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Und sonst so ... Eine Hochzeit und zwei Todesfälle. Dieses Thema abonnieren
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Alt 14.11.2017, 13:41   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
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der jetzt eher markuslanziert und nebst den Schienbeinen unterbezahler Arbeitnehmer auch den Crosstrainer treten muss.
Denkst du dir sowas eigentlich selber aus?
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Alt 14.11.2017, 13:51   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Nee das macht eine Praktikantin mit dicken Hupen.
__________________
Wenn Du willst, ist es kein Traum.
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Abel Xavier Unsinn (14.11.2017), arip (14.11.2017), Barca4life (14.11.2017), Chief (14.11.2017), cornulio (14.11.2017), Croyance (14.11.2017), das f (14.11.2017), Derv (14.11.2017), domi (14.11.2017), Flo (14.11.2017), friedrich (14.11.2017), Fry (14.11.2017), Grave Digger (15.11.2017), Highsider9 (14.11.2017), Hurricane (14.11.2017), jouston (14.11.2017), Kala (14.11.2017), Käptn' Peng (21.11.2017), Laas (14.11.2017), Logilas (14.11.2017), Lurchi (14.11.2017), Macl (14.11.2017), Mendesino (18.11.2017), mr_maniac (14.11.2017), nevermind (14.11.2017), PapaBouba (14.11.2017), Pato discoteca (14.11.2017), PES Nexus (20.11.2017), raynewooney (14.11.2017), scnorweger (15.11.2017), TaZ (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 15:07
rush
in vino veritas
 
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Dann sage ich dir, dass deine Aussage Nonsense ist. Muss ich mit der Masse schwimmen und Geschäftspartner betrügen, "nur weil es alle tun"? Muss ich demnach auch Frauen begrapschen, "nur weil es alle tun"?

Ich bin im Handel tätig und somit auf Integrität und Verschwiegenheit meiner Geschäftspartner angewiesen. Mit den richtigen Infos können mich beide Seiten umgehen und ich kann kein Geld verdienen.

Wenn ich demnach weiss, dass jemand auf privater Ebene seine Frau (oder ihren Mann) betrügt, dann kann ich für meinen Teil daraus schlußfolgern, dass er (oder sie) auch keine Skrupel hat dies auf die geschäftliche Ebene zu spiegeln.

Wäre mein bester Freund so jemand, dann wäre er nicht (mehr) mein bester Freund. Ich möchte mit so Leuten einfach nichts zu tun haben.

Mir ist es eben nicht egal, wie andere Leute ihr Privatleben gestalten mit denen ich mich regelmäßig treffe, Mittag esse oder gemeinsam reise um Kunden zu besuchen. Für mich geht Moral über Geschäft. Und damit fahre ich schon eine ganze Weile gut.

Es tut mir leid zu sagen, aber ganz harrsch gesagt ist dir total egal was dein Geschäftspartner privat so treibt. Demnach würde dich es somit nicht einmal stören, wenn er mit irgendwelchen Warlords dealt um illegal Waffen zu verschippern oder sich Kinderpron zieht. Hey, ist ja sein Privatleben. Macht ja nix.

Das kann ich verstehen, muss es aber nicht füt gut heißen oder respektieren.
Vom Handel (wo in den meisten Branchen Kinderhände dran waren) springen wir zu Waffenhändlern und Kinderpornos, echt jetzt Bouba? Du weißt doch genau, worum es hier geht. Das wir beide als Bankangestellte einer alten Oma keine Rentenversicherung andrehen werden, sollte klar sein.

Du musst einen tollen Chef haben, wenn du ihm erklärst, dass du auch den fünften Deal nicht durchgeboxt hast, weil die Gegenseite privat fremdvögelt oder in den Saunaclub geht. Er wird dich garantiert zum Mitarbeiter des Jahres küren. Woraus schließt du, dass der Geschäfptspartner automatisch auch ein mieser Business-Motherfucker ist? Sowas habe ich noch nie gehört. Mit so einer Attitüde dürftest du beispielsweise auch keinen Drink mehr an der Bar annehmen, da der Barkeeper nicht deinen moralischen Werten entspricht. Flirten ist auch eine Art von betrügen - mit der einen oder anderen landen die meisten ohnehin im Bett.

Dein Kind dürfest auch nicht mehr mit Produkten ernähren, wo beispielsweise der Nestlé/Kraft-Konzern dahintersteckt. Oder Menschen aus deinem Umfeld verachten, die für solche Konzerne arbeiten. Wenn du so konsequent wärst, wärst gesellschaftlich ziemlich isoliert. Und barfuß ohne Smartphone unterwegs.

Für mich ist das ein Rätsel, wie du aus einer Bettgeschichte einen Menschen von Kopf bis Zeh negativ charakterisieren kannst. Wenn einer deiner engsten Freunde betrogen hat (aus wechlen Gründen auch immer), ist er automatisch auch ein Arschloch zu dir? Ich kapiere deine Argumentation nicht. Ja, ich kenne Freunde die betrogen haben und heute die besten Ehemänner und Väter sind, sowie auch erfolgreich im Berufsleben. Vor allem nach zwei Jahrzehnten Freundschaft immer noch die loyalsten Menschen an meiner Seite sind.

Wer gibt einem das Recht die Moralpolizei zu spielen? Du bist doch nicht derjenige, der sich dafür verantworten muss. Jeder muss für sich selber wissen, ob man damit klarkommt oder nicht.
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der_erna (14.11.2017), MMM (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 18:33
PapaBouba
-US-

Ich verstehe nicht, wieso du meine Moral so verurteilst. Ich zwinge meine Meinung weder dir noch jemand anderen auf. Es ist meine Meinung. Und wenn ich auf sowas keinen Bock habe, dann kann ich es vertreten und dahinter stehen.

Auch hier wieder: Wieso muss ich so sein wie alle und meine Meinung anpassen?

Noch mal: Wenn einer meiner engsten Freunde seine Frau betrügt, dann ist er danach nicht mehr einer meiner engsten Freunde. Das hat gar nix mit Moralpolizei zu tun, da ich von niemandem verlange das auch so zu handhaben. Es ist lediglich mein Grundsatz. Natürlich ist er dann nicht schlecht zu mir, aber ich stehe nicht hinter dem was er tut. Ich will aber bei einem besten Freund hinter allem stehen was er tut.

Und zu Konzernen: Nestel ist die Wurzel allen Übels und der Teufel in Person. Das stimmt. Aus vieler Augen Sicht ist dies Coca Cola auch. Ich hingegen arbeite sehr gern mit denen zusammen, da sie recycling- und umwelttechnisch einfach viel konsequenter sind als viele andere Konzerne. Das ist mir wichtig. Dir evtl nicht. Deswegen bist weder du noch ich ein guter oder schlechter Mensch.

Nochmals: Für mich ist einer der seine Familie betrügt nahe dran mich im Business ebenso schnell zu betrügen. Damit möchte ich aber nichts zu tun haben.

Dein Sprung von Business zum Barkeeper ist aber auchgewagt: Mit einem Barkeeper schreibe ich mir weder jeden Tag Mails, noch telefoniere ich, noch reise ich mit ihm umher. Abgesehen davon, dass ich nie in Bars gehe soll der Kerl mir einen Drink servieren und dann hat sich unsere geschäftliche Beziehung beendet. Das ist bei einem Business-Partner nicht so.

Ich rede hier explizit von Partnern mit denen ich beinah täglich zu tun habe. Alles was du beschreibst sind kurzfristige Kontakte. Ich habe gewisse moralische Vorstellungen hinter denen ich stehe. Wie das andere handhaben ist mir total egal. Generell verdrehst du mir meine Wort etwas zu sehr — um sie möglichst schlecht möglichst klingen zu lassen.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
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Bastinho (14.11.2017), cornulio (14.11.2017), Cyrus (14.11.2017), das f (14.11.2017), Peakbluff (16.11.2017), scnorweger (15.11.2017), TheNew (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 19:19   (Dorsten)
kaestchen
0101 0101 0101 0011
 
Benutzerbild von kaestchen

Bei einem Verbrechen, das naturgemäß unheimlich schwer nachzuweisen ist, aus Anzeigen, welche nicht zu Verurteilungen führen, einfach "Falschbeschuldigungen" zu machen und davon zu sprechen, dass sie "tat und sächlich in sich zusammenfallen" würden, ist aber halt auch mehr als nur hanebüchen. Tut mir leid, aber diese behaupteten 90 Prozent würde ich auch dann nicht unkommentiert stehen lassen, wenn es sich bei der Quelle um deine Mutter handeln würde. Wer solche Zahlen in den Raum wirft, sollte sie auch mit einer belastbaren Quelle hinterlegen. Meine war zwar innerhalb weniger Sekunden googlebar, da ich den exakten Namen und Veröffentlichungsjahr genannt habe, aber hier ist sie der Bequemlichkeit halber auch noch mal als Direktlink. Der extremste Wert, den ich dazu bisher von einer zumindest auf den ersten Blick ernstzunehmenden Quelle finden konnte, stammt von einem Aussagepsychologen, der bei den angezeigten Fällen von bis zu 30 Prozent ausgeht. In der Rechtsmedizin scheint man üblicherweise eher von 5 bis 10 Prozent auszugehen, wozu die 7,4 Prozent aus Bayern exakt passen würden. Bei Verbrechen, die auch deshalb so selten zur Anzeige kommen, weil Opfer durchaus begründete Angst haben, dass man ihnen nicht glauben würde, ohne überprüfbaren Beleg in den Raum zu werfen, dass 9 von 10 Anzeigen Falschbeschuldigungen seien, halte ich jedenfalls für extrem problematisch.
Nachdem ich den Bericht der Polizei Bayern im entsprechenden Abschnitt geprüft habe, sei Dir zu Deinen 7,4% folgendes gesagt: Diese 7,4% sind diejenigen unter meinen "nicht-bewahrheiteten" aus denen sich eine Straftat seitens der Beschuldigenden Partei ableiten lässt und abgeleitet wurde.
Eventuell haben wir uns da nicht richtig verstanden und mein Post war im Hinblick auf Sevis unsauber, wenn er eine vorsätzliche Beschuldigung zur expliziten Schädigung des anderen meinte. Dies meinte ich nicht. Meine 90% beziehen sich auf den Anteil an Delta zwischen allen Personen die Kontakt zur Polizei wegen sexuellem Missbrauch/Nötigung etc. aufnehmen und der Anzahl an Verurteilungen.
Deine 7,4% sind nur eine kleine Teilmenge dieser. Was sogar in dem Bericht (nach dem Zitieren von Bibelstellen! Polizei Bayern eben ) unter dem Punkt 6.2 Grundsätzliche Probleme erwähnt wird:

Zitat:
Anzeigen wegen des Vortäuschens von Vergewaltigungen und sexuellen
Nötigungen oder der falschen Verdächtigung wegen dieser Delikte werden
von der Polizei relativ selten an die Staatsanwaltschaft abgegeben.
Dies steht zunächst im Widerspruch zur Einschätzung der in den für Sexualdelikte
zuständigen Kommissariaten der Kriminalpolizei beschäftigten
Beamtinnen und Beamten, die teilweise von einer sehr hohen Quote
an Vortäuschungen / falschen Verdächtigungen ausgehen, ohne dabei
allerdings auf Forschungsergebnisse oder selbst erhobene Daten zurückgreifen
zu können
weiter

Zitat:
So äußerte ein Kommissariatsleiter im Zusammenhang
mit unserer Aktenanalyse:
„Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich
mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden.
Viele angezeigte Fälle lassen zwar die Vermutung einer Vortäuschung
bzw. falschen Verdächtigung zu, berechtigen jedoch nicht zu einer
entsprechenden Anzeige.“
Was haben wir hier also: Es sind zwar nicht die von meiner Quelle angegeben 90%, aber "deutlich mehr als die Hälfte". Daraus lässt sich ableiten, dass meine Angabe von 90% weniger falsch war als Deine 7,4% ist

Wieso ist dies jetzt ein wenn nicht sogar der wichtigste Kernpunkt in der Betrachtung der ganzen Problematik:

Bezogen auf alle Vorwürfe, überwiegt die Anzahl der falschen Vorwürfe. Es ruiniert jedoch das Leben eines jeden der Ziel eines solchen Vorwurfs wurde.

Und ein wirkliches Opfer sieht sich mit der Erfahrungshaltung eines "Helfers" konfontiert, der es für wahrscheinlicher hält mit einer Falschaussage konfrontiert zu sein. (Hattest Du ja auch schon erwähnt)

Das lässt sich noch vertiefen und wird ansatzweise vertieft in dem Bericht. Lesenswert!

Was es aber eben auch aussagt: wir leben im Gegensatz zu dem durch die Medien momentan aufgebauten Bild eben nicht in einer Welt wo Vergewaltigung, Missbrauch und sexuelle Nötigung systematisch vertuscht werden, sondern leider eher in einer in der solche Dinge aufgebauscht werden.

/e: Bericht Seite 176 ff.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
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Dejo (14.11.2017), TCB (15.11.2017)
Alt 14.11.2017, 20:06
rush
in vino veritas
 
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Ich verstehe nicht, wieso du meine Moral so verurteilst. Ich zwinge meine Meinung weder dir noch jemand anderen auf. Es ist meine Meinung. Und wenn ich auf sowas keinen Bock habe, dann kann ich es vertreten und dahinter stehen.
Ich verurteile sie nicht. Ich habe dich gefragt, wie du einen Menschen so oberflächlich charakterisieren kannst. Wenn du mit so einer Einstellung bisher in einem Unternehmen erfolgreich gefahren bist, ist das doch in Ordnung - kannte ich bisher nur nicht in der Art und Weise. Ein Einzelunternehmer kann es sich nicht leisten zwischen "Gut" und "Böse" zu unterscheiden. Keine Sorge, ich werde dich in Zukunft in einem Diskussionsforum nicht mehr auf deine Widersprüchlichkeit ansprechen.
rush ist gerade online Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 20:21
PapaBouba
-US-

Ich verurteile sie nicht. Ich habe dich gefragt, wie du einen Menschen so oberflächlich charakterisieren kannst. Wenn du mit so einer Einstellung bisher in einem Unternehmen erfolgreich gefahren bist, ist das doch in Ordnung - kannte ich bisher nur nicht in der Art und Weise. Ein Einzelunternehmer kann es sich nicht leisten zwischen "Gut" und "Böse" zu unterscheiden. Keine Sorge, ich werde dich in Zukunft in einem Diskussionsforum nicht mehr auf deine Widersprüchlichkeit ansprechen.
Easy, Bro. Ist doch eine vernünftige Diskussion...

Wenn Du sagst ich charakterisieren oberflächlich, dann kann ich das sogar noch verstehen. Wen Du aber sagst, dass meine Aussagen widersprüchlich sind, dann muss ich dir widersprechen.

Wo widerspreche ich mir selbst?


Auch ein Einzelunternehmer kann es sich leisten, wenn es "genug ist". Ich spreche hier nicht von FMCG, sondern von langfristigen Kundenbeziehungen.
PapaBouba ist offline Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 20:24   (Dorsten)
kaestchen
0101 0101 0101 0011
 
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Was ist FMCG?
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 20:29   (Mönchengladbach)
Fazanatas
stur lächeln und winken...
 
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Fast Moving Customer Goods. Also schnell verkäufliche Produkte, würde ich sagen. Passt aber nicht in den Zusammenhang.
Fazanatas ist offline Mit Zitat antworten
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kaestchen (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 20:30   (Hamburg)
mr_maniac
American Football Freak
 
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Fast Moving Consumer Goods. Verkaufsrenner wenn du so willst.
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Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
mr_maniac ist gerade online Mit Zitat antworten
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kaestchen (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 21:00   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Frequently Masturbating Customer Guys.
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Wenn Du willst, ist es kein Traum.
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CrookedVulture (15.11.2017)
Alt 14.11.2017, 21:18   (Hamburg)
mr_maniac
American Football Freak
 
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Louis C.K.?

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Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
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Cyrus (14.11.2017)
Alt 14.11.2017, 22:09
MissesNextMatch
Certified User
 
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Nachdem ich den Bericht der Polizei Bayern im entsprechenden Abschnitt geprüft habe, sei Dir zu Deinen 7,4% folgendes gesagt: Diese 7,4% sind diejenigen unter meinen "nicht-bewahrheiteten" aus denen sich eine Straftat seitens der Beschuldigenden Partei ableiten lässt und abgeleitet wurde.
Das war der Grund dafür, dass ich in meinen ersten Beiträgen ausdrücklich von belegbaren Falschbeschuldigungen geschrieben habe. Das Bauchgefühl bayerischer Polizist*innen interessiert mich eher weniger.

Meine 90% beziehen sich auf den Anteil an Delta zwischen allen Personen die Kontakt zur Polizei wegen sexuellem Missbrauch/Nötigung etc. aufnehmen und der Anzahl an Verurteilungen.
Tatsächlich hattest du sogar auf ausdrückliche Nachfrage nochmals bestätigt, dass es dir darum ging, dass bei 90 Prozent die „Aussagen der Anzeigenden tat und sächlich in sich zusammenfallen“ würden. Das war nicht missverständlich und wer solch eine Behauptung aufstellt, sollte in der Lage sein, sie bei einem derart sensiblen Thema belegen zu können. Diesen Beleg bist du schuldig geblieben. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was für eine Auswirkung es auf ein Opfer, das noch mit sich darum ringt, eine Vergewaltigung zur Anzeige zu bringen, hat, wenn es hört, dass angeblich bei 9 von 10 Anzeigenden die Aussagen in sich zusammenfallen würden. Hier gebe ich dir völlig Recht: Auch deshalb sind tatsächliche Falschbeschuldigungen unfassbar schädlich, aber es ist auch nicht gerade förderlich, diesbezüglich völlig überzogene Zahlen zu verbreiten, die keiner genaueren Überprüfung standhalten. Das kann man machen, wenn man über Fußball oder andere Nichtigkeiten spricht.

Was es aber eben auch aussagt: wir leben im Gegensatz zu dem durch die Medien momentan aufgebauten Bild eben nicht in einer Welt wo Vergewaltigung, Missbrauch und sexuelle Nötigung systematisch vertuscht werden, sondern leider eher in einer in der solche Dinge aufgebauscht werden.
Niemand hat behauptet, dass Vergewaltigungen in Deutschland systematisch von der Polizei vertuscht würden. Im Umkehrschluss zu behaupten, dass Vergewaltigung, Missbrauch und sexuelle Nötigung „aufgebauscht“ würden, ist jedoch völlig abwegig. Jeder kann sich ja mal in seinem Umfeld umschauen: Wer kennt eine Frau, die noch nie Opfer sexueller Belästigung war? Wer kennt einen Mann, der dafür rechtlich belangt wurde oder wegen derartiger Anschuldigungen gesellschaftlich ruiniert wäre? Spricht das Missverhältnis, das dabei in der Regel erkennbar werden dürfte, dafür, dass diese Themen „aufgebauscht“ werden? Oder verhält es sich eher exakt andersrum?


Nochmals: Für mich ist einer der seine Familie betrügt nahe dran mich im Business ebenso schnell zu betrügen. Damit möchte ich aber nichts zu tun haben.
Deine persönlichen Moralvorstellungen finde ich zwar in diesem Fall nicht so interessant und schon gar nicht diskussions- oder kritikwürdig, aber lustig und auch tendenziell sympathisch finde ich, dass du die eigentliche Funktion dieses demonstrativen Rumhurens im geschäftlichen Rahmen, das in besonders patriarchal geprägten Branchen auch heute noch nicht ganz ausgestorben scheint, völlig fehldeutest bzw. ins Gegenteil verkehrst, denn eigentlich geht es dabei ja gerade darum, dass ein Männerbund besiegelt wird, der das gegenseitige Vertrauen vertiefen soll, denn wer wird schon einen Geschäftspartner für ein paar Tacken anscheißen, wenn er ihm durch kompromittierendes Wissen zumindest die Illusion von Macht über Wohl und Wehe des Familienfriedens in die Hände gelegt hat?

Geändert von MissesNextMatch (14.11.2017 um 23:05 Uhr)
MissesNextMatch ist offline Mit Zitat antworten
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scnorweger (15.11.2017)
Alt 14.11.2017, 23:42   (Dorsten)
kaestchen
0101 0101 0101 0011
 
Benutzerbild von kaestchen

Das war der Grund dafür, dass ich in meinen ersten Beiträgen ausdrücklich von belegbaren Falschbeschuldigungen geschrieben habe. Das Bauchgefühl bayerischer Polizist*innen interessiert mich eher weniger.
Also, weil Du etwas belegbar haben willst, zählen für dich nur diejenigen Falschaussagen die so zum Himmel stinken, dass die Polizei ein Gegenanzeige verfolgt?
Dir ist klar das da eine Anzahl verloren gehen?

Deine eigene Quelle spricht in 63,6% aller eingestellten Verfahren von Vortäuschung.

Diesen Beleg bist du schuldig geblieben.
Wenn auch nicht meine kompletten 90%, so hast Du ja freundlicherweise eine wesentlich höhere Anzahl als Deine 7,4% belegt.

Tatsächlich hattest du sogar auf ausdrückliche Nachfrage nochmals bestätigt, dass es dir darum ging, dass bei 90 Prozent die „Aussagen der Anzeigenden tat und sächlich in sich zusammenfallen“ würden.
Wie das jetzt mein Zitat widerlegen soll, erschliesst sich mir nicht. Außerdem zitiere es bitte ganz. Der Zusammenhang zu Sevis Post und der vorsätzlichen Vortäuschung ist wichtig.

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was für eine Auswirkung es auf ein Opfer, das noch mit sich darum ringt, eine Vergewaltigung zur Anzeige zu bringen, hat, wenn es hört, dass angeblich bei 9 von 10 Anzeigenden die Aussagen in sich zusammenfallen würden.
So sehr ich die Fantasie auch schätze, logisch ist, dass jedes tatsächliche Opfer diese Quote in die richtige Richtung lenkt, sofern es die Tat zur Anzeige bringt. Deine Quelle gibt hier einige wichtige Verhaltenstipps. Damit der meiner Meinung nach wichtigste auch genannt wird, da mir nichts ferner liegt als die tatsächlichen Opfer zu vergraulen: Geht sofort zum Arzt und zur Polizei. Und trefft euch danach nicht nochmal mit dem Täter. (Sind wohl doch zwei geworden)

Niemand hat behauptet, dass Vergewaltigungen in Deutschland systematisch von der Polizei vertuscht würden.
Wo habe ich etwas von Polizei gesagt? Ich habe von einem Bild der Medien gesprochen.

Im Umkehrschluss zu behaupten, dass Vergewaltigung, Missbrauch und sexuelle Nötigung „aufgebauscht“ würden, ist jedoch völlig abwegig. Jeder kann sich ja mal in seinem Umfeld umschauen: Wer kennt eine Frau, die noch nie Opfer sexueller Belästigung war? Wer kennt einen Mann, der dafür rechtlich belangt wurde oder wegen derartiger Anschuldigungen gesellschaftlich ruiniert wäre? Spricht das Missverhältnis, das dabei in der Regel erkennbar werden dürfte, dafür, dass diese Themen „aufgebauscht“ werden? Oder verhält es sich eher exakt andersrum?
Nach meinem Gefühl ist die mediale Berichterstattung tatsächlich aufgebauscht. Bspw. Kachelmann und die ganzen Amis von denen ich ehrlich gesagt nur Kevin Spacey zuordnen kann. Der Pastor der mein Kinder getauft hat... Sex(uelles Fehlverhalten) sells. Eine ähnlich umfangreiche Berichterstattung zu erwiesenen Falschaussagen kenne ich nicht. So "völig abwegig" finde ich das also nicht.
kaestchen ist offline Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 23:55   (Leverkusen/Bonn)
jouston
everybody needs you
 
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Haha. Benni hat morgen auch erst ab 10 die erste Vorlesung.
jouston ist offline Mit Zitat antworten
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das f (15.11.2017), Laas (14.11.2017), Peakbluff (16.11.2017)

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