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[Musik] Klassik, Jazz & deutscher Schlager - das musikalische et cetera. Dieses Thema abonnieren
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#31
Alt 30.11.2016, 18:17   (Bucketheadland)
gurkenmann
Man or Machine?
 
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Wer ein bisschen was für Blues, und insbesondere für Blues Gitarre übrig hat, sollte sich das hier nicht entgehen lassen:






Knapp anderthalb Stunden die sich wirklich lohnen. 2 Gitarrenlegenden in einem Studio.
Zwischen den Songs immer ein kleiner Plausch oder eine Anekdote. Die ganze Atmosphäre ist einfach überragend.

Das ganze gibt es auch als CD/DVD Box für sehr faire 6.99 bei Amazon.
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One good thing about music, when it hits, you feel no pain.
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friedrich (30.11.2016), Kannibale (30.11.2016), skraggy (30.11.2016)
#32
Alt 05.12.2016, 22:05   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Mit wärmster (oder kältester) Empfehlung von Sigur Ros:

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Wenn Du willst, ist es kein Traum.
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das f (05.12.2016)
#33
Alt 26.05.2017, 16:12   (Bucketheadland)
gurkenmann
Man or Machine?
 
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Country Musics Savior ist wieder da
Knapp 2 Jahre nach "Traveller" gibt es endlich das neue, zweite Album von Chris Stapleton! Das Erstlingswerk war wirklich aussergewöhnlich gut, dementsprechend hoch waren die Erwartungen bei mir. Und zu meiner Überraschung wurden sie nicht enttäuscht. Die Platte ist hervorragend und knüpft nahtlos an Traveller an. Ein paar ruhige Sachen, ein bisschen rockig, ein bisschen bluesig. Ist also nicht dieser Kenny Rogers Country Sound Und das größte Pfund ist halt einfach seine Stimme. Anhören






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#34
Alt 16.08.2018, 13:33   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Übrigens: Ich überlege nur zu heiraten, um ein Mal zur Musik von Max Richter in Superzeitlupe andächtig durch die Gegend laufen zu können. Alternativ dann Beerdigung!

Tolle zeitgenössicher Komponist. Live leider ziemlich lustlos, aber die Musik! (Bekannt auf Funk und Fernsehen)


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Profiant (16.08.2018), Sevi (17.08.2018), Weezy (17.08.2018)
#35
Alt 06.10.2018, 23:49   (Bucketheadland)
gurkenmann
Man or Machine?
 
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Ich habe irgendwann vor 15 oder 20 Jahren mal 2 Wochen sturmfreie Bude gehabt. Damals gab es noch Premiere, die hatten nicht nur ein TV, sondern auch ein ganz annehmbares Radio Programm. Ich habe 2 Wochen lang eigentlich nur den Blues Sender gehört. Ich war richtig begeistert, ich habe nie vorher so viel geile Musik in so kurzer Zeit gehört. Die 2 Wochen waren dann irgendwann mal vorbei, kurze Zeit später habe ich mir dann bei Müller so eine 5CD 5€ Billig CD Box gekauft wie man die kennt. Hooker, BB King, Muddy, Leadbelly und Ray Charles. Die Cd´s waren eine Frechheit, die Soundqualität unter aller Kanone. Da war es mit dem Interesse für Blues erstmal wieder geschehen
Die Jahre zogen ins Land und ich habe auf gut Glück hier und da mal eine Blues CD mitgenommen/mitbestellt wenn ich CD´s gekauft habe. Aber die richtigen Kracher waren es nie. Der aufmerksame User weiss, das ich am liebsten Laberradio höre, wo nur wenig, und dann meist auch ganz gute Musik gespielt wird. Irgendwann kam dann auch mal ein richtig geiler Blues, so wie ich ihn gesucht hatte. Der Unterschied zu damals, Shazam
I love it. Shazam angemacht:




Bis heute einer meiner Lieblings Songs von meinem Lieblings Bluesman. Freddie King ist einfach mächtig. Krasser Typ, ein unglaubliches Organ an Stimme und das Gitarrenspiel ist unverkennbar. Die Intensität fasziniert mich immer wieder aufs neue, man merkt richtig die energie. supergeil.






Jetzt gab es dann endlich mal einen Ansatz, und wenn der da ist geht das heutzutage ja ruckzuck, Wikipedia an, youtube an und gib ihm.

Dann kommt man zwangsläufig zu den zwei anderen Kings des Blues, der jedem bekannte BB King und der nicht mehr jedem bekannte Albert King. Haufenweise Tracks von beiden gehört und einen Haufen Alben gekauft. Manches ist durchwachsen (BB´s Spätwerk, Albert Kings Spätwerk) anderes ist überragend (Albert Kings Born under a Bad Sign, I´ll play the Blues for you, i wanna get funky, BB´s Live Aufnahmen aus den 60ern und 80ern, Freddie Kings Spätwerk)

Clapton kennt man natürlich, obwohl der ja schon seit 40 jahren kein richtiger Blueser mehr ist, aber sein Ruf ist ja legendär, paar Sachen hatte ich von ihm, aber nur das was man so hat, slowhand und unplugged
Ich kürze das mal eben ab: Cream finde ich sehr sehr durchwachsen, musikalisch ist das ansprechend, aber der Gesang, mein Gott, das kann man sich wirklich kaum anhören. Clapton ist schon kein besonderer Sänger, aber es geht einigermaßen. Ginger Baker hätte mal besser nur getrommelt. Fürchterlich, ehrlich. Blind Faith ist ok, Derek & the Dominos ist gut. Aber für mich persönlich klingt Clapton am besten auf dem John Mayalls Bluesbreakers with Eric Clapton Album. Das Problem bei dem Album ist auch wieder der Gesang, John Mayall kann auch KEINEN hacken singen, kaum zu glauben das man mit so einem schiefen gejaule so eine Karriere machen kann. Aber Claptons Leadgitarre




Auch wenn Mayall nicht singen kann ist das ein astreines Blues Album, man merkt einfach das da gute Musiker zusammenspielen. Deswegen habe ich mir auch das Nachfolgealbum " A Hard Road" gekauft, wohlwissend das Clapton nicht mehr an Board war und er durch einen gewissen Peter Green ersetzt wurde. Das er keine totale Pfeife sein wird, hatte ich natürlich erwartet, wie gut er aber wirklich war, das hat mich dann doch dezent überrascht.




Was soll man dazu sagen?

Da war natürlich klar das ich erstmal den weiteren Werdegang dieses Herren unter die Lupe nehmen werde, und das was ich dann erfahren habe hatte ich so nicht auf dem Schirm.

Wenn man mir vor 5 Jahren gesagt hätte, das ich mir nicht nur ein, sondern 5 Alben von Fleetwood Mac kaufen werde, dann hätte ich ihm oder ihr wohl den Vogel gezeigt. Ich kenne einige Platten, und das war wirklich nie meine Musik. Mutter hört die ganz gerne. Das Fleetwood Mac von jenem bereits erwähnten Peter Green gegründet wurden war mir jedoch vollkommen unbekannt und meine erste reaktion war in etwa:

Da war ich tatsächlich äusserst überrascht, und äusserst skeptisch
Nichtsdestotrotz habe ich dem ganzen natürlich eine Chance gegeben, und ich sollte nicht enttäuscht werden.




Als ich das zum ersten Mal gehört habe, musste ich mich erstmal hinsetzen. Was für ein Song. Die Leadgitarre...da fehlen mir die Worte.


Es ist jetzt schon recht spät, und das ganze wird wohl deutlich umfangreicher als ich das erwartet hatte, deswegen: bald gehts weiter auf gurkenmanns reise durch die welt des blues
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#36
Alt 08.10.2018, 00:16   (Franken)
-CM-
I buried Paul.
 
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Peter Green! Vielleicht der beste Ton, den jemals jemand aus einer Gitarre rausgeholt hat.

Ich will um deines Seelenheils willen hoffen, dass eines der Fleetwood-Mac-Alben das überirdische "Then Play On" ist. Ich bin ja prinzipiell eher der Buckingham/Nicks-Phase zugeneigt, aber wenn schon Bluesmac, dann die Scheibe.



Greens Solo-Platte "In the Skies" kann übrigens auch einiges, nur für den Fall dass du die noch nicht kennen solltest.
-CM- ist offline Mit Zitat antworten
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gurkenmann (08.10.2018), Sevi (08.10.2018), Weezy (10.10.2018)
#37
Alt 08.10.2018, 11:12   (Bucketheadland)
gurkenmann
Man or Machine?
 
Benutzerbild von gurkenmann

Peter Green! Vielleicht der beste Ton, den jemals jemand aus einer Gitarre rausgeholt hat.

Ich will um deines Seelenheils willen hoffen, dass eines der Fleetwood-Mac-Alben das überirdische "Then Play On" ist. Ich bin ja prinzipiell eher der Buckingham/Nicks-Phase zugeneigt, aber wenn schon Bluesmac, dann die Scheibe.



Greens Solo-Platte "In the Skies" kann übrigens auch einiges, nur für den Fall dass du die noch nicht kennen solltest.

Die FM Platten mit Peter Green habe ich alle gekauft. Sogar die greatest Hits und das ziemlich geile Live in Boston. In the Skies habe ich auch und finde das das mit großem abstand das beste ist was Peter Green nach Fleetwod Mac gemacht hat. Wenn ich da an sein erstens solo album denke...furchtbar. aber einfach ein cooler typ, gitarrengott und eine tragische figur. in teil 2 wollte ich das etwas näher erörtern
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Ein User sagt Danke:
-CM- (08.10.2018)
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