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Kochen - KOCH DIE FETTE Dieses Thema abonnieren
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Alt 16.01.2018, 08:38
Balu
Papa Bär
 
Benutzerbild von Balu

https://bbqpit.de/roesti-burger/

Die Buns sind der Hammer
Die Soße war mir etwas zu lasch. Würde ich beim nächsten mal etwas tunen bzw. kräftigeren Käse nehmen.
Beim Rösti hatte ich wahrscheinlich zu stärkehaltige Kartoffeln. Sind gleich nach dem Reiben dunkel geworden und sah daher nicht sehr appetitlich aus. Wenn vorhanden würde ich hier vielleicht auch die Zubereitung des Rösti in einer Heißluftfritte empfehlen (hab ich aber nicht).
Balu ist offline Mit Zitat antworten
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luke (19.01.2018), NiSTEN (16.01.2018)
Alt 16.01.2018, 11:31   (Bochum)
ridler
The Front User of SofaCoach
 
Benutzerbild von ridler

Da du das Thema Heißluftfritteuse ansprichst, hat hier jemand eine?
Sehe da auf Anhieb keinen Unterschied zu einem Backofen mit Heißluft-Funktion.
__________________
ridler ist offline Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2018, 11:35   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
Benutzerbild von Thrasher

Da gibt es auch keinen. Ist beides ne Heizspirale und ne Puste.
Thrasher ist offline Mit Zitat antworten
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ridler (16.01.2018)
Alt 16.01.2018, 11:42   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
Benutzerbild von Martyr

Meine Eltern haben sich vor Jahren mal so eine geholt.
Das Essen darin wird gar und ist knusprig, allerdings würde ich das Ergebnis niemals als frittiert bezeichnen.
Was richtig gut darin wird, sind solche 1x1x1cm Kartoffelwürfel.
Das ganze ist aber keine richtige Fritteuse und kommt vom Ergebnis nicht mal in die Nähe von dem, was man mit einer offenen Fritteuse, Erdnussöl und einem guten Garvorgang erreichen kann.
__________________
Break away tonight
I wanna hold your hand
We've got to get it right
We've got to understand
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ridler (16.01.2018)
Alt 16.01.2018, 12:02
PapaBouba
-US-

Da gibt es auch keinen. Ist beides ne Heizspirale und ne Puste.
Durch die Bewegung des Essens wird es erwas besser. Nicht wie eine echte Fritte, aber auch nicht 100% nur wie ein Ofen...
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
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ridler (16.01.2018)
Alt 16.01.2018, 14:29   (Nähe Frankfurt)
Abi
1. Controller
 
Benutzerbild von Abi

Da du das Thema Heißluftfritteuse ansprichst, hat hier jemand eine?
Sehe da auf Anhieb keinen Unterschied zu einem Backofen mit Heißluft-Funktion.
wir haben eine.
bei pommes ist sie deutlich besser als der ofen.
eine freundin macht auch gebrannte mandeln drin sehr geil!
__________________
Öp Fener Abinin elini!
Abi ist offline Mit Zitat antworten
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Übersteiger (20.01.2018)
Alt 17.01.2018, 11:35
PapaBouba
-US-

Spare Ribs.

Zutaten - kalkuliert für 2,5kg Rippchen:

Das Wichtigste
2,5 kg Rippchen
Glaze

Für den Spice Rub
Magic Dust

Für die Marinade
500ml Apfelsaft
3 EL BBQ-Sauce, rauchig
3 EL Ketchup
3 EL Honig
3 EL Senf, mittelscharfer
3 EL Spice Rub
2 EL Rauchsalz
2 EL Luquide Smoke
Tabasco
Worcestersauce


Zubereitung

Tag 1
Rippchen von der Silberhaut befreien. Geht am besten mit einem langen Löffel.
Rippchen dann auf circa 5 Knochen pro Rib halbieren.

Gut von beiden Seiten mit Rub bestreuen und einreiben.

Danach vakuumieren. Oder in Frischhaltefolie. Über Nacht.


Tag 2

WICHTIG VORAB: 4h bevor das Essen geplant ist muss begonnen werden!

Ribs aus dem Kühlschrank.
Ofen auf 140° Umluft.
Alle Zutaten für die Marinade in einen Topf, 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, 30 Minuten abkühlen.

Ribs mit Zewa vom überschüssigen Rub befreien und auf 50cm Alupapier, doppelt-gefalten legen.

Von beiden Seiten dick mit Marinade bestreichen.
Fest verpacken. Noch einmal Alufolie drum. Fest verpacken.
Ab in den Ofen.

3.5h Warten.

Ribs vorsichtig auspacken, heiss und am Zerfallen.
Auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit Glaze bestreichen.

Blech auf mittlerer Stufe für 10 Minuten in den Ofen.

Servieren.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
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Balu (17.01.2018), habel*** (19.01.2018), hecht1983 (17.01.2018), NiSTEN (17.01.2018), ridler (17.01.2018)
Alt 17.01.2018, 11:47   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
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Schreib das bitte noch mal neu und Ribs mit b.
Thrasher ist offline Mit Zitat antworten
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NiSTEN (17.01.2018)
Alt 17.01.2018, 11:52
PapaBouba
-US-

Schreib das bitte noch mal neu und Ribs mit b.
Pitte.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
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NiSTEN (17.01.2018), Thrasher (17.01.2018)
Alt 17.01.2018, 12:06   (Bochum)
ridler
The Front User of SofaCoach
 
Benutzerbild von ridler

[...]

WICHTIG VORAB: 4h bevor das Essen geplant ist muss begonnen werden!

Alle Zutaten für die Marinade in einen Topf, 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, 30 Minuten abkühlen.

[...]

3.5h Warten.

[...]

Blech auf mittlerer Stufe für 10 Minuten in den Ofen.

Servieren.
Komme aber insgesamt auf 4,5 Stunden.
Nicht das beim nachkochen die Gäste eine halbe Stunde auf das Essen warten müssen.
__________________
ridler ist offline Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2018, 12:48   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
Benutzerbild von Thrasher

Wenn Gäste keine halbe Stunde auf Rippchen warten können hätte man sie von Vornherein nicht einladen müssen.
Thrasher ist offline Mit Zitat antworten
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Alt 19.01.2018, 08:20   (Duisburg)
Fox
Certified User
 
Benutzerbild von Fox

Ich mach dann mal ein "kleines" Update. Ich hoffe, es ist nichts bei, was ich schon mal gepostet hab, seit dem letzten Grillpost ist ja schon bisschen Wasser den Rhein runter.

Eingangs sei erwähnt, dass Deutschland ganz offiziell Grillweltmeister ist, die BBQ Wiesel haben sich den Titel dieses Jahr in Irland geholt. Nette Truppe, die ich nun einige wenige Male getroffen habe. Im vergangenen Jahr hab ich 2 Events und 1 Grillseminar besucht.

In Bochum fand der "Meat In BBQ Day" statt. Meat In ist eine Fachzeitschrift für Fleisch und für 99€ konnte man dann eine Eintrittskarte erwerben. Inbegriffen waren sämtliche Speisen und Getränke (auch Wein und Gin Tonic).

Auf dem Meat In waren wirklich richtig gute Leute vertreten, angefangen bei Ankerkraut über den Österreicher Tom Heinzle, Metin Calis, einige Fleischvertreiber (bspw. Kalieber und Esser) bis hin zu den BBQ Weltmeistern.

Außerdem gab es noch ein buntes Programm. Ich habe mir bspw. angesehen wie eine Rinderschulter zerlegt wurde und hab mir eine Diskussionsrunde über den aktuellen BBQ Hype in Deutschland angehört. Wir sind da noch lange nicht so weit wie die Leute in Nord- und Südamerika, bspw. kennen unsere Metzger diverse Schnitte gar nicht, weil sie hier nicht gefragt sind.

Nachfolgend dann mal einige Impressionen vom Event



Zerlegung einer Rinderschulter


Tom Heinzles Rote Beete Carpaccio mit Cornflakes, Kresse und einer leichten Creme (da weiß ich nicht mehr genau was es für eine war). War auf jeden Fall sehr lecker, wenn auch nicht gegrillt.


Tom Heinzle Gegrillter Lachs mit gegrillter Chorizo und Avocado Creme


Wagyu Burger (wie genial einfach nur Fleisch und Brot schmecken können)


Mischung aus diversen Probestücken. Ich muss echt sagen, dass es mir Esser richtig angetan hat. Die Tiere werden vernünftig und Artgerecht aufgezogen, haben viel Auslauf, selbst eine Scheune mit Spielzeug gibt es.
Den Unterschied zum "normalen" Schwein merkt man hier dann doch recht deutlich. Ich hätte nie gedacht, dass Schweinefleisch so anders/so viel besser schmecken kann.


Zum Abschluss des Tages hatte Grillweltmeister Oliver Sievers noch ein kleines Schwein gegrillt.


Mein absolutes Highlight habe ich bis zum Schluss aufgehoben. Eric Gephart von Kamado Joe hat mich völlig fasziniert. Der Amerikaner hatte eine ganz eigene Herangehensweise ans Publikum und hat die Leute komplett mit eingebunden. Der eine sollte sich um das Fleisch kümmern, der andere passt auf das Gemüse auf und das alles in einer sehr unterhaltenden Art und Weise. Klar, war auch irgendwo Werbung für den Kamada Joe Grill, aber was er dann auch aufgetischt und zubereitet hat, das war schon genial. Ochsenbacke, Schwertfisch, Salate etc. Eine Sache hab ich mir dann abgeguckt und in meinen Grill-Alltag mit eingebunden: Gegrillte Cherrytomaten.

Ohne Witz jetzt, einfach abwaschen, am Strunk grillen, bisschen Fleur de Sel und Pfeffer drauf, super geil! Die Teile werden sowas von aromatisch und ich bin sowieso schon ein absoluter Tomatenfan.
Außerdem war es sehr geil, dass er nicht nur dieses typische gemacht hat, was halt jeder an Fleisch auf den Grill haut. Dann gab es bspw. auch einfach mal gegrillten Coleslaw mit Gehacktes (zweites Bild).





Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch ein kleines Präsenttütchen mit der aktuellen Meat In Zeitschrift,Gewürzen und noch einigen Kleinigkeiten, inkl. fettem Sonnenbrand.

Ich hoffe, das Meat In findet dieses Jahr wieder statt und vielleicht trifft man sich ja da

Dann war ich wieder beim Ruhrpott BBQ ,dem größten Event Europas. Hier treffen sich um die 100 Teams zum Duell, Aussteller haben Stände, man kann probieren, man kann shoppen, man kann sich mit den Teams unterhalten und an einigen Ständen wird auch etwas geboten.

Bei Ankerkraut hab ich mir dann 3 Gewürze zum Sonderpreis ergattert und mir mein Jubiläumsglas von den beiden Chefs unterschreiben lassen.
Kurze Erläuterung, zum Ankerkraut Jubiläum wurden in ganz Deutschland zig Korkengläser mit 5€ Gutscheinen versteckt und ein Hinweis mit PLZ auf Facebook gepostet. Ich habe dann eines ergattern können. Nach einem kurzen Plausch mit Anne hab ich dann noch das Tzatziki Gewürz geschenkt bekommen. Bei Don Marco hab ich mir eine absolute geile Habanero Orangen Glaze und BBQ Soße geholt und bei kleineren Ständen noch ein paar Gewürze gekauft. Jörn von BBQ aus Rheinhessen (YT Kanal) hat dann auch noch seine eigens erstellte Bratwurst aufgetischt.

Die Bilder sind jetzt nur halb so spannend, nur das man sich das mal so in etwa vorstellen kann. Hier hatte Sascha Roterberg seine selbstgemachte Bratwurst vorgestellt. Hat gemundet


Ein Grillseminar mit 2 Kumpels stand auch noch an. Da ich durch den Meat In BBQ Day die Grillschule in Bochum kennenlernen durfte, haben wir uns dann da mal ein Seminar gebucht, Thema "100% Steaks".

Ich weiß schon gar nicht mehr, was wir alles an Fleisch und Gerichten hatten, es war auf jeden Fall richtig gut. Als Fleisch gab es u.a. Flanksteak, Bürgermeisterstück, Pastorenstück, Iberico, Dry Aged und Nierenzäpfchen.
Nierenzäpfchen ist definitiv nicht meins, es ist ein Fleischstück nahe der Niere und hat so einen leicht säuerlichen Eigengeschmack. Völlig umgehauen hat mich allerdings das Iberico, welches dann auch zu Weihnachten den Weg aufs Raclette fand.

Das Seminar lief sehr gut ab und nachdem am Anfang direkt gesagt wurde, dass wir das Fleisch zuschneiden und dann auch so grillen können wie wir Lust haben und auch auf jedes Gerät, sprich Gasgrill, Kohlegrill und Beefer, zugreifen können, war ich sofort voll dabei. Natürlich hab ich mich dann auch prompt geschnitten

Zum Einstieg gab es Brot mit diversen Wildsalamis (Reh, Wildschwein, Hirsch), danach ging es dann an die Arbeit. Was es genau gab, schreib ich direkt über die Bilder. War sicherlich nicht mein letztes Seminar bei der Ruhrakademie. Am Ende gab es dann noch die gewohnte Urkunde und übrig gebliebene Fleisch (daran seht ihr mal wie viel es gab, das sogar Fleisch übrig war) konnte man dann auch mit nach hause nehmen.

Letztlich gab es neben dem Fleisch Tasting dann noch Iberico mit gegrilltem Lauch und gegrilltem Möhrenstampf.


Die Grillstationen


Dürfte das Iberico gewesen sein


Bisschen Fleisch


Beefer on fire


Dry Aged



Dry Aged mit gegrillten Drillingen und Coleslow


Nachtisch gab es auch noch, der war aber schon von der Crew vorbereitet worden. Beefer war richtig nice, war ich richtig heiß drauf, hat echt Spaß gemacht, nur hab ich gemerkt, dass ich das für Zuhause nicht zwingend brauche, weil ich dann doch auch der Typ bin, der mittlerweile ganz viel auf Beilagen geht.

Dann komm ich noch mal kurz auf Gewürze zu sprechen. Ich bin mittlerweile zu 99% auf Ankerkraut umgestiegen, das geht so weit, dass ich neben meinem umgebauten Werkzeugkoffer auch noch eine Schublade ausgestattet habe. Sämtliche Gewürze wurden in Gläser umgefüllt und mit eigenen Etiketten beschriftet. 4 Gewürze habe ich noch selbst gemischt, mit meinem Magic Dust war ich aber überhaupt nicht zufrieden. Auf dem Bild ist der Stand vom 11.2.2017, mittlerweile hat sich da noch einiges dazugesellt.



Warum ich jetzt auf Gewürze komm, ist schnell erklärt. Ich hab mir nämlich den Spaß gemacht und mein eigenes Bacon Salz gemacht. Das kann man echt in jeder Lage nutzen. Rührei? Bacon Salz! Steak vom Rind? Pfeffer und Bacon Salz! Offene Wunde? Bacon Salz! Zubereitung ist echt easy. Einfach den Bacon auf dem Grill auslassen, so dass er richtig kross ist und kaum mehr Fett austritt. Dann wird der Bacon gemörsert und zum Salz gegeben. Auf 100g Bacon kommen 150g Salz. Schön durchmischen, ab ins Glas und dort hält er sich dann ewig.

Wer sich übrigens mal das im Handel erhältliche Bacon Salz ansieht, der wird feststellen, dass in den meisten Fällen gar kein Bacon verarbeitet wurde, dafür aber jede Menge Chemie um den Geschmack zu bekommen.



So, ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel Ankerkraut Werbung und bevor ich jetzt an die Zeichengrenze stoße, mach ich hier einen Break. Die Grillgerichte, die ich im letzten Jahr so gemacht hab, kommen dann gesondert.
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Alt 19.01.2018, 11:14   (BOR)
Lucky
Gum would be perfection.
 
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Alt 19.01.2018, 11:55   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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Danke Fox. Jetzt muss ich nur noch der Frau erklären das ich die Küche neu einrichte und sie dabei nix zu sagen hat. Wenn du dich auch sonst zurücknimmst wäre ich mehr als froh in Zukunft zumindest in diesem Thread hin und wieder was von dir zu lesen...

Und danke Fry für den Deal...
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
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Fox (19.01.2018)
Alt 19.01.2018, 14:08   (Duisburg)
Fox
Certified User
 
Benutzerbild von Fox

Ich muss mich immer ein wenig zwingen die Grillrezepte niederzuschreiben, geht mir auf meinem Blog ähnlich, ich find Rezepte schreiben immer so unkreativ.

Hier dann Part 1 des letzten Grilljahres. Wenn detaillierte Rezepte gewünscht sind, kurz Bescheid sagen, ich guck dann, dass ich die dann runterballer.

Ich fang mal an mit was ganz simplem und direkt dem Beweis, dass ich die Cherrytomaten Geschichte umgesetzt habe. Gefüllte Hähnchenbrust mit Iglo Blattrahmspinat, Chili und Mozzarella. Dazu gegrilltes Baguette mit Knoblauchöl und Tomaten.


Geplankter Kabeljau mit einer Currykruste, dazu Twister Potatoes und gegrillter Brokkoli. Rezept für die Kruste müsst ich noch mal raussuchen.



Dann gab es noch gegrilltes Duroc Karree (Ankerkraut Pull that Piggy) mit Rosmarin Kartoffelchips und Ankerkraut Sour Cream&Onion. Das Sour Cream Gewürz kann ich empfehlen, da wird dann einfach die Gewürzmischung in 2EL Quark, 1EL Joghurt und 1 EL Creme Fraiche verrührt und fertig.






Das nächste Rezept hatte ich aus der Zeitschrift Fire&Food. Ich bin vergangenen Sommer nach Hamburg gefahren und für die Zugtour brauchte ich dann noch ein wenig Lektüre. Roland Trettl hat mich dann vom Cover angelacht und mich auf meiner Reise begleitet. Rezept ist auch mehr als easy. Ein halbes Backpapier bereitstellen, Sellerie und Möhren in feine Streifen schneiden und mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen. Koriander darüber geben, Flanksteak fein aufschneiden, mit etwas Salz und Chili oder Ankerkraut Scharfe Braut (schmeckt wie das scharfe Dönergewürz) würzen und auf dem Gemüse platzieren. Wer möchte kann hier auch noch ein wenig Sojasoße darüber geben. Damit das Backpapier hält, werden die Ränder großzügig mit Eiweiß bestrichen, ist ein super Kleber. Backpapier zusammenlegen,die Ränder noch einmal einpinseln und die Ränder noch einmal zusammenfalten. Das ganze kommt dann für 15 Minuten mittlere Hite auf den Grill. Das Gemüse und das Fleisch baden dann im eigenen Saft und werden gedünstet. Das Fleisch schmeckt dadurch völlig anders. Problem an der Sache, man kann nicht wirklich nachsehen wie weit das Fleisch ist und reinstechen kann man auch nicht, weil sonst der Dampf entweicht. Meine erste Probe war zwar lecker, lag aber zu lang aufm Grill.




Dann hab ich noch zum ersten Mal Pesto selbst gemacht und zwar aus der Not raus mit Haselnüssen, weil ich nirgendwo Pinienkerne auftreiben konnte. Hat aber so gemundet, dass ich das Rezept direkt niedergeschrieben habe.
Dazu gab es gegrillten Lachs und Ciabatta Brot mit einer Mischung aus Tomaten,Knoblauch, Zwiebeln und Petersilie. Super Sommergericht.

Zutaten
1 Top Basilikum
6 Haselnusskerne
1 halbe Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Parmesan
Prise Salz

Zubereitung
Zuerst werden die Haselnusskerne grob zerhackt, es reicht eigentlich aus, wenn ihr sie viertelt. Anschließend wird etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzt und die Haselnüsse bei mittlerer Hitze geröstet. In der Zwischenzeit werden die Basilikum Blätter gezupft und gewaschen. Man glaubt gar nicht wie viel Basilikum man für ein wenig Pesto braucht. Nun gebt ihr die gerösteten Haselnüsse, die halbe geschälte Knoblauchzehe (bei Damenbesuch kann man die auch weglassen ) und die Basilikum Blätter in ein hohes Gefäß, gebt etwas Olivenöl hinzu und lasst die Mische Bekanntschaft mit einem Pürierstab machen. Gebt dabei immer wieder etwas Olivenöl hinzu bis ihr die gewünschte cremige Konsistenz habt. Abschließend gebt ihr noch etwas Salz und geriebenen Parmesan hinzu und hebt es mit einem Löffel unter (nicht mehr pürieren). Am besten schmeckt das Pesto, wenn ihr es über Nacht im Kühlschrank stehen lasst.



Wer noch eine Anregung braucht für Flanksteak (Beef Booster Gewürz). Ist auch wirklich easy. Scharf angrillen und dann war es das auch.



Kleine Überraschung vom Grill gab es auch.
Putensteaks und Spinat seperat mariniert in 2 EL Zitronensaft, 1 TL Oregano, 1TL Rosmarin, 1 TL gehackter Knoblauch, 1 TL grobes Meersalz, 1/4 TL Chiliflocken und 5 EL Olivenöl. Die werden dann gegrillt, genau so wie eine Paprikaschote. Das Baguette wird ebenfalls geröstet. Das Fleisch, die Paprika, Spinat und Cheddar werden auf das Brot gegeben, in Backpapier eingepackt, damit nur noch der Käse schmilzt und dann hat man ein schönes Gericht.





Dann hab ich mich mal an Surf and Turf probiert, muss aber gestehen, ist nicht so meins. Da hab ich dann lieber nur Garnelen oder nur Rind.


Den Weber Wok mit Deckel hab ich auch ausprobiert, funktioniert soweit auch alles. Ich denke, da kann sich jeder selbst austoben.




Beim nächsten ist das Fleisch nur halb so spannend (Hähnchenfilet mit Tomate Mozzarella), dafür war der Blumenkohl genial. Blumenkohl blanchieren, die Röschen mit einer Mischung aus Öl, Curry, Salz und Chili bepinseln und dann noch mal kurz auf den Grill. Schönes Gemüse.


Fisch vom Grill find ich ja super genial. Hier gab es Thunfisch in einer leichten Sesam-Teriyakikruste, dazu gegrillte Paprika mit etwas Spinat.
Ich mach den Thunfisch auch gern mal mit scharfer Paprika und Tomatensugo.



Bei BBQ aus Rheinhessen hab ich mir dann noch das Steak Extravagance abgeguckt. Rinderhüfte mit gegrillten Pilzen und Paprika mit ein wenig Parmesan. Dazu Knoblauchbrot mit Kumatos.


Moink Balls sind auch immer gern gesehene Gäste.
Hackfleisch einfach wie eine Frikadelle würzen (ich hab das Ankerkraut Köfte Gewürz genommen), einen kleinen Patty formen, ein Stück Cheddar in die Mitte drücken und das ganze dann zu einer Kugel rollen. Anschließend wird die Kugel in eine Scheibe Bacon eingerollt und gegrillt. Auf dem Bild sind jetzt 2 Versionen, eine mit und eine ohne Bacon. Nach dem Grillen wird der krosse Knicker noch mit BBQ Soße eingepinselt.



Ein lustiger Nachtisch, auf den gerade Kinder abfahren, ist der amerikanische S'more. 2 Marshmallows halbieren und auf einen Keks platzieren. In die Mitte drückt man dann 2 Stücke Schokolade, kurz von beiden Seiten angrillen, fertig ist der Plombenzieher.



Apropos Fisch, da bin ich mittlerweile auf Dorade umgestiegen, der Grund ist relativ easy, ich hasse Gräten im fertigen Essen. Leider hab ich jetzt hier kein Bild von der fertigen Version. Nur den Fisch niemals direkt aufs Rost legen, so Experten hab ich auch schon erlebt.



Für meine Familie hab ich dann noch ein mit Spinat gefülltes Schweinefilet im Bacon Mantel gemacht. Das hat dann aber auch ordentlich gestopft.





Was auch immer geht, in jeglichen Varianten, sind gefüllte Pilze. Ich hab sie jetzt schon mit Hackfleisch und Spinat gefüllt (sieht man auf dem letzten Bild vom Schweinefilet) oder neuerdings auch gern mit Spinat, Garnelen und Chili. Kann man super vorbereiten.



Unter dem Motto "Challenge Accepted" hab ich dann auch einfach mal Spaghetti gegrillt. Natürlich nicht direkt auf dem Rost, sondern in der Tonschale. Ergebnis sieht gut aus, war nur leider sehr sehr kross. Da muss ich noch ein wenig experimentieren und die richtige Mischung finden.



Zum Abschluss dann noch 2 gegrillte Salate, wo ich bei beiden schon das Rezept aufgeschrieben hab.

Gegrillter Salat

Zutaten
1 Romanasalatherz
1 gelbe Paprika
4-6 Cherrytomaten
1 Avocado
2 EL Kühne Traube-Cranberry Essig
2 EL Olivenöl
Prise Salz

Zubereitung
Auch hier ist die Zubereitung wieder völlig simpel. Das Romanasalatherz wird im ganzen gewaschen, dann einfach trocken geschüttelt und einmal der Länge nach halbiert. Anschließend bestreicht ihr die Schnittstelle mit etwas Olivenöl.
Die Cherrytomaten werden ebenfalls mit einem kleinen Bad bespaßt. Die Avocado teilt ihr einfach mittig und entnehmt den Kern. Die Paprika wird entkern, ebenfalls mittig geteilt und die Haut mit einem Sparschäler entfernt. Das war es eigentlich auch schon.
Der Grill wird nun für mittlere direkte Hitze vorbereitet. Nun verteilt ihr einfach die vorbereiteten Zutaten auf dem Grill und lasst alles für gut 7 Minuten vor sich hin grillen. Die Paprika könnt ihr nun wenden und einen ersten Blick auf den Salat werden. Die Zutaten dürften jetzt nach und nach fertig werden, am längsten braucht eigentlich die Paprika.
Nun kommt alles vom Grill runter aufs Schneidbrett. Vom Romanasalatherz schneidet ihr das obere trockene Ende ab, schneidet den Rest klein und gebt es in eine Schüssel. Die Paprika wird ebenfalls klein geschnitten und zum Salat gegeben. Die Avocado könnt ihr einfach mit einem Teelöffel aushöhlen und ebenfalls zum Salat geben. Die Cherrytomaten werden halbiert (Vorsicht, der Saft ist heiß) und kommen auch zum Salat.
Für das Dressing verrührt ihr 2 EL Kühne Traube-Cranberry Essig und 2 EL Olivenöl und würzt es mit einer Prise Salz. Das Dressing wird dann über den Salat gegeben und dieser ordentlich durchgerührt.
Wer den Salat noch etwas aufpimpen möchte, der kann diesen noch mit gegrillten Hähnchenstreifen versehen.




Und den gegrillten Tomatensalat habe ich bestimmt schon mal gepostet. Wenn nicht, hier das Rezept dazu.

Zutaten
500g Tomaten
1 Kugel Mozzarella
1 rote Zwiebel
Nach belieben eingelegte Peperonis
1TL Geräuchertes Paprikapulver
Frisches Basilikum

Dressing
100ml Olivenöl
2 Knoblauchzehen
2 EL italienische Kräuter/ oder 2 EL Ankerkraut Bolognesegewürz
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Der Tomatensalat ist ziemlich zügig vorbereitet. Die Tomaten werden abgewaschen, der Strunk entfernt und dann in Scheiben geschnitten. Die Scheiben hab ich hierbei nicht zu dünn geschnitten. Der Mozzarella wird ebenfalls in Scheiben geschnitten. Nun wird abwechselnd in einer feuerfesten Form eine Scheibe Tomate und eine Scheibe Mozzarella hintereinander geschichtet.
Die rote Zwiebel wird in feine Ringe geschnitten und dann über den Salat gegeben. Auch die Peperonis kommen abgetropft auf den Salat.

Für das Dressing die Knoblauchzehen fein hacken und zusammen mit den anderen Zutaten in 100ml Olivenöl verühren. Das Dressing wird nun gleichmäßig auf dem Salat verteilt. Abschließend streut ihr noch etwas geräuchertes Paprikapulver auf den Salat.
Hört sich jetzt vielleicht nach viel Arbeit an, ist aber binnen weniger Minuten erledigt.
Jetzt geht es auch schon an den Grill. Den Salat hab ich für knapp 30 Minuten bei mittlerer Hitze direkt gegrillt. Im Anschluss noch das frische Basilikum waschen, fein hacken und über den Salat geben. Zack, feddich!





So, das ist das Ende von Part 1, beim nächsten Mal hau ich dann noch diverse Gänge Menüs und Frühstücksoptionen hier rein.
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