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[Musik] Rock, Pop und Dave Gröhl Dieses Thema abonnieren
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Alt 22.09.2018, 19:02
luke
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Alt 27.09.2018, 15:18
Everlong
Polster-Udo

Neue Muse Single:

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Alt 20.10.2018, 23:46
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Da kommen mal 3 Wochen in denen ich nicht viel zum hören finde, und direkt rutscht der Thread auf Seite 2. Alles muss man selber machen

Dafür haue ich jetzt die Musik mit der Gatlin Gun raus, also aufgepasst und Ohren gespitzt:

Alben

Hellions - Rue



Auf diese australische Band bin ich vor etwa einem Jahr mal gestolpert, ihr Album "Opera Oblivia" hat mir aufgrund seines kreativen Mixes aus Punk-Riffs, Hardcore-Einlagen, Wechselgesang und fast Math-artigem Gitarrengegniedel gut gefallen hat.
Jetzt legen sie ihr inzwischen viertes Album nach, auf welchem sie ihrem Stil über weite Strecken treu bleiben. Die Produktion ist wesentlich hochwertiger, die Songs schlagen einen Haken nach dem anderen, ohne jedoch zu kompliziert zu werden. In schwächeren Momenten ist das ganze schon fast zu sehr stringenter Hochglanz-Alternative, doch in den starken Momenten gibt es krachende Hardcore-/Punk-Mix-Songs die ordentlich nach vorne gehen. Kann man sich auf jeden Fall mal anhören.

Greta Van Fleet - Anthem Of The Peaceful Army



Auf ihrem ersten vollwertigen Album verfestigen Greta Van Fleet den Eindruck ihrer ersten EPs: Das sie das Led Zep der Millenials sein wollen und können. Es ist schon beeindruckend, wie sehr sie den Sound und auch den Stil der 70er in dieses Jahrtausend transportieren, ohne allzu Altbacken zu wirken.
Die Songs auf dem Album wirken frisch, der Sänger klingt wirklich stark nach Robert Plant und auch die Riffs haben etwas Jimmy Page-eskes. Leider fehlen am Ende des Tages etwas die Innovationen und die eigenen Ideen, damit hier wirklich etwas langfristig hängen bleibt. Eine tolle kleine Classic-Rock-Talentshow ist es nichtsdestotrotz.

Mercy Union - The Quarry



Bei dieser Band handelt es sich um ein neues Side Projekt einiges Mitglieder von The Gaslight Anthem und The Scandals, und man bekommt genau den Sound den man vermuten kann: Geradlinig vorgetragener East-Coast-Heartland-Rock, wie ihn schon der Boss geschrieben hat und wie ihn vor allem The Gaslight Anthem vor Jahren wieder populär gemacht haben. Auf The Quarry werden die Standards um einige neue Elemente erweitert, so haben die Songs mal einen eher bluesigen, mal einen eher punkigen Einschlag, mal wandert man auf dem schmalen Grad zur Kitsch-Ballade. Gaslight Athem-Fans werden hier aber sicher glücklich.

OK Kid - Sensation



Die Kölner Indie-Pop-Hopper melden sich mit ihrer dritten Scheibe zurück. Inhaltlich bekommt man überraschend direkte, teilweise selbstironische Sozialkritik mal mehr mal weniger mit der Brechstange um die Ohren gehauen. Am Sound hat man wenig geschraubt, hier bekommt man weiter lockere Synthie-Beats geliefert. Wer auf die direkte Art steht bekommt hier auf jeden Fall eines der besseren deutschsprachigen Alben des Jahres ins Haus.

Songs

Bad Religion - The Profane Rights Of Man


Trent Reznor & Atticus Ross - Halloween


Danko Jones - We're Crazy


Mozes And The Firstborn - If I (Dadcore erscheint am 25.01.19)


Fidlar - Can't You See (Almost Free erscheint am 25.01.19)

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Alt 29.10.2018, 23:40
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Ok, ich wollte eigentlich erst am Wochenende wieder was schreiben, aber für diese Platte haue ich einen Extra-Servicepost raus:

William Shatner - Shatner Claus - The Christmas Album





Captain Kirk, inzwischen 87 Jahre alt, hat ein Weihnachtsalbum aufgenommen mit so illustren Gästen wie Iggy Pop oder Henry Rollins. Ja, es ist so skurril wie es sich anhört, überzeugt euch selbst:



Da wir dann gerade eh schon dabei sind, neue Songs:

The Good, The Bad And The Queen - Merrie Land (Merrie Land erscheint am 16.11.)


Mumford & Sons - If I Say (Delta erscheint am 16.11.)


Beirut - Corfu (Gallipolli erscheint am 01.02.19)


The Prodigy - We Live Forever (No Tourists erscheint am 02.11.)


The Intersphere - Antitype (The Grand Delusion erscheint am 30.11.)


Ian Brown - First World Problems (Ripples erscheint am 01.03.19)



Can't Swim - Sometimes You Meet The Right People At The Wrong Time (This Too Won't Pass erscheint am 16.11.)


Fleet Foxes - Icicle Tusk (First COllection 2006-2009 erscheint am 09.11.)


Bob Mould - Sunshine Rock (Sunshine Rock erscheint am 08.02.19)


De Staat - Kitty Kitty (Bubble Gum erscheint am 18.01.19)

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Abel Xavier Unsinn (30.10.2018), Barca4life (31.10.2018), berbagoal89 (30.10.2018), Dampfnudel (03.11.2018), das f (30.10.2018), Käptn' Peng (30.10.2018), Noc (30.10.2018), Sevi (30.10.2018)
Alt 12.11.2018, 15:15
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Um euch den Montag etwas zu verschönern, hier etwas neue Musik aus den letzten zwei Wochen:

Alben

Touche Amore - 10 Years / 1000 Shows - Live At The Regent Theatre



Wow. Einfach nur wow. Die The Wave-Vorreiter bringen hier eine tolle Live-Werkschau an den Mann. Neues Zeug, altes Zeug, rares Zeug. Pure Energie. Der Beginn mit "~", "New Halloween" und "Rapture" bläst das Dach bereits Weg und 29 Songs später sitzt mal innerlich kaputt aber glücklich auf der Couch. Das Publikum wurde nicht zu weit in den Hintergrund gemischt, man merkt bei jedem Stück wie der Schweiß von der Decke tropft. Ganz tolles Ding!

Emilie Zoe - The Very Start



Im Fahrwasser diverser Indie-Songwriter-Veröffentlichungen wie Snail Mail oder Soccer Mommy wird auch diese Platte angespült. Rudimentär instrumentiert und rau produziert werden die Stücke von dem tollen Gesang getragen. Trotz der eher düsteren Grundstimmung sind die Songs sehr nahbar und lassen sich gut weghören. Sollte der Herbst jemals starten, dies ist eine gute Platte dafür.

Boygenius - Boygenius-EP



Wo wir schon bei weiblichen Indie-Songwriterinnen sind, hier haben sich gleich drei der Top-Damen zu einem neuen Projekt zusammengeschlossen. Julien Baker, Phoebe Bridger und Lucy Dacus touren eh schon oft zusammen, da war so eine gemeinsame Veröffentlichung natürlich irgendwann naheliegend. Die 6 Songs auf dieser EP kondensieren wunderbar die ihre verschiedenen Stile. Mal kommen die Songs eher folkig daher, mal bekommen wir klassischen Gitarren-Indie und an anderen Ecken gibt es schöne Old-School-Emo Referenzen. Das alles wurde jedoch nicht wie Frankensteins Monster zusammengeschnitten, sondern schön kondensiert in tolle Songs geschmolzen. Hoffentlich kommt davon demnächst noch mehr.

Parcels - Parcels



Elektro-Synth-Pop der ganz klebrigen Sorte. Mal etwas gitarrenlastiger, mal sehr poppig, mal mit Synthgedudel, wabern die Songs vor sich hin und ehe man sich versieht ist das Album wieder vorbei. Das kann man mögen, mir fehlt jedoch die Hook oder das unerwartete was mein ungeteiltes Interesse weckt. Kann man vielleicht im Hintergrund laufen lassen, wirklich gepackt hat mich dieses Album leider nicht.

Songs

Bad Religion - My Sanity


Sufjan Stevens - The Lonely Man Of Winter


The Smashing Pumpkins - Knights Of Malta (Shiny And Oh So Bright, Vol.1 / LP: No Past. No Future. No Sun. erscheint am 16.11.)


The Pearl Harts - Different Kinda Girl


Skunk Anansie - Weak (25LIVE@25 erscheint am 25.01.19)


The Good, The Bad & The Queen - Gun To The Head (Merrie Land erscheint am 16.11.)


Danko Jones - Burn In Hell


Rival Sons - Back In The Woods (Feral Roots erscheint am 25.01.18)

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storch (12.11.2018)
Alt 16.11.2018, 07:38
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Die Welt ist seit 0 Uhr ein besserer Ort

Die Ärzte, Farin Urlaub und Farin Urlaub Racing Team sind jetzt zum Streaming verfügbar
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Alt 19.11.2018, 18:57
skraggy
6, The Number Of The Goat
 
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Greta Van Fleet - Anthem Of The Peaceful Army
Hab ich mir letztens gekauft, nach dem ersten Durchhören habe ich mir so gedacht "ok, die Jungs haben's drauf". Und dann habe ich mich gefragt, warum ich das Ding noch ein zweites mal hören sollte, wenn ich auch grad so gut gleich Zeppelin hören kann.

Ein zweites mal und noch viel mehr habe ich dagegen dieses wunderbare Album gehört:



Sensationell, quasi das beste Radiohead Album seit dem letzten Radiohead Album.
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Captain Slow (20.11.2018)
Alt 20.11.2018, 01:11
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Hab ich mir letztens gekauft, nach dem ersten Durchhören habe ich mir so gedacht "ok, die Jungs haben's drauf". Und dann habe ich mich gefragt, warum ich das Ding noch ein zweites mal hören sollte, wenn ich auch grad so gut gleich Zeppelin hören kann.
Im Grunde ist das auch mein Gedanke. Zrei, drei Songs rotiere ich schon öfter mal, "Safari Song" zum Beispiel oder "Lover, Leaver", aber letztens Endes fehlt mir da das Element welches die Band "einzigartig" macht. VIelleicht entwickelt sich da ja was auf kommenden Alben, ich bleibe jedenfalls mal dran.

Wo ich dann schon dabei bin:

Alben

The Smashing Pumpkins - Shiny And Oh So Bright, Vol.1



Von dieser Platte bin ich sehr positiv überrascht, doch Billy Corgan scheint wieder Bock auf griffigen Alternative zu haben. Sicher wird es daran liegen das er wieder mit James Iha und Jimmy Chamberlin spielt (D'arcy Wretzky hatte keine Lust auf die Reunion). Klar, ein neues Siamese Dream oder Mellon Collie bekommt man nicht, doch ausgehend von den letzten Jahren war ich mehr als skeptisch.
Die Songs sind klar strukturiert, manche preschen gut nach vorne während andere sich eher zurückhalten, doch es wird weit weniger ausgeufert als es Billy noch auf früheren Veröffentlichungen getan hat. Einfach eine feine, straight gespielte(8 Songs in etwa 30 Minuten zeugen von einer gewissen kompaktheit) Nummer. Gerne weiter so!

Mumford & Sons - Delta



Auf eine Rückkehr zu alter Form hatte ich auch hier gehofft, wurde aber recht stark enttäuscht. Die Vorab-Single "Guiding Light" hatte noch gewisse Hoffnungen geschürt, doch das Album kann diese nicht aufrecht erhalten. Delta wabert vor sich hin, nimmt kaum richtig Fahrt auf. Die eine STunde Spielzeit fühlt sich unendlich an, nicht im guten SInne wohlgemerkt. Da wird nur noch Middle Of The Road gespielt, ohne Innovation, ohne Drive. Der Vorgänger hatte wenigstens noch ein gewisses Tempo und ging als mäßige Alt-Rock-Platzte durch, hier verschwindet man dann leider komplett in der Belanglosigkeit.

The Good, The Bad And The Queen - Merrie Land



Melancholischer Indie auf der langerwarteten Platte des Projekts von Damon Albarn, Tony Allen und Paul Simonon. Inhaltlich ein langer Kommentar zum Brexit (Spoiler: Er kommt nicht so gut an), ist das ganze musikalisch erneut eine Schnittmenge der verschiedenen Stile welche die Musiker mit einbringen. Mal nach an der Grenze zum Pop, mal bekommt man eher funkigere Elemente, und an anderen Stellen nähert man sich dem Folk an. Keiner der großen Einzelkönner stellt sich dabei absolut in den Vordergrund, die Stücke stehen wunderbar für sich selbst. Gefällt!

Songs

Karen O & Danger Mouse - Lux Prima (Ein noch unbetiteltes Album erscheint am 14.12.)


Bon Iver - Do You Need Power? (aus dem Soundtrack zu Creed II)


Torres - Two Of Everything


Willie J Healey - 666 Kill


The Armed - Heavily Lined


Anteros . Ordinary Girl (Where We Land erscheint am 01.03.19)


Crewel Intentions - Youth In Overload


De Staat - I'm Out Of Your Mind (Bubble Gum erscheint am 18.01.19)


Fews - Paradiso (Into Red erscheint am 01.03.19)


Girlpool - Hire (What Chaos Is Imaginary erscheint am 01.02.19)


The Indian Queen - E Man


And The Kids - Champagne Ladies (This Life Is Over erscheint am 22.02.19)


Jeff Tweedy - Let's Go Rain (Warm erscheint am 30.11.)

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Abel Xavier Unsinn (20.11.2018), das f (20.11.2018), FBNZ (20.11.2018), Käptn' Peng (20.11.2018), Libertine. (20.11.2018)
Alt 01.12.2018, 22:57
Captain Slow
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Albentechnisch kommt dieses Jahr nicht mehr viel was ich noch auf der Liste hab. Scheinbar hab ich ein neues Album von KT Tunstall was an mir vorbeigegangen ist, vielleicht komme ich nächste Woche mal dazu es zu hören.

Jedenfalls, bevor ich mich dann mal an eine kleine Jahresrückschau mache, hier noch eine Auswahl aktueller neuer Songs:

Balthazar - Entertainment (Fever erscheint am 25.01.19)


The Streets - Call Me In The Morning (ft. Chip & Grim Sickers) (Neues Album kommt 2019)


Millencolin - SOS (SOS erscheint am 15.02.19)


Taking Back Sunday - All Ready To Go (Twenty! erscheint am 11.01.19)


Blood Red Shoes - Howl (Get Tragic erscheint am 25.01.19)


Circa Waves - Movies (What's It Like Over There? erscheint am 05.04.2019)


Confidence Man - Santa's Comin' Down The Chimney


KONGOS - Pay For The Weekend (1929 - Part 1 erscheint am 18.01.2019)


The Front Bottoms / Manchester Orchestra - Allentown


Frittenbude - Süchtig (Rote Sonne erscheint am 22.02.19)


Bob Mould - What Do You Want Me To Do (Sunshine Rock erscheint am 08.02.19)


William Shatner - Rudolph The Red-Nosed Reindeer (ft. Billy Gibbons von ZZ Top) (aus Shatner Claus - The Christmas Album )

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das f (01.12.2018), Käptn' Peng (03.12.2018)
Alt 02.12.2018, 10:27   (München)
Fry
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Ich bin ja nun seit 2 Wochen Vater () und das führt anscheinend unweigerlich dazu sich mit seiner eigenen Kindheit zu beschäftigen. So höre ich mit dem Kleinen im Tragetuch viel Zeugs, das ich früher gehört habe. Heute morgen diese beiden Alben:

Beatles - Sgt. Peppers lonely hearts club band



Cream - Disraeli Gears



Was sind das für großartige Alben, was ist das für großartige Musik. Und man muss fast feststellen: Indie ist eigentlich die Musik, die sich seit dieser Zeit kaum weiterentwickelt hat. Aber die gerade deswegen absolut ihre Daseinsberechtigung hat.
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Captain Slow (04.12.2018), Kannibale (06.12.2018)
Alt 14.12.2018, 23:40
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Hui, eigentlich wollte ich erst nächste Woche einen kleinen Jahresrückblick starten was meine Lieblingsalben angeht, bin aber dann dank Sppotify noch über eine kleine Perle gestolpert die ich euch nciht vorenthalten will:

Alben

Pagan - Black Wash



Pagan mischen auf ihrem Debüt diversteste Zutaten aus Harccore, Metal und Punk zu einem verdammt wuchtigem und doch eingängigem Ganzen. Die Songs sind mal ultra-direkt, mal bieten sie herrlich gegniedelte Metal-Riffs um um im nächsten Moment zu fast schon tanzbaren Punk-Nummern umzuschwenken, teilweise im Minutentakt. Dazu bekommt man eine brachiale Wall of Sound in welcher der Gesang beinahe zu verschwinden droht.
Das Album ist aufgrund der verschiedenen Inspirationselemente zum einen herrlich Abwechsluingsreich und wirkt dabei trotzdem nie beliebig, nie "Malen nach Zahlen"-artig.Dazu gibt es auch inhaltlich einen größeren Erzählboigen, an dem sich die Songs orientieren.
Sehr ambitioniert, sehr toll gespielt, eine halbe Stunde die fast im Flug rumgeht. Wie konnte ich dieses Album so lange nicht mitbekommen?
Asche auf mein Haupt!

Songs

La Dispute - Rose Quartz/Fulton Street I (Panorama erscheint am 22.03.19)


American Football . Silhouettes (American Football (LP 3) erscheint am 22.03.19)


KT Tunstall, Christopher Lennertz - Hey, Mr. Santa!

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-CM- (16.12.2018), berbagoal89 (15.12.2018), das f (15.12.2018), Hennywise (15.12.2018), Käptn' Peng (17.12.2018), Libertine. (15.12.2018), Unterstrich500 (15.12.2018)
Alt 28.12.2018, 01:22
Captain Slow
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Nun gut, ich habe es doch noch etwas vor mir hergeschoben, aber hier kommen dan mal meine 10 Lieblingsalben 2018. Ob ihr wollt, oder nicht:

Platz 1 Courtney Barnett - Tell Me How You Really Feel



Herrlich verschrobener Lo-Fi-Indie, bei dem sich die Ohrwürmer die Klinke nur so in die Hand geben. Lief quasi das ganze Jahr rauf und runter bei mir.


Platz 2 Idles - Joy As An Act Of Resistance.



Überragender Mix aus geradlinigem In-Die-Fresse-Punk mit politischer Haltung und Pop-Kultur-Referenzen im Überfluss.


Platz 3 Albert Hammond, Jr. - Francis Trouble



Das beste The Strokes-Album das die Strokes nie geschrieben haben. Lässiger Gitarren-Indie der sich super durchhören lässt.


Platz 4 Angelique Kidjo - Remain In Light



Afro-Beat-Interpretation des klassischen Albums der Talking Heads. Geht ins Ohr, bleibt im Kopf und zieht voll in die Beine.


Platz 5 The Dirty Nil - Master Volume



Drei-Mann-Kapelle bringt dicken Breite-Beine-Rock aus dem oberen Regal, mit ordentlich Gitarren, vollem Sound und persönlichen Texten.


Platz 6 Mastersystem - Dance Music



Die letzte Veröffentlichung von Scott Hutchinson, überzeugt mit starken Riffs und vielschichtigem Sound.


Platz 7 Tiny Moving Parts - Swell



Hatte zunächst keinen leichten Stand bei mir, doch dieser Mix aus mathigen Gitarren und Old-School-Emo-gerocke ist doch nie komplett aus meinen diversen Playlisten verschwunden.


Platz 8 Vennart - To Cure A Blizzard Upon A Plastic Sea



Auf seinem zweiten Solo-Album dreht Mike Vennart ordentlich an der Prog-Schraube und wagt mehr Experimente, verliert sich dabei jedoch nie in Spielereien und bleibt immer wunderbar hörbar.


Platz 9 Superchunk - What A Time To Be Alive



Eingängiger Power-Pop-Rock der Indie-Veteranen, der zum Glück nie routiniert klingt.


Platz 10 Hop Along - bark Your Head Off, Dog



Allein für diese unfassbar schöne Singstimme gehört dieses Album in jede Jahresabschlussliste. Daneben bietet es aber auch herrlich gediegenen Indie, der einen zum Träumen einläd.


Honorable Mentions: (in alphabetischer Reihenfolge)

Boygenius - Boygenius EP
The Breeders - All Nerve
Cold War Kids - Audience (live)
Foxing - Nearer My God
Hellions - Rue
Middle Kids - Lost Friends
The National - Boxer (Live In Brussels)
Nine Inch Nails - Bad Witch
Pagan - Black Wash
The Smashing Pumpkins - Shiny And Oh So Bright Vol.1
Thrice - Palms
Touche Amore - 10 Years / 1000 Shows
White Denim - Performance
Wye Oak - The Louder I Call, The Faster It Runs
Young Fathers - Cocoa Sugar
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Geändert von Captain Slow (28.12.2018 um 02:36 Uhr)
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-CM- (28.12.2018), Abel Xavier Unsinn (28.12.2018), Bear (28.12.2018), berbagoal89 (28.12.2018), bob (28.12.2018), clubberer1974 (28.12.2018), das f (28.12.2018), Fry (28.12.2018), kettcar (28.12.2018), Käptn' Peng (02.01.2019), Pato discoteca (28.12.2018), Sevi (31.12.2018), skraggy (30.12.2018), Stoffel (30.12.2018), storch (28.12.2018), Thrasher (28.12.2018)
Alt 28.12.2018, 20:43
bob
Hindered by sober restlessness
 
Benutzerbild von bob

Schöne Liste, auch wenn sich unsere wohl nur bei einem Album kreuzen würden.
Ich sollte wohl auch mal wieder, allerdings sind knapp 50% weder Pop noch Rock bei mir.
Eigentlich könnten wir die Musikthreads wieder zusammenlegen, soviel Betrieb herrscht in den einzelnen ja auch nicht.

Ich mach mal Liste.
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Captain Slow (28.12.2018), Stoffel (30.12.2018)
Alt 28.12.2018, 23:15
bob
Hindered by sober restlessness
 
Benutzerbild von bob

Ging flotter als gedacht.
Klick aufs Albumcover führt zur jeweiligen bandcamp-Seite.

1. Daugthters – You Won’t Get What You Want
2018 war ein ziemlich gutes Jahr für Musik, allerdings mit wenigen Alben die das Potenzial zum Klassiker haben. Dann kam Ende Oktober dieses Teil raus und zog mich beim ersten Hören von City Song bereits vollends in seinen Bann. Brutal, krachend, hypnotisch und dabei doch enorm melodisch und fesselnd.




2. Tropical Fuck Storm – A Laughing Death In Meatspace
Eingängiger Noise Rock mit spitzzüngigen Texten und einer überraschend abwechslungsreichen Atmosphäre sorgen für ein extrem kurzweiliges, spannendes Album




3. Hop Along – Bark Your Head Off, Dog
Auch das dritte Album ist wieder voller herrlich herzlicher Poprocksongs mit wunderbar schräger, aber nicht mehr ganz so kratziger Stimme vorgetragen.




4. Anna Von Hauswolff – Dead Magic
Diese Stimme, zwischen Schönheit und Wahnsinn, gepaart mit einer unglaublich dichten Atmosphäre, kann für einiges an Gänsehaut sorgen.




5. Mid-Air Thief – Crumbling
Schöner, vielschichtiger Folkpoprock irgendwo zwischen Tame Impala, Grizzly Bear und späten Radiohead.




6. Deafheaven – Ordinary Corrupt Human Love
Bestes Pop-Album des Jahres. Anfangs nicht vollends überzeugt, wurmten sich die meisten Lieder nach und nach in mein Ohr.




7. Car Seat Headrest – Twin Fantasy
Nicht voll und ganz 2018, aber die Wiederauflage der LoFi Coming of Age Saga mit ausufernden Gitarreneskapaden im neuen, aufpolierten Gewand verirrt sich zwar teilweise in sich selbst, schafft es aber trotzdem, dass 70+ Minuten wie im Flug vergehen.




8. Panopticon – The Scars Of Man On The Once Nameless Wilderness
Erste Hälfte atmosphärischer Black Metal, nahtlos übergehend in eine ebenso malerische Hälfte an amerikanischen Folksongs, überzeugt das Album zwar nicht in jeder Minute aber durchaus durch die Masse an qualitativ hochwertiger und leidenschaftlicher Musik die man vorfindet.




9. Toby Driver – They Are The Shield
Immer wieder beeindruckend was passiert, wenn Toby ein wenig das Chaos bändigt und fokussierte Musikstücke schreibt.




10. Delta Sleep – Ghost City
Leichte Mathrock-Kost die fast jedes Stück mit Sing Along Gang Vocals beendet. Hohes UnterderDuschemitsingPotenzial.



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Abel Xavier Unsinn (29.12.2018), Captain Slow (30.12.2018), Fry (31.12.2018), skraggy (30.12.2018), Stoffel (30.12.2018), storch (29.12.2018)
Alt 30.12.2018, 22:48   (Franken)
-CM-
I buried Paul.
 
Benutzerbild von -CM-

Ich empfehle, ich empfehle: Die "Soul Music"-Serie von BBC4.

Da werden in etwa halbstündigen Episoden auf ganz großartige Weise Anekdoten rund um die Entstehung und Bedeutung großer Songs geschildert. Mal hört man die Künstler, Weggefährten, Familie und Freunde, mal hört man Demoversionen, und mal hört man zunächst scheinbar völlig zusammenhanglose Geschichten Dritter, die Schritt für Schritt eine Verbindung zum Song herstellen und so klarmachen, was er für sie ganz persönlich bedeutet.

Die komplette Übersicht liefert der obige Link, speziell empfehlen kann ich:
-CM- ist offline Mit Zitat antworten
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Noc (31.12.2018), Sevi (31.12.2018)
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