtube: /watch?v=mDX6K7t-JcE). Auch der Wutausbruch in Washington hat mir nicht gefallen (https://twitter.com/TennisChannel/st...18684768497665). Klar, aus der Entfernung lacht man darüber, aber ich habe schon selber die Erfahrung gemacht wie unangenehm es ist, wenn sich dein Gegner auf dem Platz daneben benimmt. Emotionen (auch negative) gehören zum Spiel dazu, aber dürfen einen gewissen Rahmen nicht überschreiten. Ich möchte Tsitsipas auch zu Gute halten, dass er sich für beide Aktionen entschuldigt hat.

Hatte auch nicht den Eindruck dass Zverev das Publikum besonders gegen sich aufgebracht hat. Er hat halt seinen Schläger nach dem Verlust des zweiten Satzes zerstört weil er sich über seine UEs geärgert hat. Ist das jetzt so ne schlimme Aktion? Er hat ja nicht irgendwie den Gegner provoziert oder so.
Das sehe ich anders. Nur damit wir uns nicht missverstehen: Ich aktzeptiere, dass du das Publikum anders wahrgenommen hast und ich aktzeptiere auch, dass du das Schläger-Zerstören nicht so dramatisch siehst. Ich finde es aber nicht normal, wenn man seinen Schläger zerhackt. Das überschreitet für mich einfach eine Grenze. Ich fand das auch nicht in Ordnung als Federer, Djokovic oder früher Roddick und Safin das getan haben. Das hat für mich etwas mit Respekt vor dem Sport und dem Gegner sowie Vorbildwirkung zu tun. Wenn es eine Ausnahme wäre, dann würde ich sagen "Okay, das kann ja mal passieren, wir alle machen Fehler, ist hiermit verziehen", aber von Zverev gibt es, trotz seines Jungen Alters, inzwischen zwei Racket-Smash-Compilations auf YouTube (/watch?v=sppqM56blKw, watch?v=z7RwOMdUtuU).

Kommentar: Zverev's broken rackets worth more than the total wealth of a small town ( )

Kann das manchmal nicht nachvollziehen, dass man sich hier so an Typen auf dem Court stört. Nur weil jemand Emotionen zeigt ist er gleich unsympathisch und respektlos? Wollt ihr auf der Tour nur so langweilige Everybody's Darling's wie Federer haben?
Für mich ist der Gesamteindruck (=auf und neben dem Platz) entscheidend, ob ich einen Spieler sympathisch finde. Ich störe mich nicht an "Typen" per se. Ich störe mich an Typen wie Zverev. Wieso muss der bei unwichtigen UE seines Gegners jubeln? Ist für mich schlechter Stil. Warum muss er das Publikum bei einem guten Punkt zum Aufstehen und "Durchdrehen" animieren? Das muss man sich verdienen, Sascha, das kann man nicht einfach einfordern, das ist nicht das Gleiche. Wieso das ständige Lamentieren, wieso das Selbstmitleid? Dazu dann noch die Geschichte mit Ferrero und die respektlosen Interviews nach Niederlagen.

Ich habe schon meine Gründe den Typen im Moment (er kann sich ja ändern) unsympathisch zu finden und das gehört für mich auch angesprochen und hier gepostet
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Bastinho (11.08.2018), Libertine. (11.08.2018), Lurchi (13.08.2018), Ravioli (11.08.2018)
Alt 11.08.2018, 20:47   (Oldenburg)
Libertine.
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Okay, kann ich voll nachvollziehen deine Punkte. Da ich selber nie Tennis gespielt hab fallen mir solche Sachen wie Jubel über Fehler des Gegners vermutlich einfach nicht auf. Und was dann irgendwann irgendwo im Kabinengang eines Zweitrundenspiels bei nem 250er Turnier passiert ist, nunja, das bekommt man als Nicht-Hardcore Fan halt auch einfach in den seltensten Fällen mit.

Ich finde Zverev eigentlich weder besonders sympathisch noch unsympathisch. Geht mir aber bei den meisten Spielern auf der Tour so. Ich finde es grundsätzlich einfach nur ganz erfrischend wenn Spieler auf dem Platz Emotionen zeigen und ihr Spiel nicht einfach nur wie ein tiefgefrorener Roboter runterspielen. Und nen Tennisschläger kaputtzudonnern sehe ich auch einfach nicht als Respektlosigkeit gegenüber dem Sport wenn ein Spieler da einfach nur mal seinen Frust loswerden will. Solange es halt nicht random-like in jedem zweiten Spiel passiert. Zumal ich Zverev neben dem Platz jetzt bisher auch nicht als besonders eingebildet oder unsympathisch wahrgenommen habe, vllt mal abgesehen von dem Interview da gestern. Ansonsten verhält er sich da mMn nicht anders als die meisten anderen Spieler der Tour.

Letztendlich ist mir auch völlig egal ob und wann Zverev irgendwann mal nen GS holt und wie groß seine Karriere wird. Ich finde es nur cool, dass es endlich mal wieder einen deutschen Spieler in der Weltspitze gibt. Und es ist halt spannend seine Entwicklung zu beobachten.

Geändert von Libertine. (11.08.2018 um 20:54 Uhr)
Libertine. ist offline Mit Zitat antworten
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ledernilp (11.08.2018)
Alt 11.08.2018, 20:49   (Leverkusen)
Bastinho
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Kann das manchmal nicht nachvollziehen, dass man sich hier so an Typen auf dem Court stört. Nur weil jemand Emotionen zeigt ist er gleich unsympathisch und respektlos? Wollt ihr auf der Tour nur so langweilige Everybody's Darling's wie Federer haben?
Yay, jetzt schreien wir auch im Tennis nach "Typen".

Wo ist das Problem dass Federer Everybody's Darling ist? Was du als langweilig empfindest ist bei all seinen Fans und Sympathisanten (mich bekannterweise eingeschlossen) der Grund warum er gemocht und geliebt wird. Nur weil jemand frei von Skandalen und emotionalen Ausbrüchen ist macht ihn das doch nicht automatisch langweilig.

Und natürlich sind Typen im Tennis völlig in Ordnung. Djokovic ist ein Typ, Murray ist ein Typ, DelPo ist ein Typ, Monfils ist ein Typ, Kyrgios ist ein Typ, ich könnte immer so weiter machen. Sind die genannten Spieler deshalb alle direkt unsympathisch? Nein. Nicht alle

ledernilp hat es ja eigentlich schon genau treffend beschrieben. Es ist im Tennis einfach generell keine Art, sich über Fehler des Gegners zu freuen, sich quasi bei jedem Punkt zu echauffieren als hätte man gerade Wimbledon gewonnen, und quasi alleine für die Jahresproduktion von Head verantwortlich zu sein, weil man in nahezu jedem Spiel Schläger zerdeppert. Ich hatte als Captain mal eine Riesen Diskussion mit dem Gegner, weil einer unserer Junioren bei jedem Fehler des Gegners gejubelt hat. Und ich konnte ihnen nicht unrecht geben, weil man das halt eigentlich schon im Amateurbereich lernt dass sich sowas nicht gehört.

Noch dazu motzt er nach jeder Niederlage rum. Man hört ganz selten mal ein "Ich habe heute verdient verloren". Entweder hat er immer einen Mega schlechten Tag erwischt oder sonst was war los. Und dann kommentiert er auch noch regelmäßig die angeblich schwache Leistung des Gegners. So nach dem Motto "Ey Leute, euch ist schon klar dass ich an und für sich der viel bessere Spieler bin und der an einem normalen Tag keine Chance gegen mich hat?".

Das hat für mich einfach nichts mit Respekt und Fair Play zu tun. Da kann man sich noch so sehr darüber freuen dass da mal ein "Typ" auf dem Platz steht. Ich mag ihn wegen den oben genannten Gründen nicht wirklich, obwohl er abseits des Platzes eigentlich oft eine recht sympathische und zuweilen humorvolle Seite von sich zeigt. Aber das ist halt nicht alles.

Ist für mich übrigens ein ähnlicher Fall wie Murray. Der wirkt in Interviews und sonstigen Auftritten abseits des Tennis oft echt lustig und sympathisch, benimmt sich auf dem Platz aber regelmäßig wie der letzte Trottel. Ich kann solchen Spielern nichts abgewinnen. Da habe ich lieber einen Djokovic, der zwar auch regelmäßig aus sich rausgeht und auch mal einen Schläger zertrümmert, der dabei aber immer Fair Play versprüht und - soweit ich es weiß - bei PKs nach Niederlagen eigentlich immer sehr souverän und respektvoll auftritt.
Bastinho ist offline Mit Zitat antworten
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CampNou (11.08.2018), ledernilp (11.08.2018), Lurchi (13.08.2018), nevermind (17.08.2018), Ravioli (11.08.2018)
Alt 17.08.2018, 18:13
mehl
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Noch keine Meinungen, kann es überhaupt mehr als eine Meinung dazu geben, zur Davis Cup Veränderung?

Wie kann man sich nur solch einen Mist ausdenken.

Zitat:
Schon ab dem kommenden Jahr soll nach einer Vorrunde im Februar mit Heim- und Auswärtspartien im November eine Finalwoche mit 18 Teams an einem neutralen Ort ausgetragen werden.

Die 18 Mannschaften sollen dann zunächst in sechs Dreiergruppen und danach im K.-o.-System mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale den neuen Champion ausspielen. Zudem wird statt über drei Gewinnsätze nur noch über zwei Gewinnsätze gespielt. Statt vier Einzeln und einem Doppel soll es nur noch zwei Einzel und ein Doppel geben. Die erste Auflage des neugestalteten Wettbewerbs ist vom 18. bis 24. November 2019 in Madrid oder Lille geplant.

Hinter den Plänen steckt die von Spaniens Fußballstar Gerard Piqué geführte Investmentfirma Kosmos, die der ITF für 25 Jahre drei Milliarden Dollar versprochen hat.
kicker.de

Dazu wird die "Winterpause" immer kleiner.
__________________
Zitat:
Asche zu Asche, mehl zu mehl.
mehl ist gerade online Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2018, 18:23   (Leverkusen)
Bastinho
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Was soll man da groß zu sagen...eine der größten, wenn nicht vielleicht sogar die größte Tradition im Tennissport wird von heute auf morgen beendet, weil irgendwelche Funktionäre, die sich mit Tennis nichtmal auskennen, das schnelle Geld riechen. Nichts gegen Pique, aber warum hat eine von einem Fußballer gegründete Investmentfirma ihre Finger in einem der wichtigsten Tennisturniere?

Naja, wobei, so wichtig war der Davis Cup ja ohnehin in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr. Die ITF hat es ja wunderbar verstanden, das generelle Konzept jahrelang überhaupt nicht anzurühren, was immer mehr Topspieler zu Absagen bewegt hat, nur um dann mit einem Schlag alles umzulenken. Ist eigentlich ein Witz, dieses neue Turnier überhaupt noch Davis Cup zu nennen, das ist ein völlig neues Turnier.

Man kann nur hoffen, dass die Stars diesem Turnier fernbleiben, dann hat es sich nach ein paar Jahren vermutlich wieder erledigt. Das bringt uns zwar den alten Davis Cup nicht wieder, aber das wäre die angemessene Konsequenz.

Oder um es in den Worten des Wiki-Artikels von David Haggerty (Chef der ITF, der "Kopf" hinter dieser Regeländerung) zu sagen:

Zitat:
He will be remembered for having destroyed the world's oldest global sport competition, the Davis Cup
Bastinho ist offline Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2018, 09:10   (Leverkusen)
Bastinho
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Kuriose Situation in Cincinnati: Aufgrund der heftigen Regenfälle der letzten Tage mussten Federer, Djokovic und Wawrinka gestern jeweils zwei Matches spielen. Djokovic hatte zwischen seinen beiden Matches sogar nur ein Match Pause, hat aber trotzdem erst Dimitrov und dann Raonic jeweils in drei Sätzen geschlagen. Federer hat auch beides gewonnen.

Sicherlich gerade für die alten Schweizer eine optimale Vorbereitung für die US Open.
Bastinho ist offline Mit Zitat antworten
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Ravioli (20.08.2018)
Alt 20.08.2018, 12:33   (Leverkusen)
Bastinho
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Djokovic hat das Cincinnati Finale gegen Federer gewonnen und ist damit der erste Spieler, der alle neun aktuellen Masters Turniere mindestens einmal gewinnen konnte.
Bastinho ist offline Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2018, 17:02
rush
in vino veritas
 
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Nach der Rückkehr von Vajda und Gritsch war die Hoffnung natürlich da, dass er wieder zu alter Stärke findet. Das dabei nur wenige Monate später der 13. GS und Golden Masters als Belohnung für die Geduld hervorstechen, damit war nicht zu rechnen. Die Bestellung von Agassi/Štěpánek war eine reine Verzweiflungstat. Der Zustand des Ellbogens war schlimmer als gedacht. Zudem war das Sättigungsgefühl und die Kombi aus Imaz/Ilić pures Gift. Unter der Obhut von Imaz war er auch körperlich in einem desaströsen Zustand.

Gritsch hat ihn unter anderem mit tierischen Eiweißen wieder „aufgepäppelt“. Er baut immer noch Muskelmasse auf, wie Vajda im Interview enthüllte. Beide verbindet mehr als nur der Tennissport und die Zusammenarbeit bleibt zumindest bis Ende des Jahres bestehen. Vielleicht war diese negative Erfahrung aber nötig, um ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen. Bezeichnend dafür war die Szene mit seinem Sohn in Wimbledon, der erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Was ich früher für undenkbar hielt, fiel mir gestern wieder auf: Roger zieht in den Duellen gegen Djoković psychologisch den Kürzeren. Ich habe jetzt nicht die genaue Zahl nicht im Kopf, aber er war im Head-to-Head gefühlt meilenweit vorne und nun steht es 24:22 aus Sicht des Djokers. Gegen keinen Gegner macht Roger so viele und vor allem einfache Fehler wie gegen seinen Angstgegner. Daher denke ich nicht, dass Federer zu alt ist. Gegen Cilić wäre das eine klare Sache geworden und er hätte sein dominantes Spiel nahezu komplett durchgezogen.
rush ist offline Mit Zitat antworten
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johnny_tesla (21.08.2018), ledernilp (21.08.2018)
Alt 20.08.2018, 18:20   (München)
Laas
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Naja, auch in den Spielen zuvor hatte Federer immens viele UE. Außerdem war er ganz schön pöblig unterwegs. Gestern habe ich es dem Djoker gegönnt.
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