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Und sonst so ... Einfühlungsverhältnis mit dem Nacktmull des Kollegen. Dieses Thema abonnieren
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Alt 23.01.2018, 13:41   (CH)
MAX POWER
Suspect With Attitude
 
Benutzerbild von MAX POWER

Gerade bei Berufen ohne Qualifikation hat man ja sonst nichts, woran man das erkennen könnte.
Ich denke, dass man schon 1-2 Stunden merkt, ob es passt oder nicht, vor Allem wenn die Qualifikation nicht entscheidend ist. Den Rest kann man ja lernen. Und dann kann man ja immer noch abbrechen, wenn man die vollen 5 Stunden nicht wirklich "fühlt" und bezahlt halt nur die 1-2 Stunden. Ich sehe das Problem nicht. Es gibt ja Null Risiko für den Arbeitgeber, er muss ja vertraglich noch nicht mehr zahlen als das, was der neue Arbeiter gearbeitet hat.
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Alt 23.01.2018, 13:50   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
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Ich weiß, was du meinst, aber je nach Beruf erkennt man es früher oder später. Die Grenzen für dieses Einfühlungsverhältnis sind ja dementsprechend auch eng. Es ersetzt oder ergänzt in gewisser Weise ein Vorstellungsgespräch.
Es hindert ja auch niemand den Arbeitgeber daran, den potentiellen Arbeitnehmer für diese Zeit zu bezahlen. Dann nicht als Lohn, sondern als Aufwendungsersatz.
Ob man es dann auf 1-2 Stunden oder 5 anlegt, ist dann ja nicht mehr die große Sache.
Es soll in dieser Zeit jedenfalls alles unverbindlich sein und nur mal vorgefühlt werden.
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Alt 23.01.2018, 13:56
Balu
Papa Bär
 
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Einfühlungsverhältnis war mir als Begriff neu, aber man lernt nie aus:
https://www.haufe.de/personal/person...HI9362129.html
Zitat:
Insbesondere in zeitlicher Hinsicht sollte das Einfühlungsverhältnis nur von kurzer Dauer sein. Bereits im Hinblick auf die Zweckbestimmung ist eine Zeitspanne von wenigen Tagen bis maximal einer Woche nicht zu überschreiten.
Balu ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 14:28   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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Auch wenn sie 1-2 Stunden brauchen, um die Sachen zu erklären, ist es trotzdem schon Arbeit und Einführung/Schulung gehört nunmal genauso bezahlt wie normale Arbeit, weil der Arbeitgeber genauso davon profitiert, dass man was lernt.
Wie gesagt, mir gefällt diese Praxis auch nicht. Ungewöhnlich ist sie deshalb aber trotzdem nicht. Der Arbeitgeber profitiert nur, wenn es auch zu einer Anstellung kommt.
Ansonsten geb ich dir da vollkommen Recht. Außer in dem Punkt, das einige der Meinung sind für die Arbeit in der Gastronomie seien keinerlei Qualifikationen notwendig. Aber das ist leider eine verbreitete Meinung und macht den Job nur bedingt schöner wenn ein Teil der Gäste schon mit der Idee im Laden sitzt, das der oder die, die da gerade arbeitet, eigentlich eh nix kann oder können muss.
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Chief (23.01.2018)
Alt 23.01.2018, 15:14   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
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Außer in dem Punkt, das einige der Meinung sind für die Arbeit in der Gastronomie seien keinerlei Qualifikationen notwendig. Aber das ist leider eine verbreitete Meinung und macht den Job nur bedingt schöner wenn ein Teil der Gäste schon mit der Idee im Laden sitzt, das der oder die, die da gerade arbeitet, eigentlich eh nix kann oder können muss.
Ich bin absolut der Meinung, dass man Fähigkeiten und Talente braucht und dass Erfahrung in diesem Beruf auch extrem wichtig ist.
Was ich mit "ohne Qualifikationen" meinte war, dass es kein Stück Papier mit einer Bewertung darauf gibt, dass mir sagt, ob jemand für den Beruf eines Kellners geeignet ist. (Außer natürlich ein Empfehlungsschreiben eines vorherigen Arbeitgebers) Wirklich erkennen kann der Arbeitgeber das bei einem Berufseinsteiger oder einer Hilfskraft nur, wenn er die Person bei der Arbeit erproben kann. Das meinte ich mit "keine Qualifikation" und nicht, dass man in der Gastronomie nichts können muss.
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Martyr ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 15:48   (CH)
MAX POWER
Suspect With Attitude
 
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Außer in dem Punkt, das einige der Meinung sind für die Arbeit in der Gastronomie seien keinerlei Qualifikationen notwendig. Aber das ist leider eine verbreitete Meinung und macht den Job nur bedingt schöner wenn ein Teil der Gäste schon mit der Idee im Laden sitzt, das der oder die, die da gerade arbeitet, eigentlich eh nix kann oder können muss.
Keine Qualifikationen zu haben und nichts können, ist ja überhaupt nicht das Gleiche.

Ein motivierter Student kann IMHO auch besser arbeiten als ein ausgebildeter Gastronom, der wenig Bock hat.
MAX POWER ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 16:07   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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Was ich mit "ohne Qualifikationen" meinte war, dass es kein Stück Papier mit einer Bewertung darauf gibt, dass mir sagt, ob jemand für den Beruf eines Kellners geeignet ist.
Im Zweifel gibt es die Ausbildung zum Restaurantfachmann die einem die Grundlagen des Kellnerberufs vermitteln soll. Schliesst man diese ab, bekommt man sogar ein Stück Papier welches einem die Eignung zur Ausübung des Berufs attestiert. Ist allerdings eher von Belang wenn man eine Karriere in der Sternegastronomie anstrebt, in der noch eher auf klassische Kenntnisse wert gelegt wird.

Sorry, hab das vielleicht etwas zu schnell gelesen und etwas unterstellt was falsch war. Leider ist das aber immer noch sehr verbreitet. Ich höre auch mit fast 40 noch zu oft die Frage was ich denn hauptberuflich mache oder was ich studiere.

Ein motivierter Student kann IMHO auch besser arbeiten als ein ausgebildeter Gastronom, der wenig Bock hat.
In mancher Hinsicht sicher richtig. Allerdings geht das Interesse bei den wenigsten Studenten so weit, dass sie sich auch mit den Details beschäftigen. Als Kellner in einer Kneipe eher unwichtig. In einer Bar oder einem Restaurant mit intensiver Beratung und größerer Auswahl an Zutaten ist es eher wichtig einen Gastronomen / Angestellten zu haben der Bock drauf hat.
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 16:37   (CH)
MAX POWER
Suspect With Attitude
 
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Ich hatte als Student einen Job als Supporter für Kabel-TV/Internet/IP-Telefon Anschlüsse. Schulung für temporäre Mitarbeiter war 2 Tage. Schulung für Festangestellte 2 Wochen.

Wir haben mal einen einfachen Test mit möglichen Benutzer-Fragen gemacht. Der beste Festangestellte mit jahrelanger Erfahrung im Support war schlechter als der schlechteste Student mit ein paar Teil-Einsätzen innerhalb von wenigen Wochen. Das Gefälle war unglaublich deutlich.

Ich behaupte deshalb, dass gerade Studenten die Details mit hoher Wahrscheinlichkeit schneller und besser beherrschen als so mancher ausgebildete Gastronom.

Bei allem Respekt für die Leute, die diesen durchaus sehr stressigen Beruf ausüben: Ich denke, man sollte die nötigen Qualifikationen weder unter- noch überbewerten. Ich hatte Studenten-Kollegen, die haben auch in Restaurants mit intensiver Beratung und größerer Auswahl an Zutaten problemlos einen hervorragenden Job geleistet.
MAX POWER ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 19:37   (München)
raynewooney
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Ich hatte Studenten-Kollegen, die haben auch in Restaurants mit intensiver Beratung und größerer Auswahl an Zutaten problemlos einen hervorragenden Job geleistet.
Das ist dann denke ich die Ausnahme. Das ein Student der 1-2x pro Woche am Abend arbeitet eine Beratung zu 25 Gins, 30 Whiskeys und 50 anderen Spirituosen geben kann ist höchst selten. Es sei denn es liegt ein persönliches Interesse vor.
Auch würde ich keinen Studenten mit 2 Tagen Einarbeitung an den Mixposten lassen und eine Auswahl aus 45 Drinks mixen lassen für die ich jeweils 11-14 Euro berechne (ich weiß, die sind in der Schweiz teurer, aber in Deutschland ist das schon nicht das günstige Ende der Barwelt).
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Captain Slow (23.01.2018), FBNZ (23.01.2018), Mummel (23.01.2018)
Alt 23.01.2018, 19:53   (Dorsten)
kaestchen
holistic claims manager
 
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Aber als Runner, Kellner(wobei ich das persönlich fast auch nicht machen würde) oder für Nicht-Mixgetränke.

Außerdem gibt es auch Gastro ohne Cocktails und einer 100 Teiligen Spirituosen-Karte. Gerade bei "gehobener" Küche ist die Speisekarte doch überschaubarer meiner Erfahrung nach.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 21:04   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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Kellner(wobei ich das persönlich fast auch nicht machen würde)
Wieso?
Gerade bei "gehobener" Küche ist die Speisekarte doch überschaubarer meiner Erfahrung nach.
Überschaubarer vielleicht. Aber nicht weniger kompliziert. Dazu kommen noch bestimmte Standards in in gehobenem Service wichtig sind (gleichzeitiges servieren, Glochenservice, tranchieren oder flambieren am Tisch, etc. pp.) In gehobenen Restaurants würde ich als Gast davon ausgehen das derjenige der mir das Essen bringt auch genau erklären kann was es ist und wie es zubereitet wird. Das kann ein Student mit 1-2 Schichten pro Woche in einem Restaurant mit täglich wechselnder Karte kaum schaffen.

Ich will ja gar nich behaupten das es Hexerei ist. Aber nach über 20 Jahren Gastronomie habe ich schon mehr "studentische Aushilfen" gesehen die nach zwei Stunden heulend gegangen sind, als solche die über längere Zeit nen guten Job in einem anspruchsvollem Laden gemacht haben.
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
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Captain Slow (23.01.2018), Dejo (23.01.2018), Mummel (23.01.2018)
Alt 23.01.2018, 21:44   (Dorsten)
kaestchen
holistic claims manager
 
Benutzerbild von kaestchen

gleichzeitiges servieren, Glochenservice, tranchieren oder flambieren am Tisch, etc. pp.)
Deswegen stand mein gehoben auch in Anführungszeichen... soweit oben habe ich gar nicht angepeilt.

Da zum Umsorgen des Gastes, und da bin ich vollkommen Deiner Meinung, mehr gehört als Getränke und Essen hinzutragen. Was der Normalmensch, ob jetzt Student oder nicht, nach 2 Stunden noch nicht drauf haben kann.

Ich persönlich hatte denke ich das Glück, dass ich damals in einem Betrieb angefangen hat, der Ausgebildet hat. Ich war zwar "nur" am Wochenende da, aber die Ansprüche waren die gleichen wie an die Auszubildenden. Die Chefin hatte internationale Erfahrung, und war viel zu pingelig (aus meiner damaligen Sicht). Das war schon recht solide.

Aber ich habe später auch in Läden gearbeitet, in welchen ein Anfänger eher kaputt gemacht worden wäre.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2018, 00:26   (CH)
MAX POWER
Suspect With Attitude
 
Benutzerbild von MAX POWER

Das ist dann denke ich die Ausnahme. Das ein Student der 1-2x pro Woche am Abend arbeitet eine Beratung zu 25 Gins, 30 Whiskeys und 50 anderen Spirituosen geben kann ist höchst selten.
Ich kenne glaub nicht einen Laden, der 25 Gins und 30 Whiskeys anbietet, ehrlich gesagt. So maximal 10 Gins und 10 Whiskeys vielleicht. Und dann ohne grossartige Beratung. Solche Läden sind doch eher seltener als normale Bars und Restaurant und einen Glochenservice, tranchieren oder flambieren am Tisch habe ich auch noch selten gesehen. Und wenn, dann wurde halt der Chef oder ein Spezialist geholt, der das dann gemacht hat.

Ich denke, wenn man 5h Probearbeiten macht, geht es auch nicht darum, dass man dann am Tisch flambieren muss oder 25 Gins und deren Eigenschaften kennt.
MAX POWER ist offline Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2018, 09:35   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
Benutzerbild von raynewooney

Ich denke, wenn man 5h Probearbeiten macht, geht es auch nicht darum, dass man dann am Tisch flambieren muss oder 25 Gins und deren Eigenschaften kennt.
Nee, aber das sind halt Qualifikationen die man nicht nebenbei als Student in 2 Tagen lernt und sollte nur als Beispiel dienen, dass nicht jeder Student den gleich guten Job in der Gastronomie machen kann wie jemand, der das hauptberuflich macht.

Ich kenne glaub nicht einen Laden, der 25 Gins und 30 Whiskeys anbietet, ehrlich gesagt. So maximal 10 Gins und 10 Whiskeys vielleicht.
Gut, wenn man nur in Bierkneipen mit Schnitzel und Pommes unterwegs ist, dann ist der Unterschied zwischen hauptberuflich und studentische Aushilfe normal.
Ich gehe halt immer von gewissen Konzepten aus. Wir haben als kleine Bar mit 45 Plätzen 30+ Whiskies, und 35+ Gins zur Auswahl. Da erwarte ich von den Angestellten das sie darüber Bescheid wissen und dem Gast eine entsprechende Beratung bieten können.
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
Ein User sagt Danke:
Mummel (24.01.2018)
Alt 24.01.2018, 09:58   (CH)
MAX POWER
Suspect With Attitude
 
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Ich gehe nicht nur in Bierkneipen und Schni-Po Läden. Zumindest in Zürich sind Läden mit riesiger Gin und Whiskey Auswahl eher selten und die meisten Leute hier möchten auch nicht grossartig beraten werden. Also ich persönlich muss jetzt auch nicht einen Typen haben, der mir einen Vortrag über seinen Gin oder Whiskey hält.
MAX POWER ist offline Mit Zitat antworten
Ein User sagt Danke:
arip (24.01.2018)

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