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Urlaub - Weinfaßtauchen auf Malta! Vollgekotzt und toll. Dieses Thema abonnieren
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Alt 30.09.2017, 19:01   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
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Full Irish kannst Du in jeder Kaschemm zugreifen, wenn der Suff am Vorabend gedtimmt hat.
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Lucky (30.09.2017)
Alt 01.10.2017, 14:49   (Hamburg)
MightyGlory
Couchpotatoe
 
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Moin liebe Coach Gemeinde. Ich fliege von 27.10 bis 4.11 nach Barcelona, also sprich für eine Woche. Mein Hostel ist ziemlich Zentral im Stadtteil "El Raval" .

Können mir hier wer empfehlen was man so in einer Woche da so mitnehmen sollte/kann? Die Kathedrale dort in der Innenstadt weiß ich schon von mehreren Arbeitskollegen soll bildhübsch sein, zudem hätte ich gerne das Camp Nou mitgenommen, aber stimmt es das der Rundgang da um die 80/90€ kosten soll? Falls ja wäre das für mich dann keine Option.

mfg MightyGlory
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Alt 04.10.2017, 23:19   (Köln)
KevAllstar
SofaCoach
 
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Gibt es Empfehlungen zum Frühstücken in Dublin?
Möglichst zu Fuß vom Temple Bar Viertel erreichbar und genug Platz für 10 Mann. Muss nicht besonders schick sein, gut was auf den Teller reicht völlig aus.
Falls du's noch brauchst:

http://trinitybarvenue.ie/
Tolles Frühstück, dannach gutes Cider (Orchard Thieves)!

Abends übrigens auch ein super Laden.
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Shablagoo!
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gob (05.10.2017), Lucky (05.10.2017)
Alt 13.10.2017, 13:18   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Nairobi, Mombasa und ein kleines Dorf mit Plumpsklo - ein kenialer Reisebericht


Topo-Test! Hefte weg. Zeigt mal Kenia auf der unbeschrifteten Afrikakarte!



Kenia also, das Land, wo Obama behauptet seine Wurzeln zu haben, dabei wissen wir natürlich als Netzexperten, dass er Islamist ist! Wer aber tatsächlich noch in der Hauptstadt Nairobi Kinderhilfe betreibt ist seine Halbschwester Auma Obama. Doch nun zu den wirklich wichtigen Personen: Mich.

Was treibt mich nach Kenia? Zu viel Geld vom Verkauf des Forenbuchs? Schwarzseherei? Mallorca zu voll? Eine Mischung aus allem und die Gunst der Gelegenheit. Ein Freundesfreund - an dieser Stelle Grüße an die sozialen Netzwerke zu Beginn der Jahrtausendwende - hat kenianische Wurzeln und bot ihm an ihn bei der nächsten Heimatreise zu begleiten. Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen, meine Lieblingsart zu reisen ist es die Sicht von Ortskennern an seiner Seite zu haben. Und so kam es das zwei Tage nach der Wahl und der ganzen deutschen Unfzufriedenheit mit den "Hau ab"-Rufen mein Kumpel, sein Kumpel und ich raus aus Deutschland sind. Eigentlich ganz schön, trotz Ungewissheit, ob die AfD uns wieder ins Land lässt, wenn wir aus Afrika zurückkommen, um wieder deutsche Weiber anzutanzen!

Der Flug über Frankfurt nach Nairobi war mit Lufthansa und dementsprechend reibungslos und so kamen wir nach 11h unbequemen Sitzens und Trinkens aus Bechern in Kindergartengröße um 22 Uhr an in unserem neuen Hauptquartier für die kommenden 15 Tage. Ich mag es nachts in einem fremden Land anzukommen, das verstärkt den Spannungsbogen immer so schön. Erwartungen hatte ich eh keine, hatte Robert, der Deutsch-Kenianer das Orga-Heft in die Hand genommen und ich mich urlaubsreif zurückgelehnt. Abgeholt wurden wir von seiner Freundin Natasha, die eigentlich einen Namen hat, den niemand aussprechen kann, nicht mal ihre Lehrerin, die sie daraufhin einfach Natasha nannte, was die Geburtsstunde ihres Spitznamens war. Gut.

Im Flugzeug hatte ich mich etwas informiert über den jüngsten Zustand des Landes: Eine Wahl, die aberkannt wurde und das Land in zwei Gruppen und Unmut stürzte; eine Bevölkerung, die in die Großstädte drängt, um ihre Familie auf dem Land zu erinnern und dadurch verstärkt eine eh schon katastrophale Arbeitsmarktsituation, die Prostitution, Kriminalität und Kreativität bei der Beschaffung von Geld nach oben treibt. Exemplarisch dafür, dass uns direkt beim Räumen der Koffer in das Uber-Auto ein Mann half, von dem ich aufgrund der von allen wortlos akzeptierten Situation ausging, er wäre ein Freund von irgendjemanden, der sich allerdings nur ein paar kenianische Schilling verdienen wollte (1€ = 125 KES). Mit dem Uber ging es dann in die Stadt und dort verdichtete sich der eben gewonnene Eindruck. Die, durch den aufwirbelnden Sand, diffus die bunten Lichter der Nacht streuende Luft war das ideale Medium für alle, die in kleinen notdürftig aus Blech, Holz und wassorumlag gebauten Hütten, einen Kiosk installierten und 24h am Tag ihre Waren und ihre laute Stimme anboten. Doch nicht nur das, auch waren um 23 Uhr noch eine frische Schweinehälfte im LED-Schlauch-Schaufenster des Metzgers, am Straßenrand wurden Autos repariert, Schuhe geputzt und verkauft. Und alles bunt flackernd illuminiert und musikalisch unterlegt durch scheppernde Afrobeats und lautstarkes Hupen von den Straßen.

Ein weiterer Punkt, den der Schleier der Nacht nicht verhüllen konnte war der Fakt, dass der Verkehr ein einziger Wahnsinn ist. Als ehemalige britische Kolonie herrscht in Kenia Linksverkehr, aber so weit links, dass Anarchie auf den Straßen herrscht. Es ist ein Ameisenvolk auf Kokain auf den maroden Straßen. Es wird zwar nicht gerast, da landesweit ein Tempolimit von 80 km/h vorgeschrieben ist - an dieser Stelle verabschieden wir Bouba von den Lesern des Beitrags - aber jede Lücke wird genutzt. Von jedem. Der Vielzahl, großteils weißer, aber immer verbeulter Autos aus Asien und teils Europa, die hier abgewrackt wurden, Tuktuks, Motorrädern und Schwärmen von Fußgängern und Handwagen aller Art und Größe. Es ist im Grunde genommen auf den Straßen, wie bei GTA Online. Nur mit mehr Menschen. Außerdem das ortstypische Verkehrsmittel Nummer 1 - die Matatus. Das sind Kleinbusse, die dank TÜVlosigkeit über eure Vorstellungen hinaus verformt, getuned, bemalt und mit allerlei Zeug versehen wurden und die Bevölkerung von A nach B transportieren. Natürlich über C, D, E und F und manchmal werden die Mitfahrer auch einfach für Summe X an Y verkauft, der die Leute dann weiter mitnimmt. Es gab wohl mal so etwas wie ein öffentliches Busunternehmen, aber nach dessem Bankrott, haben sich diese Busse sowie die Motorräder als Verkehrsmittel für die Öffentlichkeit etabliert. In einem Kleinbus fahren dann gerne mal 15-20 Mann bis zur Sauerstofflosigkeit hineingedrückt, dass selbst Wiesenhofhühnermastanlagenbesitzer Mitleid bekommen, durch die Gegend. Es schallt fasst immer laute Musik heraus, als Äquivalent zum Klingeln des Eismannes. Einer steht immer an der offenen Schiebetür und schreit alle an, die er passiert, dass sie einsteigen sollen. Ein kraftvolles Schlagen auf's Gefährt signaliert, dass man Einsteigen oder Aussteigen möchte, oder manchmal auch nur, dass man sich mit seinem Gefährt verpissen sollen. In jedem Fall wird auf Autos getrommelt als wäre es eine neue Show vom Safri Duo.

Hier eine Top 10 der verrücktesten Matatus: http://youthvillage.co.ke/10-best-be...s-turns-heads/

Hinzu kommt die Infrastruktur ist quasi nicht vorhanden und die Stadt hoffnungslos überlastet, zu den Stoßzeiten steht man auf der einzigen Straße stadtein- bzw. -auswärts stundenlang im Stau, da wird dann Physik und Blech gebogen, um jeden Mikrometer auf der Straße auszunutzen und sich gemeinsam Richtung Ziel zu quetschen. Pausenlos wird gehupt. Wenn etwas die Straße blockiert, werden einfach die Sandwege drumherum als neue Straße definiert und die Verkehrslinie bilden sich wie biologisch bestimmt neue Bahnen, wie herunterfließende Regentropfen auf der Fensterscheibe eines Autos, die bei Ansammlungen erst mühevoll, doch dann stetig drumherumfließen. So kommt es schon mal vor, dass die Abkürzung des Fahrers plötzlich über ein großen Sandfußballplatz, eine Tankstelle oder einen Schulhof führt, weil man einfach den anderen Ausreißern hinterherfährt. Das Verrückte: Dadurch, dass diese keine Regeln für alle gelten, funktioniert es totzdem irgendwie und es gab keinen Unfall in unseren sämtlichen Fahrten, wenn auch viel Festgestecke im Stau.

Dann kamen wir an bei unserem Hotel, eine Empfehlung der Freundin, etwas außerhalb der Stadt, einfach aber sicher - so wie die Leute aus Deutschland ticken. Alle Hotels oder größere Einrichtungen oder teurere Grundstücke hatten hier ihren privaten Sicherheitsdienst, weil das mit der Polizei irgendwie nicht ganz so gut funktioniert. Das Hotel war einfach, aber da wir einige Touren vorhatten und immer mal wieder mehere Tage außer Haus sein würden, ausreichend. 2 Betten. 2 Moskitonetze. Dusche. Klo.

Den ersten richtigen Tag verbrachten wir dann in Nairobi. So ein Tag vergeht im Durcheinander des Lebens dort recht schnell, kurz was einkaufen, kurz was essen, kurz versuchen nicht zu sterben auf dem Weg dahin, kurz was angucken. Lange nach Hause fahren. Tag vorbei. Was im Vergleich zur Nacht und zu Fuß aber deutlich wurde ist, wie fordern es war durch die aus den Nähten platzende Innenstadt zu laufen. Im Grunde genommen habe ich zwischen den Haltestationen kaum etwas gesehen, so beschäftigt ist man damit auf die Menschen und Autos drumherum und den holprigen Boden unter einem zu achten. Wie Simba in der Herde der Tiere. Was man aber merkt: Wir sind die 2 Weißen. Es gibt nicht viele Touristen in der Innenstadt, wir fielen auf wie ein Pixelfehler in der schwarzen Fläche des 52" Zoll Flatscreens. Und das war tatsächlich ein lehrreiches Gefühl, zu verstehen, wie es sich lebt als derjenige mit anderer Hautfarbe, der von allen, mal mehr, mal weniger freundlich beschaut wird. "Muzungu!" ruft der Einheimische entgegen, was so viel wie Europäer oder Weißer aus Suaheli, der Landessprache, heißt. Hier muss man aber noch unterscheiden, dass man generell eher positiv gesehen wird, die Andersartigkeit mit der man als Afrikaner in Deutschland beäugt wird, ist da mit Sicherheit noch deutlich geringschätiger.

Wir gingen dann aber auf den Aussichtsturm des Kongresszentrums, um mal alles von oben zu sehen. Gott macht das auch und er hält's ja ganz gut aus und ich finde es immer hilfreich für die Übersicht am Anfang. Nairobi streckt sich unfassbar hoch und es ist keine Struktur erkennbar. Es gibt einen zentralen Businessbezirk, wo Glas und gerade Linien etwas aus dem Sand hervorragen, ansonsten ist die Stadt nicht strukturiert, wie man es aus europäischen Hauptstädten kennt. Überall wo Platz war, wurde etwas gebaut, die Leute mit Geld sind nach außen gezogen, um ihre Ruhe zu haben, dann kamen mehr Leute, sodass diese Randbezirke geschluckt wurden und die Leute mit noch mehr Geld noch weiter hinauszogen in gated communities usw. und zwischendrin dann immer Blechhüttenareale, in denen die Armut auf deren Schulter der Rest getragen wird, kulminiert. Die Lücke zwischen arm und reich wirkt riesig. Weiter konnte man dann nicht sehen, weil Smog und Sand die tolle Sicht ausfadeten. Weil's von weitem gut aussah - auch eine beliebte Taktik in Clubs - gingen wir dann in den Stadtpark Nairobis, zum Unabhängigkeitsdenkmal (außerdem ist es ein Huhn!) und am Ende in ein Restaurant, was auch von vielen berufstätigen Kenianern genutzt wurde. Auch hier wurden wir beim Einlass durch eine Sicherheitskontrolle geführt. Die Idee so einen piependen Kontrollrahmen auch zuhause vor unsere Wohnungstür zu stellen nahm an dieser Stelle in meinem Kopf form an.

Essen ist immer ein bedeutender Teil der Kultur, weshalb ich immer zuerst auf traditionelle Kost bestehe. Es gab also Ugali, ein festgekochter Gries aus Maismehl und dazu Rindergulasch und dazu eine einheimische Variante des Grünkohls, alles für 600 KES. Dazu gab's ein Getränk, was mir bereits jetzt fehlt: Stoney - eine Art Ginger Beer, ohne Alkohol, eine intensiv beingwerte Limo, die es hierzulande nicht gibt. Leider von den Affen von Coca Cola.
Robert und seine Freundin versicherten uns sofort, nach Ugali könne man sehr gut schlafen. Wir verstanden schnell warum, das ist eine Speise, die vor allem sehr günstig, sehr lange satt macht. Die sedative Wirkung, die durch die Beschäftigung des Magens erfolgt nutzten wir anschließend auch für längere Busfahrten. Danach verabschiedeten wir uns und ließen die beiden ziehen, für uns stand die nächsten 3 Tage eine Safari an und die beiden hatten sich in ihrer Fernbeziehung eine ganze Weile nicht gesehen, sodass davon auszugehen ist, dass ein Orgelkonzert in mehreren Akten stattfand.

Weiter geht's dann mit der Safari, außerdem gibt's auch irgendwann noch Bilder und Videos, ich habe mir einreden lassen nicht die Kamera mitzunehmen, an der mein Überleben hängt, daher nicht ganz so knackig, aber als Ausgleich eine analoge Kamera, deren Bilder ich jetzt aus dem Fotolabor abhole. Kenia hängt mir noch im Kopf, ich muss auch noch zum Tropeninstitut, gucken, ob ich es bereuen muss, nicht die Malariaprophylaxe genommen zu haben.



Fortsetzung folgt.
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Alt 14.10.2017, 18:00   (Köln)
steff1312
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Im Dezember wird es entweder ein Namibia/Südafrika Roadtrip oder Costa Rica (ggf mit ein paar Tagen Florida). Argumente für die eine oder andere Option?
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Thrasher (14.10.2017)
Alt 14.10.2017, 18:07   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
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Mitte Dezember bis Mitte Januar ist CR wegen der Urlaubenden US-Amerikaner sehr überlaufen, in Südafrika und Namibia dürfte es zu der Zeit schweineheiss sein.

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steff1312 (14.10.2017)
Alt 15.10.2017, 17:45   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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Wenn man das aus Thrashers Sicht sieht gibt es nur eine Alternative:

Borkum, weder überfüllt mit Amis, noch schweineheiß zu der Zeit...
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2017, 18:23   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
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Borkum ist schön!
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Alt 16.10.2017, 16:17   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Ich fortsetze, ich fortsetze!

Safari - Ich war ja immer dagegen. Ich mag Top-Listen ja schon als YouTuber-Idiotentrend nicht, die Sendung mit der Zietlow ist auch scheiße, lediglich Harald Schmidt hatte mal gute Top-Listen, dieses Gejage nach den Big Five in Afrika das verstehe ich irgendwie nicht. Ich mag Menschen aber auch einfach mehr als Tiere. Bei Safari denke ich immer sofort an Tropenhelm und kurze Multifunktionssachen in khaki oder beige, ggf. mit Tarnmuster bei Ihr und mit 500€-Fernglas bei ihm. So seh ich mich nicht. Es fühlte sich schon unfreiwillig viel zu sehr nach "Die Kolonialherren reisen" an.

Aber gut, ich hab es nicht organisiert, habe mich hier von jedweder Schuld freigesprochen, jetzt kann ich auch sagen, dass es die Erfahrung schon wert war. Wir wurden von einem Fahrer des Anbieters (Pollmann's) direkt vom Hotel abgeholt: Benjamin, ein gutgelaunter Mann Anfang 40 mit gesundem Humor und noch gesünderem Misstrauen seinen Mitfahrern auf der Straße gegenüber.

Erster Zwischenstopp war Lake Naivasha, nachdem ich mich schon mal eingestimmt habe, in dem ich mir auf der Hinfahrt die Nase plattdrückte, ob der mannigfaltigen Eindrücke entlang der Straßenränder, immer wieder unterbrochen von brennenden Plastikhaufen. Plastikbeutel sind übrigens verboten in Kenia, wie uns während des Hinflugs an Bord durchgesagt wurde, würde das Nutzens eines Plastikbeuteln 20.000 KES Strafe bedeuten. Und man verstand schnell, warum es notwendig war. Strafe statt Aufklärung führt dann halt zu ungesunden Brandherden. Aber wir fuhren zuerst ans Wasser - für die geplante 1-stündige Bootsfahrt. Das Programm für die ingesamt 3-tägige Safaritour stand komplett, ich hatte mir das aber nie angeguckt und machte mir einfach vor, Benjamin würde uns spontan irgendwo hinfahren. Mit dem Boot ging es um die Halbinsel im Lake Naivasha herum. Flusspferde, Zebras, Giraffen sogar ganz nah. Aber es fühlt sich trotzdem immer alles nach Zoo an. Hier, wir haben Euch da Tiere hingesetzt, jetzt fahren wir im 10 Minuten Takt Boote dahin, selbst wenn es der natürlich Lebensraum ist, führend Vergnügungsparkgleise durch deren Welt. Der Bootsfahrer erzählte aber etwas über den positiven Einfluss vom Tourismus hier, dass hier viele gute Jobs bekommen konnten, ein gutes Leben führen können und er selbst das hier noch solange machen möchte, bis er sich sein Tierzeigeboot kaufen kann und als Fischefangboot umfunktionieren kann. Außerdem seien alle Touristen angenehm, außer die Chinesen. Diese verdammten Chinesen! Mehr als die Tiere und die Chinesen faszinierten mich die toten Bäume, die aufgrund des hohen Wasserstandes wie in einem Fluch der Karibik Teil ein wenig die Aura von Wegbegleitern ins tote Meer versprühten. Klassischer Fall von übergossen!

[Hier kommt jetzt ein Foto davon]

Dann ging es weiter zum Lake Elementeita, dort wartete unsere erste Unterkunft der Safari und unverschämt freundlich grinsende Hotelangstellte mit feuchten Handtüchern. Ich zog mir kurz den unsichtbaren Tropenhelm ins Gesicht vor Scham. Oh ein frischer Mangosaft, danke, ja und die Handtücher, okay und achso, ja klar, die Dame trägt meine Koffer, äh was? Aber ich kann doch, also, puh, ja, also, äh, oh man o man. Die Aussicht aus der Lodge (Sentrim Elementeita) nahm mich dann gottseidank so ein, dass die Gedanken abbrachen. Direkt am See, inmitten des Kenianischen Gebirges, reihen sich kleine Lehmhütten, der großzügige offene und aus dunklem Holz erbaute Essensbereich und ein Pool (natööleessch!). Es gefiel mir schon, aber auch, weil wir wussten, dies ist nur ein den kleinen Zeh ins Becken aus Gold stecken und in den Tagen nach der Safari geht es wieder ins normale Gewühl. Das Essen war toll, die Aussicht ließ die Zeit ein wenig zu schnell vergehen, sodass sich der dunkle Vorhang über das kleine Paradies legte. Und damit meine ich dieses Mal die Mücken und Fliegen, nicht die Nacht. Das Thema Malariavorsorge haben wir hin- und hergedacht und uns dann gegen die Prophylaxe mit Tabletten entschieden, weil die Vorstellung von Scheißerei und Scheißefühlen (gefährliche Doppeldeutung) als Nebenwirkung doch nicht verlockte. Dafür hatten wir dann panisches Wachwerden nachts wegen Mückensummen und das Gefühl in einem Brautschleier gefangen zu schlafen mit den teilweise sehr ungeschickt fallenden Mückennetzen über den Betten. Uns haben trotzdem fast überall Mücken erwischt. Noch lebe ich.

[Bild von geiler Unterkunkt hier]

Am nächsten morgen gingen wir denn nach tollem Frühstück los zu unserem Auto, wo wir den verwirrten Benjamin antrafen. Wir hatten uns so wohl gefühlt, dass wir beide nicht begriffen hatten, dass hier nur ein Zwischenstopp war. Benjamin vermisste also Gepäck und Weiterreiselust an uns. Als das durch beobachtetes Taschenpacken behoben war fuhren wir also weiter, verstoßen aus dem Paradies, ich dachte kurz darüber nach eine Religion zu gründen, aber dann fiel mir wieder ein, dass ich gerade Urlaub mache. Deshalb ging es weiter zu unserem Hauptziel: Lake Nakuro. Ein Nationalpark, wo wir endlich noch viel mehr Tiere sehen konnten. Das taten wir dann auch. Die Touren dauerten immer circa 1,5 Stunden und der Veranstalter nutzte das total geläufige und für einen nicht Muttersprachler total toll zu verwendende Wort "Pirschfahrt" dafür. Es dauerte bis zum Blick in das Safariprogramm am Tag der Rückreise, dass wir verstanden, dass es nicht "Wirtschaft" war, wozu Benjamin uns jedes Mal freundlich begrüßte. Obwohl. Für ihn war's ja auch das. Pirschfahrt also - mit so wenig wie möglich anderen Geländeoschis durch den vorgeschriebenen Weg im Nationalpark heizen und dann nach Tieren gucken und wer eins findet, ruft lauft, darf es dann aber nicht behalten. Der Nationalpark fasste um die 180 km² und hatte Platz für einige Pirschfahrten. Neben der bei der Ankunft gab es dann noch eine zum Abend hin und eine zum Sonnenaufgang am Abreisetag. Irgendwann erwischte ich mich dabei, wie ich nur noch Fotos machte, um Benjamin nicht mit meiner zynischen Antihaltung die Freude am entdeckten Tier zu nehmen, etwas weniger Wirtschaft wäre auch okay gewesen, aber die meisten anderen Leute dort waren ganz geil darauf, so oft wie möglich die Zootiere nicht hinterm Metall, sondern vom fahrenden Metall aus zu sehen. Dass auch hier wieder ein Pool und Vollverpflegung im Paket waren, eh klar. Immerhin merkte man aber in der zweiten Unterkunft bereits, dass hier deutlich mehr Trinkgeldgedanken hinter der Freundlichkeit steckte, was total legitim ist, aber wenigstens dieses TUI-Pauschalreisengefühl etwas mehr enttarnte und dessen Falschheit. Die Unterkunft war auch deutlich voller, es fuhren um die 15 Jeeps zu den Pirschfahrten los und regelmäßig zog eine Wolke beißender Chemiekeule von Antimoskitospray durch die Luft des Nationalparks, beim Buffet am Abend war der geile Scheiß meist schon weg, wenn man nicht exakt zur Türöffnung da war und - am schlimmsten - man hat sogar Leute deutsch gesprechen gehört.

Gründe genug dann auch wieder zu fahren. Goodbye TUI-Pauschalkolonial Urlaub, Goodbye-Deutschland-Urlauber. Die Rückfahrt zog sich ätzend, aber kein Wunder, die Infrastruktur ist lustlos gewachsen und wird stiefmütterlich behandelt. Und zwar wie deutsche Stiefmütter behandelt werden, nicht wie kenianische. Zurück haben wir dann wieder einen Tag in der Stadt verbracht, etwas eingekauft, die kommenden Tage geplant.

Als nächstes stand Strand an: Mombasa, die Hochburg an der Ostküste direkt am Indischen Ozean. Auch in Ulrich Seidls "Paradies Liebe" als Hochburg des Bumseurlaubs für weiße Frauen, mit etwas mehr auf dem Buckel (Fett und Jahre). Und es wimmelte auch davon. Der ältere weiße Mensch aus Europa nimmt sich in Mombasa nicht viel vom dreckigen Tennissocken: Er will bei 40 Grad ordentlich durchgerammelt werden, bis wieder alles in Ordnung ist. Aber dazu später mehr.





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Alt 23.10.2017, 10:08   (Schweiz)
Ale
Senior Punk Rocker

Am Samstag Abend bin ich nach 3 Wochen Japan wieder in der Schweiz gelandet.

Japan - Was für ein unglaublich tolles Land. Und soweit ich das in der kurzen Zeit beurteilen kann: Japaner - Was für unglaublich tolle Leute.

Ich kann die Erlebnisse ehrlich gesagt noch gar nicht richtig ordnen. So grossartig waren die vergangenen 3 Wochen.

Tokyo hat es auf Anhieb in meine Top 3 Lieblings-Grossstädte geschafft. Eine wahnsinnig faszinierende, schnelllebige, teilweise verückte aber auch sehr saubere und super organisierte Stadt. Letzeres lässt sich übrigens auf das gesamte Land übertragen.

Die Züge (wenn ihr jemals nach Japan geht und dort im Land reisen möchtet - holt euch unbedingt den Japan Rail Pass!) sind auf die Sekunde pünktlich und halten auf ein halben Meter genau dort wo die Wagons und Türen gekennzeichnet sind. Drängeln gibts nicht. Wer zuerst da ist, der steigt zuerst ein. Jeder nachkommende steht diskussionslos in die Reihe. Selbst Leute, die keine 3 Wörter Englisch beherrschen (und davon gibt es sehr, sehr viele) sind sehr hilfsbereit. Überall(!) findet man öffentliche Klos, die ausnahmslos in einem blitzblank sauberen Zustand sind.

Ehrgefühl und Respekt spielen eine enorme Rolle in Japan. Das hat sicherlich auch Schattenseiten, die ich als Tourist nicht mitbekommen habe. Aber es führt auch dazu, dass dort der Umgang miteinander so ist wie ich es mir viel zu oft auch hier wünschen würde. Man hilft sich, ist freundlich, anständig und respektvoll. Ich könnte kein gegenteiliges Beispiel nennen. Trotz der Tatsache, dass wir offensichtlich anders waren (wir hatten Glück und trafen nicht sehr viele westliche Touristien - asiatische sind allerdings bekanntlicherweise teilweise keinen Deut besser) fühlten wir uns niemals fremd. Es ist ein komisches und gleichzeitig nettes Gefühl. Kaum sass ich im Flugzeug nervte ich mich über die Menschen um mich herum wie ich es 3 Woche nicht mehr kannte.

Das Essen ist ein weiteres Highlight. Ich habe ungelogen nicht einmal in 3 Wochen schlecht oder gar nur okay gegessen. Sushi und Tempura werde ich wohl nie mehr essen können jetzt wo ich den Vergleich habe. Ramen - eine Liebe auf den ersten Blick. Die Nudelsuppe kriegst du überall und jederzeit. Selbst auf dem 500 Meter weiten Weg vom Karaoke-Schuppen zurück zum Hotel morgens um 4:45 findest du eine ohne einen Umweg zu laufen. Sie ist günstig, macht satt und schmeckt unglaublich lecker. Dazu viele Take-Away-Imbiss-Leckereien wie Takoyaki oder Octopus-Spiesschen.

Aber auch sonst gibt es viel zu sehen und erleben. Hiroshima und Nagasaki sind unglaublich spannende Städte. Kyoto und Nara touristisch sicherlich höher frequentiert, bieten aber auch etliche sehr schöne Fleckchen. Osaka ist vergleichbar mit Tokyo. Daneben machten wir noch einige Zwischenstopps, die alle ihre Höhepunkte hatten und in guter Erinnerung bleiben werden.

Seit ich klein bin wollte ich unbedingt einmal nach Japan. Wieso das so ist kann ich nicht wirklich erklären. Aber nun hat es endlich geklappt. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das nicht das letzte Mal war. Denn so hoch meine Erwartungen waren, sie wurden sogar noch übertroffen.

Geändert von Ale (23.10.2017 um 11:10 Uhr)
Ale ist offline Mit Zitat antworten
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Alt 31.10.2017, 16:26
Pato discoteca
can't even
 
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Ursprünglich wollte ich Spalshis Fotogeschichten nicht unterbrechen, aber da seit einiger Zeit nichts mehr gepostet wurde, würde ich hier wohl mal kurz zwischenwischen und ein paar Sätze über eines der schönsten, pulsierendsten und aufregendsten Länder verlieren, das ich je besuchen durfte:


Drei Monate habe ich in Kolumbien verbracht, von Juli bis Anfang Oktober. In den ersten sechs Wochen gestaltete ich einen kompletten Englischkurs in Bogotá, während ich mein Spanisch in einer Gastfamilie aufpolierte. In der größten deutschen Stadt aufgewachsen, konnte ich es kaum erwarten, mal in einer _richtigen_ Metropole zu verweilen. Bogotá mit seinen 8-10 Millionen Einwohnern schien dafür wie prädestiniert. Nun. Nach sechs Wochen weiß ich, dass 1,5h tägliche Pendelei, Smog und ein katastrophales Transportsystem nicht ganz so unbedeutend sind, wie ich es vorher angenommen hatte.

Bogotá ist das kulturelle, wirtschaftliche und historische Zentrum des Landes und daher immer einen Besuch wert; wenn man jedoch nur 2,3 Tage für die Stadt hat, kann man es ruhig überspringen da man doch relativ stark erschlagen wird am Anfang. Wenn man jedoch erstmal in der liberalen Studentenszene eingetaucht ist, im größten LGBT-Club Südamerikas alle Vorurteile über Machismo widerlegt bekommt und sich durch die Fusion-Küche der Andenstadt gegessen hat, entwickelt man dennoch gewisse Grundsympathien für dieses Monster einer Stadt.


Wie dem auch sei, danach ging es dann noch sechs Wochen (Studentenleben ) durch das Land, angefangen mit einem kleinen Abstecher nach Panama (und anschließender fünftägiger Segelfahrt über die San Blas Inseln nach Cartagena bei 30 Grad, neun weiteren Reisegesellen, keinerlei Duschen oder Toiletten und jeder Menge Alkohol.)

Nach einigen feucht-fröhlichen Tagen in Cartagena reiste ich an der Küste entlang, mit Abstechern in Santa Marta, Palomino und Cabo de la Vela (einer Wüstenstadt im Grenzgebiet mit Venezuela.). Mompox sollte mein nächster Stop werden, nachdem ich vor einiger Zeit verschiedene Artikel über die "verlorene" Stadt gelesen hatte. Nach einer Bootsfahrt über den Rio Magdalena ging es weiter nach Medellín und das Kaffedreieck Kolumbiens. Insbesondere Medellín ist - wenn auch weithin bekannt - der Favorit in ganz Kolumbien. Perfektes Wetter, vielfältige Freizeitmöglichkeiten, kulinarische Angebote, etc, etc. Zum Abschluss ging es dann noch einmal in den Amazonas, genauer gesagt nach Leticia. Gelegen im Dreiländereck mit Brasilien und Peru, hatte ich die große Ehre, mit einer Holzschale über den Amazonas zu treiben, ein wildes Faultier zu streicheln (moralisch zweifelhaft, ich weiß), bei Nachtwanderungen 20 Vogelspinnen an einem Baum zu bestaunen, Affen über die Baumkronen rennen zu sehen und Aras beim Paaren bewundern zu dürfen. .

Ich habe in diesen sechs Wochen mehr erlebt, als ich hier aufschreiben könnte, ohne euch dabei großartig zu langweilen. Dafür fehlt mir dann leider doch Splashi's literarische Ader. Aber vom Kontakt mit indigenen Gruppen, unnötigen Polizeikontrollen zum Zwecke der Bestechungsgeldannahme, Massenschlägerei beim Fußballspiel von Athletico Medellín, den Auswirkungen von Kokainpreisen von 1/10 europäischer Preise auf das gesellschaftliche Leben ganzer Stadtviertel, illegalen (da ausversehen und ohne Pass in Brasilien gelandet) Grenzübergängen nach Kolumbien, bis hin zu den alltäglichen Gesprächen mit den Kolumbianern über Land, Leute und Geschichte (und natürlich Fußball) war es wirklich ein wahnsinnig wertvolle Erfahrung.

Kolumbien wird jetzt schon gut besucht, aber wer es vor dem wirklich großen touristischen Boom erleben will (die Entwaffnung der FARC ist ja quasi abgeschlossen), sollte schon mal anfangen seinen Koffer zu packen. Kolumbien ist nicht unsicherer als andere lateinamerikanische Länder, ist günstig zu bereisen (sättigendes Mittagsmenü: 2€-3€), platzt vor kulturellen Angeboten, Natur und wahnsinnig aufgeschlossenen Menschen, die endlich mit der teils sehr dunklen Vergangenheit ihres Landes abschließen wollen. Also: machen!

Bei weiteren/spezifischen Fragen zu Land, Leute, Preisen & weiteren Empfehlungen gerne einfach melden!


bei Bogotá


Bus in Panama


Portobelo, Panama


Cartagena


Cartagena


Cabo de la Vela


Mompox


Guatape


bei Salento


bei Salento



bei Salento


bei Salento


im Amazonas


im Amazonas
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Geändert von Pato discoteca (31.10.2017 um 16:34 Uhr)
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Bilo
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Kurze (dumme) Frage: Will mit meiner Freundin vom 21.-23. Dezember nach Amsterdam, u.a. wegen den Weihnachtsmärkten und dem ganzen Flair im Winter dort. Sind die Märkte so kurz vor Weihnachten noch geöffnet? Oder soll ich lieber eher anreisen?
Bilo ist offline Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2017, 06:53   (München)
Fry
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Im Blut ca. 4 Tage.

Ach, falscher Thread.
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Alt 07.11.2017, 23:51
stormman89
on Fire
 
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Amsterdam hat nicht so wirklich Weihnachtsmärkte. Also eigentlich egal wann du genau da sein wirst. Kannst in jedem Fall nichts falsch machen wenn du kurz vor Weihnachten dorthin fährst. Neben der Eislaufbahn vor dem Museumsplein wird definitiv auch das Amsterdam Lichter Festival einen Besuch wert sein.
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Bilo (07.11.2017)
Alt 08.11.2017, 08:54   (FRA/BCN)
kilu
 
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Welcher von diesen zig Freizeitparks in Orlando und Umgebung lohnt sich denn besonders?
kilu ist offline Mit Zitat antworten

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