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[Sonstiges] Häusle baue - am besten OHNE Gipskarton. Dieses Thema abonnieren
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#151
Alt 16.07.2016, 17:41   (Leverkusen)
Bastinho
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Die mit den einbehaltenen 5.000 Euro haben ja nun offenbar einen vollstreckbaren Anrpcuh gegen den Unternehmer. Die 5.000 sind ja vereinfacht gesagt nur ein Pfand. Wenn er sich weigert, die Arbeiten auszuführen, kann ja darüber hinaus in sein Vermögen bzw. in das der Firma vollstreckt werden.
Genau so ist es. Ist im Bauwesen üblich, Summen von Rechnungen einzubehalten, wenn noch Restleistungen oder Mängel ausstehen. Und selbst wenn der Einbehalt die noch ausstehenden Leistungen nicht deckt, ist der Unternehmer trotzdem dazu verpflichtet, die Restleistungen/Mängel abzustellen. Schließlich schuldet er die bestellte, mängelfreie Leistung.
Von daher klingt das Urteil abenteuerlich. Erstens weil es eigentlich nichts anderes sagt als ohne schon rechtlich festgelegt ist, zweitens weil es in der Form tatsächlich dem Unternehmer in die Karten spielen würde.

@hecht (und alle anderen die diesbezüglich Fragen haben) : Ich helfe gerne Bin inzwischen nicht mehr im Hochbau tätig, da kitzelt es mich schon manchmal, nochmal ein bisschen was vom Hochbau zu hören und fachzusimpeln. Und wenn ich euch damit noch einen Gefallen tun kann, warum nicht?
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hecht1983 (16.07.2016), Macl (16.07.2016)
#152
Alt 11.08.2016, 09:47   (Mainz)
Mainz05
SofaCoach
 
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Ist bei euch jemand mit dem Thema Kredite bzw. Finanzierung bewandert? Meine Zukünftige wünscht sich nämlich ein Eigenheim. Ich bin allerdings kein Fan vom Hauskauf sondern bin lieber Mieter. Wir haben allerdings schon ein Haus im Blick, was etwas 300.000€ kosten würde.

Was mich halt absolut abschreckt, ist die Ungewissheit bei der Finanzierung. Ich verdiene ganz gut, meine Zukünftige ist Beamtin. Trotzdem ist das ja auch immer ein hohes Risiko, was man sich auflädt. Was ist, wenn ich mal berufsunfähig werden sollte, was ist, wenn man die Tilgungsraten nicht mehr aufbringen kann? Ich bin generell ein eher risikoscheuer Mensch, deswegen bin ich absolut kein Fan davon, mir eine Verpflichtung 30 Jahre oder mehr ans Bein zu binden (außer natürlich meine Zukünftige ). Außerdem kommt ja noch dazu, dass dann nach 10 Jahren die Kreditzinsen neu verhandelt werden und dann noch ein ganzer Brocken (ungeplant) hinzukommen kann.

Ich habe jetzt öfter gelesen, dass man generell eher nicht Vollfinanzieren sollte sondern mindestens 20-30% Eigenkapital mit einbringen sollte. Wir hätten im Moment eher 15% Eigenkapital, aber damit wären fast sämtliche Rücklagen aufgebraucht.

Ich weiß, es ist jetzt etwas schwierig, mir eine Empfehlung auszusprechen, aber was würdet ihr raten? Wie sind da eure Erfahrungen?
Mainz05 ist offline Mit Zitat antworten
#153
Alt 11.08.2016, 11:28   (Dorsten)
kaestchen
holistic claims manager
 
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Momentan ist sicheres Einkommen wichtiger als EK. Gegen BU und Tod könnt ihr euch versichern.
Mit einer entsprechenden Zinsbindung ist das eigentlich keine unsichere Sache.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
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Mainz05 (11.08.2016)
#154
Alt 11.08.2016, 12:17   (Mainz)
Mainz05
SofaCoach
 
Benutzerbild von Mainz05

Eine langfristige Zinsbindung erhöht aber natürlich wieder den Kreditzins und damit die Summe, die man im Endeffekt bezahlt.

Gegen BU bin ich versichert, aber trotzdem bekomme ich ja nur einen Teil meines Gehaltes bezahlt, wenn es so weit kommen sollte. Einen Einschnitt muss man also auf jeden Fall hinnehmen.

Und wo gibt es schon sicheres Einkommen? Klar, meine Zukünftige ist Beamtin, aber die bekommt auch nur A9. Außerdem steht noch der Kinderwunsch im Raum. Ein Kind generiert ja nochmal zusätzliche Kosten, die auch nicht unbedingt kalkuliertbar sind.
Mainz05 ist offline Mit Zitat antworten
#155
Alt 11.08.2016, 14:08   (CE)
unaLmed
SofaCoach
 
Benutzerbild von unaLmed

Wenn du danach gehst, brauchst du nie kaufen.

Es kommt eben darauf an, wie eure monatliche Rate letztlich liegen wird. Im Optimalfall plant ihr so, dass ihr bis zum Renteneintritt/zur Pensionierung den Betrag an Rate zahlt, der die Differenz von Gehalt und späterer Rente/Pension ausmacht. Zumindest bei Beamten kann man ganz gut in die Richtung planen.

Zum Thema Risiko auch noch ein Denkanstoß: Selbst wenn ihr mal Zahlungsschwierigkeiten wegen Krankheit usw. bekommt, habt ihr immer noch das Haus als Sicherheit. Bei gescheiter Lage sollte das Haus in 10 Jahren immer noch mehr wert sein als die Höhe eurer Restschuld.

Sieh das ganze einfach mal weniger fatalistisch und rechne genau durch, ob ihr nicht vielleicht sogar die Kreditrate auf die exakte Höhe eurer derzeitigen Mietausgaben bekommt. Dort kommt zwar dann noch Gebäudeversicherung, Instandhaltung (je nach Alter der Immobilie zwischen 5 bis 10 € pro m² und Jahr haben sich als tauglicher Mittelwert erwiesen) und so weiter hinzu, aber das sind keine Unsummen.

Überleg es dir gut. Mietfrei wohnen im Alter hat schon was für sich.
unaLmed ist offline Mit Zitat antworten
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johnny (14.08.2016), Übersteiger (13.08.2016)
#156
Alt 03.09.2016, 15:08   (München)
Fry
-US-
 
Benutzerbild von Fry

Ich nutze den Häuslebauthread für Heimwerkerfragen:

Unsere Wohnung wurde etwa ein Jahr, bevor wir hier eingezogen sind, renoviert. Es wurde natürlich auch gestrichen. Und das war jetzt anscheinend kein Alpinaweiß, sondern ein Weißton, der etwas dunker ist.

Jetzt habe ich das Problem, dass das Endresultat mit einem "normalen" weiß, wenn ich irgendwo was zuspachteln und überstreichen muss, ziemlich bescheiden aussieht, da man den Unterschied der Farbtöne schon erkennt.

Wie bekomme ich denn exakt die Farbe heraus, die damals verwendet wurde?

Was ich bereits gemacht habe: mit aus dem Baumarkt so nen Farbkatalog ausgeliehen, da hatten die trotz 150 Farben aber keine, die exakt wie unsere war. Außerdem ist das bei weiß unfassbar schwierig, überhaupt festzustellen, ob die Farben übereinstimmen.
Fry ist offline Mit Zitat antworten
#157
Alt 03.09.2016, 18:01   (Leverkusen)
Bastinho
Certified User
 
Benutzerbild von Bastinho

Hast du die Möglichkeit, ein Stück Tapete möglichst problemlos rauszutrennen? Dann ab damit zu einem Baumarkt mit guter Farbabteilung, die können das normalerweise analysieren und dir den RAL-Ton mitteilen.
Bastinho ist offline Mit Zitat antworten
#158
Alt 04.09.2016, 02:26   (Bönen)
Lolli
Polster-Udo
 
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Vermieter/beauftragte Firma anrufen und nachfragen? Vielleicht wissen die das noch bzw. haben das noch irgendwo notiert.
Lolli ist gerade online Mit Zitat antworten
#159
Alt 03.11.2016, 09:15   (LH)
Macl
kapow!
 
Benutzerbild von Macl

Was macht die Hausbau-Front?

Wir sind aktuell in Gesprächen mit einem Generalunternehmer bzw. Totalunternehmer, weil er auch die Planung übernimmt. Eigentlich wäre das auch meine Wunschlösung, wobei diese sicherlich teurer ist als einige Dinge voneinander zu trennen.

Parallel stehe ich weiterhin im Kontakt mit einem Fertighaus-Hersteller.
Hier wäre es Holzständerwerk, wohingegen der Generalunternehmer in Massivbauweise bauen würde.

Ist jetzt schon alles ziemlich nervenaufreibend.
Allein vernünftig vergleichen zu können, bedarf ja irre viel Vorarbeit. Kommt ja keiner beim ersten Gespräch mit den tatsächlichen Kosten um die Ecke.
Wäre für eine Finanzierungsanfrage aber ganz hilfreich zu wissen, was das gute Ding kostet.
Macl ist offline Mit Zitat antworten
#160
Alt 03.11.2016, 09:24   (Ms)
hecht1983
Polster-Udo
 
Benutzerbild von hecht1983

Wir warten weiterhin darauf das wir uns auf ein Grundstück bewerben können. Das soll Anfang des Jahres so weit sein. Entscheidung soll dann im März erfolgen.

Wir haben uns aber auch schon ein bissl informiert. Es ist nur schwierig wenn man noch keine genauen Angaben hat bzgl. Ausrichtung, Haustyp etc.

Ich persönlich tendiere eher zur Massivbauweise. Am Ende macht aber wohl der Preis die Musik.
hecht1983 ist offline Mit Zitat antworten
#161
Alt 03.11.2016, 10:27   (Dorsten)
kaestchen
holistic claims manager
 
Benutzerbild von kaestchen

Wäre für eine Finanzierungsanfrage aber ganz hilfreich zu wissen, was das gute Ding kostet.
Was du berechnen kannst ist die Höhe der Finanzierung die ihr euch leisten könnt. Aus dieser Summe kannst Du Rückschlüsse ziehen auf die Kosten pro qm die eben "drin" sind.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
#162
Alt 03.11.2016, 11:05   (Hamburg)
mr_maniac
American Football Freak
 
Benutzerbild von mr_maniac

Ach, wo der Thread gerade oben ist.

Die Gehwegplatten auf meiner "Terrasse" haben teilweise einen Grünstich. Eine Nachbarin meinte zu mir es gäbe da ein Mittel, welches auch umweltfreundlich ist, mit dem man das wieder wegbekommt.

Leider habe ich vergessen mir den Namen aufzuschreiben und bin zu faul sie nochmal zu fragen.

Kennt da jemand ein brauchbares Mittel?
__________________
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
mr_maniac ist offline Mit Zitat antworten
#163
Alt 03.11.2016, 11:06   (Herten/Westf)
Renão
Couchpotatoe
 
Benutzerbild von Renão

Also wir sind "durch" seit Februar, im Grunde hängen bei uns 'nur noch' die Restarbeiten.

Rückblickend auf die Absprachen zwischen Finanzierer und Architekt muss ich sagen, dass einer der beiden in Vorleistung gehen muss.

Wir hatten das Problem, dass unsere Architektin grundlegende Fragen nicht beantworten konnte (Unterkellerung, Dämmmaterial, Raumgrößen), da sie nicht genau wusste, wie viel Geld zur Verfügung steht und umgekehrt wollten unsere Banken vor Ort nicht "einfach so" einen Betrag nennen, den wir finanziert bekommen.

Wir waren damals ziemlich froh, dass unsere Architektin einen ersten Grobentwurf für uns durchgerechnet hat und wir damit bei (anderen) Finanzierern anfragen konnten.

Bei unserem Haus haben wir am Ende auch mit der Achitektin auch als Bauleitung gearbeitet, was sich im Nachhinein als sehr sinnvoll ergeben hat. Letztendlich kannte sie sich am Besten mit Materialien, Maßen und Co. aus, womit wir längst überfordert gewesen wären. Denn gerade die "Kleinigkeiten", mal eine Fliese oder Lichtschalter auszuwählen, kann durchaus mal ein paar Monate dauern.
__________________
** aus: Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Triologie

READY PLAYER ONE
Renão ist offline Mit Zitat antworten
#164
Alt 03.11.2016, 11:07   (Herten/Westf)
Renão
Couchpotatoe
 
Benutzerbild von Renão

Ach, wo der Thread gerade oben ist.

Die Gehwegplatten auf meiner "Terrasse" haben teilweise einen Grünstich. Eine Nachbarin meinte zu mir es gäbe da ein Mittel, welches auch umweltfreundlich ist, mit dem man das wieder wegbekommt.

Leider habe ich vergessen mir den Namen aufzuschreiben und bin zu faul sie nochmal zu fragen.

Kennt da jemand ein brauchbares Mittel?
Ja, da gibt es was - aber der Name fällt mir auch gerade nicht ein. Alternativ reicht aber auch häufig schon die Behandlung mit einem Hochdruckreiniger.
__________________
** aus: Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Triologie

READY PLAYER ONE
Renão ist offline Mit Zitat antworten
#165
Alt 03.11.2016, 11:43
MMM
THE KING
 
Benutzerbild von MMM

Was aber bestimmte Steine auch kaputt macht. Essig Reiniger mal probieren, oder selbst mischen, reiner Essig : Wasser 60:40
__________________
why he do dat boy like dat?
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2 User sagen Danke:
mr_maniac (03.11.2016), Renão (03.11.2016)
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