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[Sonstiges] Plastic - Curse oder Fluch? Dieses Thema abonnieren
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#121
Alt 06.07.2018, 07:05
PapaBouba
-US-

Zitat:
Es gibt zu wenig Wasser am Strand von Warnemünde. Nein, keine Angst, die Ostsee wird nicht austrocknen, das verhindert schon die globale Erwärmung. Es fehlt vielmehr an Wasserleitungen, um Mehrweggeschirr in der Strandgastronomie zu spülen. Als Provisorium hat man sich jetzt in Rostock Einweggeschirr aus Palmblättern statt aus bösem Kunststoff einfallen lassen. Hergestellt ausschließlich aus heruntergefallenen Palmenblättern, die von der lokalen Bevölkerung eingesammelt werden – der in Asien, nicht im eher palmenarmen Rostock. Die Teller müssen nach Gebrauch getrennt gesammelt werden, landen zuerst in der Trockenkompostierung und werden danach ... äh, energetisch verwertet. Ein guter Plan für die Rettung der Welt: Wir importieren Palmwedel aus exotischen Ländern, um sie am Ende zu verbrennen, während dort unter Palmen Fisch auf dem Plastikteller gereicht wird. ....
.
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Abel Xavier Unsinn (06.07.2018), das f (06.07.2018), Logilas (06.07.2018), Sevi (08.07.2018), Weezy (06.07.2018)
#122
Alt 06.07.2018, 12:53   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
Benutzerbild von Martyr

Was ich mich aber schon seit Jahren frage:
Bei uns im Ort stehen natürlich auch Sammelbehälter für Glas, getrennt nach Farben weiß/braun/grün. Jetzt habe ich schon mehrmals gesehen, dass beim Leeren dieser Behälter alles in einem großen Container auf dem LKW landet.
Warum trennt man es dann vorher überhaupt?
__________________
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Martyr ist offline Mit Zitat antworten
#123
Alt 06.07.2018, 12:58   (Hamburg)
Thrasher
The Search for Animal Chin
 
Benutzerbild von Thrasher

Das was Macl da meint ist Gewerbemüll, nicht post consumer.
Konsumer

Nee Quatsch, aber das mit den Palmtellern hat mir auch zu denken gegeben. Kann man das nicht alles aus dem Fucking Laub machen, das meinen Garten zukleistert jeden Herbst? Also schickt Eure Startupheinzos zu mir.

Thrasher ist offline Mit Zitat antworten
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Matze (06.07.2018)
#124
Alt 06.07.2018, 13:01   (LH)
Macl
kapow!
 
Benutzerbild von Macl

Was ich mich aber schon seit Jahren frage:
Bei uns im Ort stehen natürlich auch Sammelbehälter für Glas, getrennt nach Farben weiß/braun/grün. Jetzt habe ich schon mehrmals gesehen, dass beim Leeren dieser Behälter alles in einem großen Container auf dem LKW landet.
Warum trennt man es dann vorher überhaupt?
Der LKW hat getrennte Kammern.
Macl ist offline Mit Zitat antworten
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PapaBouba (06.07.2018)
#125
Alt 06.07.2018, 13:55   (Pfalz)
Martyr
Amore
 
Benutzerbild von Martyr

Das war auch mein erster Gedanke, aber ich habe das auch einmal erhöht gesehen und in dem Container war definitiv ein Haufen aus verschiedenen Sorten.
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#126
Alt 06.07.2018, 18:59
PapaBouba
-US-

Dann ist das ein Fehler vom Fahrer oder die Ware war vorher nicht sauber getrennt.

Der LKW hat definitiv getrennte Kammern. Das schon allein, weil alle drei Sorten unterschiedlichee Erlöse erzielen.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
#127
Alt 06.07.2018, 19:03
PapaBouba
-US-

Konsumer

Nee Quatsch, aber das mit den Palmtellern hat mir auch zu denken gegeben. Kann man das nicht alles aus dem Fucking Laub machen, das meinen Garten zukleistert jeden Herbst? Also schickt Eure Startupheinzos zu mir.

Leider gibt es im Recycling wenig Start Ups. Die meisten Unternehmen sind es nicht gewohnt oder können es nur schwer ertragen, dass eine Unternehmensbeteiligung Geld kostet oder keine Gewinne abwirft.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
#128
Alt 10.07.2018, 06:38
PapaBouba
-US-

@raynewooney

Zitat:
Trinkhalme aus Glas
Die Zeit der Plastiktrinkhalme scheint abzulaufen. Stattdessen kommen immer mehr Alternativmaterialien auf den Markt – so auch eine Variante aus Glas. Der Halm besteht nach Angaben des Herstellers aus einem Spezialglas.

Die EU-Kommission hat Einwegplastik den Kampf angesagt. Im Entwurf einer Plastikstrategie plant die Brüsseler Behörde unter anderem das Verbot von Einweggeschirr, Becher, Besteck und Trinkhalmen. Das Papier könnte noch im Herbst beschlossen werden. Doch schon jetzt stehen immer mehr alternative Materialien zur Verfügung.

Seit gut einem Jahr versucht das Berliner Start-up HALM, Gastronomen von Trinkhalmen aus bruchfesten Glas zu überzeugen. Nach Angaben der Firma gehören 250 Gastronomiebetriebe zu den Kunden – vom kleinen Café über das Berliner Szenerestaurant Cookies Cream bis hin zum Hotel Ritz in Paris. Mit dem Glastrinkhalm seien bereits circa 150 Millionen Plastiktrinkhalme eingespart worden.

Der Trinkhalm besteht den Gründern zufolge aus Spezialglas vom Hersteller Schott, ist spülmaschinenfest, geschmacksneutral und recycelbar. Bei diesen Eigenschaften können andere Varianten, die es bisher gibt, nicht überall mithalten. Auf dem Markt existieren Trinkhalme aus echtem Stroh, Bambus und Papier. Diese können jedoch nicht unbedingt wiederverwendet werden.

Infografik: Halme aus Plastik | Statista

Auch aus Biokunststoff werden Trinkhalme produziert. Diese bestehen aus Maisstärke, Kartoffelstärke oder Milchsäure. Hier stellt sich die Frage der Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit. Vergleichbar mit der Glasvariante sind am ehesten Trinkhalme aus Edelstahl. Allerdings sind diese nicht unbedingt neutral im Geschmack.

Ein ernsthafter Konkurrent zu Glas könnten künftig Trinkhalme aus Apfeltrester sein. Das ist ein Abfallprodukt, welches bei der Herstellung von Apfelsaft anfällt. Im sächsischen Langenbernsdorf fertigt das Start-up Wisefood daraus einen essbaren Trinkhalm namens „Eatapple“.

Welche Variante sich auch durchsetzen wird, einen Markt wird es künftig auf jeden Fall geben. Erst kürzlich haben die Lebensmittelketten Rewe und die Schwarz-Gruppe mit den Discountern Lidl und Kaufland angekündigt, Einwegplastik – also auch Trinkhalme aus Plastik –, sukzessive auszulisten. Auch die Hotelketten Iberostar, Hilton und Scandic Hotels sowie die spanische Hotelgruppe Meliá wollen auf Plastik-Trinkhalme verzichten. Allein Scandic nimmt nach eigenen Angaben in seinen 280 Hotels jährlich etwa 1,3 Millionen Strohhalme aus dem Verkehr.

Die ersten elf Monate mussten wir immer erst mal erklären, warum Plastiktrinkhalme ein Problem sind“, sagt HALM-Gründer Sebastian Müller. Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission, Einwegplastikprodukte vom Markt zu nehmen, sei es nun viel einfacher. „Wir sagen immer: Ihr müsst euch ja eh bald nach einer Alternative umschauen, macht es doch jetzt schon.“
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
#129
Alt 11.07.2018, 08:23   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
Benutzerbild von raynewooney

Danke dir. Das ist tatsächlich ein interessanter Schritt den da viele gehen. Wir haben auch kurz das Experiment der "Ökohalme" aus Milchsäure gemacht. Blöd nur das die keine Hitze vertragen...
Was aber noch wirkungsvoller ist, nur auf Nachfrage nen Halm dazugeben und außer Reichweite von Gästen hinstellen. Da braucht man schonmal 2/3 weniger.
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
#130
Alt 11.07.2018, 08:36   (Ms)
hecht1983
Polster-Udo
 
Benutzerbild von hecht1983

Danke dir. Das ist tatsächlich ein interessanter Schritt den da viele gehen. Wir haben auch kurz das Experiment der "Ökohalme" aus Milchsäure gemacht. Blöd nur das die keine Hitze vertragen...
Was aber noch wirkungsvoller ist, nur auf Nachfrage nen Halm dazugeben und außer Reichweite von Gästen hinstellen. Da braucht man schonmal 2/3 weniger.
Womit soll ich denn dann demnächst vorm exen umrühren?
hecht1983 ist offline Mit Zitat antworten
#131
Alt 11.07.2018, 09:12   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
Benutzerbild von raynewooney

Finger



Hab den letzte Woche geschenkt bekommen und bin ziemlich begeistert wie gut man damit arbeiten kann...

Geändert von raynewooney (11.07.2018 um 09:30 Uhr)
raynewooney ist offline Mit Zitat antworten
#132
Alt 27.07.2018, 08:51
PapaBouba
-US-

Zitat:
Ein bewährtes Produkt durch ein anderes zu ersetzen, kann kontraproduktiv sein. Ein Beispiel dafür liefert eine beim Ausgeben von Kunststofferzeugnissen sonst nicht gerade zimperliche US-Kaffeekette: Sie will bis zum Jahr 2020 Einweg-Kunststofftrinkhalme unter anderem durch Papptrinkhalme ersetzen. Dass sie dabei den im Vergleich zum Becher geringen Materialverbrauch des Trinkhalms ignoriert, geschenkt. Viel wichtiger: Papptrinkhalme sind ganz einfach völlig ungeeignet. Sie weichen nämlich relativ schnell auf, verdrehen und verbiegen sich dann, werden undicht oder verstopfen. Dem Durchrühren von Eis-durchsetzten Getränken halten sie sowieso nicht lange Stand, lehrt die jüngste Erfahrung eines Kunden. Dann hat dieser plötzlich wenig leckere Pappbröckchen auf der Zunge. Aber Sorgen muss er sich keine machen: Papier lässt sich im Gegensatz zu Kunststoff sehr schnell biologisch abbauen. In diesem Fall nachdem es den Darm des Kunden verlassen hat. ....
.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
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MMM (27.07.2018)
#133
Alt 27.08.2018, 08:32   (München)
Fry
-US-
 
Benutzerbild von Fry

Heute ist Thementag "Müll" auf SPON falls es wen interessiert.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...a-1223743.html

Was ich bisher auch noch nicht wusste: Deutschland ist der größte Plastikproduzent der Welt.
Fry ist offline Mit Zitat antworten
#134
Alt 29.08.2018, 21:46   (Dorsten)
kaestchen
0101 0101 0101 0011
 
Benutzerbild von kaestchen

Kurze Frage meiner Frau:

Saft in Kunststoffflasche ohne Pfand oder Tetrapack. What is wörs?
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
#135
Alt 30.08.2018, 09:35   (LH)
Macl
kapow!
 
Benutzerbild von Macl

Tetra ist der Hass. Wüsste gar nicht wie man den Verbund (Papier, Alu, Kunststoff) trennen könnte.
Macl ist offline Mit Zitat antworten
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kaestchen (30.08.2018)
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