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Bücher - Chronisten mit Schießeisen. Dieses Thema abonnieren
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Alt 13.05.2017, 14:18   (München)
raynewooney
Menschenhasser
 
Benutzerbild von raynewooney

Lustig nicht, aber ein Buch das jeder Mensch einmal gelesen haben sollte:

https://www.amazon.de/Tender-Bar-Rom...rds=tender+bar
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mikelchuk (13.05.2017), Rebza (22.07.2017)
Alt 14.05.2017, 16:18   (Neubrandenburg)
kettcar
Neubrandenburger
 
Benutzerbild von kettcar

Hätte jemand eine Empfehlung für ein etwas erbauliches Buch? Irgendetwas lustiges hätte ich ehrlich gesagt gerne wieder mal gelesen. Kann diesen ganzen Trend in Richtung Dorfkrimi und Hühnererschlagen schön langsam nicht mehr ab.

Bei Thalia schaute mich die Verkäuferin leider nur mit großen Augen an: "Wie meinen Sie das, in dem Buch soll niemand sterben?"
Wurde hier schon abgefeiert.
Auch wenn das Coverbild nicht so erbaulich gewählt wurde.

Einzlkind - Harold (Amazonlink verkackt)

Nick Hornby - A Long Way Down
Davon gibts ne sehr schöne Hörfassung mit 4 unterschiedlichen Sprechern, hat man in wenigen Stunden durch. Auch hier nicht davon abschrecken lassen, dass die 4 Leute sich am Anfang das Leben nehmen wollen.

Sehr kurzweilig sind auch noch die Känguruh-Chroniken samt Nachfolgern von Marc-Uwe Kling. Sind allerdings eher kurze Episoden. In dem Fall sogar vom Autor selber sehr gut vertont. Weiß gar nicht, ob die Bücher in Textform ähnlich gut funktionieren.

Geändert von kettcar (14.05.2017 um 16:30 Uhr)
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mikelchuk (15.05.2017)
Alt 14.05.2017, 20:09   (Sachsen)
STC_80
SofaCoach
 
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"Die Bibel nach Biff". Bei dem buch hatte ich richtige lachkrämpfe. Das lustigste Buch was ich je gelesen habe.
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kettcar (14.05.2017), mikelchuk (15.05.2017)
Alt 14.05.2017, 20:21   (Neubrandenburg)
kettcar
Neubrandenburger
 
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Siehste ich kenne ja doch unterhaltsame Bücher.
Von Christopher Moore - Ein todsicherer Job / A dirty job.

Hatte den schon völlig aus den Augen verloren, muss ich mir wohl auch mal die Bibel nach Biff geben. Beim todsicheren Job wird reichlich gestorben, aber eben hauptsächlich unterhaltsam.
Das Buch hat mitunter sehr skurrile Charaktere und der Autor einen schön lakonisch ironischen Schreibstil mit viel schwarzem Humor.
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Laras Dad (15.05.2017), mikelchuk (15.05.2017)
Alt 15.05.2017, 07:23   (Bochum)
Laras Dad
Bochumer Borusse
 
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Ich habe ungefähr 10 Christopher Moore Bücher zuhause und finde, da jedes seinen Charme und Humor! Vom todsicheren Job gibt es ja inzwischen sogar schon einen 2. Teil!
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Alt 17.06.2017, 20:18   (Osnabrück)
Ryder
Certified User
 
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Area X: The Southern Reach Trilogy | Jeff VanderMeer

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Plot, grob umrissen: Vor einigen Jahrzehnten entsteht an einem nicht näher beschriebenen Küstenabschnitt - vermutlich irgendwo im Südosten der Vereinigten Staaten - durch einen Vorfall die "Area X"; abgeschirmt durch eine nur an wenigen Stellen passierbare, unsichtbare Grenze. Das sich an ihrer Grenze ansiedelnde Southern Reach macht sich infolgedessen daran, die Area X von der Außenwelt abzuschirmen und in den darauffolgenden Jahren zu erforschen. Team um Team wird entsendet, doch je mehr Informationen über die Area X gesammelt werden, desto mehr Fragen stellen sich dem Southern Reach.

Die Southern Reach Trilogie umfasst insgesamt drei Bücher, 'Annihilation' (Bd. 1), 'Authority' (Bd. 2) und 'Acceptance' (Bd. 3, duh). In Band 1 erleben wir aus dem Blickwinkel der Biologin, eine der Wissenschaftlerinnen der 12. Expedition in die Area X, die Auswirkungen, die die Area X auf die uns bekannte Natur hat. In Band 2 erhält man Einblick in die Funktionsweise des Southern Reach und die Autorität, die sie gegenüber der Area X auszustrahlen versucht, ehe in Band 3 die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt werden.

Das schlimmste an diesem Forum ist ja, wenn man etwas gelesen/gehört/gesehen hat, aber weiß, dass andere das Erlebte so viel besser in einem Post verfassen könnten. Wenn man sich wünscht, man wäre so eloquent wie zeze, so mitreißend wie Jackass oder so wunderbar beschreibend wie bob. Weil das, was man da gerade konsumiert hat, es verdient hat, von Leuten beschrieben zu werden, die ihre Begeisterung auch zu vermitteln wissen. Und nun sitze ich hier und versuche zum dritten Mal, eine so wunderbar verrückte Science Fiction Buchreihe wie Area X möglichst so gut zu beschreiben, wie sie es verdient hat. Und verdient hat sie es. Oh man. Es gibt diese Bücher, aufgrund derer man dem Feierabend sehnsüchtig entgegenfiebert. Durch die die Zeit in der Gartenliege wie im Flug vergeht. Und die man nach dem Beenden weglegen, aber nicht ablegen kann. Area X ist so toll, schon weil die Reihe so abwechslungsreich ist. Ist Annihilation fast eine Art Ökosystem-Detektiv-Story, bei der man mit den Protagonistinnen zum ersten Mal in die so unwirklich scheinende Area X abtaucht, sie erkundet und ergründet, ist Authority ein Company-Thriller (?) Marke "Die Firma"; ein stilistischer Bruch, der seine Zeit braucht, im Kontext der Geschichte jedoch unheimlich wichtig ist. Über Acceptance mag man gar nicht zu viel schreiben, denn wie die erste "Erkundung" in Area X muss man auch diesen Band ohne Spoiler erleben.

Und trotz aller Begeisterung weiß man, dass die Reihe niemals allen Leuten gefallen wird. Und man weiß, dass es unfair wäre, zu verschweigen, dass es am Ende nicht einen Epilog gibt, der sämtliche Fragen, die sich während des Lesens der Bücher stellen, beantwortet. Dass die Figuren, die VanderMeer in meinen Augen so detailliert beschreibt, auf andere womöglich sehr flach und eindimensional wirken werden. Kurz, dass all jene, die am Ende von Lost enttäuscht waren, die Bücher auch niemals mögen werden. Für alle anderen, die eine Reise genauso schätzen, wie ein Ziel; für jene, die nicht sämtliche Rätsel entschlüsseln müssen bzw. wollen, wird die Southern Reach Trilogie aber ein fesselndes Erlebnis sein. Werden sich an der Liebe zur Sprache, der Liebe zur Umwelt, der Liebe zum Abgedrehten und der Liebe zur Liebe erfreuen, das Buch am Ende weglegen, aber nicht ablegen können. Denn dann ist es bereits zu spät, ist die Area X auch in die eigenen Gedanken eingedrungen.
Ryder ist offline Mit Zitat antworten
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Abel Xavier Unsinn (17.06.2017), Barca4life (18.06.2017), berbagoal89 (17.06.2017), Cyrus (18.06.2017), Kala (18.06.2017), kettcar (19.06.2017), mr_maniac (17.06.2017), Noc (17.06.2017), Rosicky (18.06.2017), scnorweger (18.06.2017), Splashi (18.06.2017), storch (17.06.2017), Unterstrich500 (17.06.2017)
Alt 19.06.2017, 18:07   (Berlin)
Splashi
Wir sind die Sintflut.
 
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Hat jemand das Buch von Trevor Noah gelesen?

Und für gut befunden?

Und jetzt Zuhause rumliegen?

?
__________________
Wenn Du willst, ist es kein Traum.
Splashi ist offline Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2017, 21:00   (Augsburg)
nevermind
No Way.
 
Benutzerbild von nevermind



Habe es zufällig erst vor ein paar Tagen beendet. Trevor Noah erzählt von seiner Kindheit in Südafrika zu Zeiten der Apartheid. Mal lustig und amüsant (GIVE IT UP FOR HITLER!), mal ernsthaft und eindringlich - dabei immer kurzweilig - bringt er dem Leser die damaligen Zustände in sehr unterhaltsamen Geschichten rüber. Das Buch ist kein Gag-Feuerwerk, sondern eher eine Aneinanderreihung warmherziger Anekdoten, die ein ernstes Thema sehr geistreich und pointiert vermitteln. Auch ohne viele große Lacher machte es wirklich Spaß zu lesen und man lernt auch einiges. Ich kannte zwar die Apartheid, aber mein "Wissen" hätte ich bisher in einem Absatz runterschreiben können. Er erzählt hier sehr viel von seinem "Sonderstatus": als Sohn eines Weißen und einer Schwarzen gilt er als "colored", was "besser" als schwarz angesehen wurde, aber immer noch etwas schlechter als weiß. Zudem war er aber illegal ("born a crime"), da Schwarze nicht mit Weißen schnaxeln durften. Dies führt zu mannigfalten grotesken Episoden, die die Absurdität des Systems aufzeigen. Gleichzeitig erläutert er sehr anschaulich die Zerrissenheit des "schwarzen Südafrikas" mit seinen unterschiedlichen rivalisierenden Stämmen, was den Europäern die Einvernehmung des Landes im Endeffekt auch einfacher gemacht hat. Im Buch ist das aber keinesfalls "Geschichtsstunde", sondern fügt sich hervorragend in diverse Geschichten aus seiner Jugend ein (das Date zum Abschlussball ).

Ich kenne Trevor Noah, wie vermutlich fast alle anderen hier, bisher nur über die Daily Show. Dass er so ein guter "Storyteller" ist mit einer solch einmaligen Hintergrundgeschichte, das war mir nicht bekannt. Ist mir auch gleich nochmal sympathischer geworden. Besonders gefallen haben mir die Geschichten, wie er mit Schlitzohrigkeit und Intelligenz in Kindheit und Jugend Geld verdient hat - oft auch wenig legal. Absolute Empfehlung!
nevermind ist offline Mit Zitat antworten
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Daniel84 (20.06.2017), das f (19.06.2017), Fry (19.06.2017), mr_maniac (19.06.2017), Splashi (20.06.2017), storch (19.06.2017), Weezy (20.06.2017)
Alt 19.06.2017, 21:34   (Hamburg)
mr_maniac
American Football Freak
 
Benutzerbild von mr_maniac

Dazu kann ich noch die Doku "You laugh but it's true" empfehlen, welche man unter anderem auf Netflix finden kann.

Ein Kamerateam hat dort den jungen Trevor Noah begleitet. Das Ganze spielt noch vor dem ganzen Daily Show Ruhm und er ist kurz davor die erste One Man Stand Up Comedian Tour Südafrikas auf die Beine zu stellen.
__________________
Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Konfuzius
mr_maniac ist gerade online Mit Zitat antworten
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nevermind (19.06.2017), Splashi (20.06.2017), storch (19.06.2017)
Alt 23.06.2017, 19:59
Profiant
Couchpotatoe
 
Benutzerbild von Profiant

Wer übrigens etwas mit Mathe oder Informatik am Hut hat oder sonstwie nerdig veranlagt ist, dem empfehle ich das Buch "Cryptonomicon" von Neal Stephenson. Sozusagen die Bibel aller Nerdbücher.

[Buchcover]

In verschiedenen Handlungssträngen (einer spielt in der Zukunft, die beiden anderen während des zweiten Weltkriegs) wird sozusagen die Geschichte der Kryptographie erzählt. Ein Handlungsstrang im zweiten Weltkrieg dreht sich um einen (fiktiven) Begleiter von Alan Turing, der maßgeblichen Anteil an der Enschlüsselung des deutschen Krypto-Systems Enigma hatte und als Miterfinder des Computers gilt. Durch andere Erzählstränge in dieser Zeit ist der Roman teilweise schon fast ein WWII-Historienroman.

Ein Handlungsstrang spielt in der Gegenwart (um die Jahrtausendwende, so alt ist das Buch inzwischen auch schon). Da es viel um technische Dinge geht, merkt man dem Buch das gar nicht so ausgeprägte Alter trotzdem manchmal ziemlich an.

Im Übrigen nennt Julian Assange den Roman als Hauptinspiration für Wikileaks.

Alles in allem eine ziemlich runde Sache für ausgeprägte Winter-Leseabende unter einer warmen Decke.

Danke hierfür, damals vorgemerkt und heute fertig geworden. Nach Seveneves () mein zweites Stephenson - Buch und wieder ein richtiger Treffer.
Mit >1100 Seiten und ständigem Wikipedia-Schmökern nebenher zu Hintergründen aber auch doch ein ziemliches Projekt für mich. Stephenson lässt sich jedenfalls ausgiebig Zeit. Trotzdem wurde mir eigentlich (fast) nie langweilig.

Hast du dich schon an Quicksilver/den Barock-Zyklus gewagt?
Profiant ist gerade online Mit Zitat antworten
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Fry (25.06.2017)
Alt 25.06.2017, 11:50   (München)
Fry
-US-
 
Benutzerbild von Fry

Nein, bislang noch nicht. Werde aber demnächst mal wieder was von Stephenson lesen, vielleicht wage ich mich ja mal an dieses Mammutprojekt.

Da ich großer Fan des Anhalter-Zyklus von Douglas Adams bin, die Lektüre dieser Bücher aber schon weit mehr als 10 Jahre zurück liegt, wollte ich unbedingt mal wieder etwas von Adams lesen. Meine Entscheidung fiel dann auf ein eher ungewöhnliches Buch des Sci-Fi-Autors, einem Sachbuch, das er zusammen mit dem Biologen Mark Carwardine veröffentlicht hat.



In "Die letzten ihrer Art" begleitet Douglas Adams einige Wissenschaftler rund um den Globus, um eine BBC-Dokumentation über stark gefährdete Tierarten zu produzieren. In Madagaskar, China, Neuseeland, Indonesien und anderen Ländern suchen sie nach extrem seltenen Tieren, wie dem nordafrikanischem weißen Nashorn, dem Yangtse-Delfin oder dem flugunfähigen Kakapo.

Dabei ist die Suche nach den Tieren, der bürokratische Wahnsinn bei der Reise durch Zaire und die Anekdoten rund um die Reise in gewohnter Adams-Manier derart komisch geschrieben, dass man das Buch ziemlich schnell verschlingt.

Wie beispielsweise der Plan, noch ein bisschen Touriprogramm auf Bali zu machen, bevor man auf den Komodoinseln nach dem Varan suchen will. Selbstverständlicherweise wollen Adams und sein Team die Geheimtipps auf der Insel sehen, also machen sie dem Taxifahrer klar, dass sie etwas abgelegenes sehen wollen, das sonst kein Tourist sieht. Und dann werden sie vom Taxifahrer zu dem Ort gefahren, an den alle Touristen gefahren werden, die Taxifahrern sagen, sie wollen zu einem Ort, an dem keine Touristen sind.

Der Schreibstil und die ganzen Anekdoten erzeugen derart viele Giggel-Momenten auf so gut wie jeder Seite, dass es mir in der U-Bahn den ein oder anderen schrägen Blick von der Seite beschert hat. Einfach eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen. Und eine sehr wichtige, inzwischen mehr denn je brandaktuelle Botschaft an die Menschheit steckt in diesem Falle auch drin.

Und was könnte mehr Lust machen als ein Zitat von Adams aus ebendiesem Buch? Eben. Hier also eben die Beschreibung von Neuseeland:

Zitat:
Würde man ganz Norwegen nehmen, es ein bißchen durchkauen und alle Elche und Rentiere rausschütteln, es dann zehntausend Meilen weit um die Welt schleudern und mit Vögeln auffüllen, wäre das Zeitverschwendung, weil es ganz offensichtlich schon jemand anders getan hat.
Lesen!

EDIT: achja, ich muss mal irgendwie rausfinden, wo es diese BBC-Doku zu sehen gibt...
Fry ist offline Mit Zitat antworten
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Markus (25.06.2017), mr_maniac (25.06.2017), Profiant (25.06.2017), scnorweger (26.06.2017), unaLmed (25.06.2017)
Alt 21.07.2017, 23:52   (BO)
Cham
hey its me ur brother



Das Buch fiel mir vor einiger Zeit in die Hände, und da ich schon einiges darüber gehört, es aber nie gelesen habe, legte ich es auf meinen to-read-Stapel. Vorgestern war es dann soweit und ich habe es in relativ kurzer Zeit beendet. Es hat zwar fast 300 Seiten aber eine große Schrift und liest sich recht flüssig. Tatsächlich habe ich zwar geahnt, worum es in dem Buch geht, ansonsten aber auf jegliche Inhaltsangaben verzichtet. Es war recht aufregend, auf diese Art und Weise mit dem Protagonisten Bruno zu erforschen, was überhaupt Sache ist. Daher möchte ich zum Inhalt auch nicht viel schreiben, nur kurz zum Ende: krass. Das letzte Mal, dass ich bei einem Buch so unfassbar fassungslos war [Lied von Eis und Feuer Spoiler], dürfte vor vielen Jahren bei der Roten Hochzeit gewesen sein. Beim Lesen des Kapitels hat mein Gehirn, mit jedem weiteren gelesenen Wort, ungefähr folgendermaßen reagiert und protestiert: "neee. Ne, das macht der nicht. Oder? Ach quatsch. Never. Phew, wurde also nur angedeutet. WTF Bruno? Nicht dein ernst? Ok, er ist drin, guckt sich um, lernt was fürs Leben, haut jetzt wieder ab und wird der größte Feind der Naz- ALTER NEIN!!!..."
Das Buch hat zwar ein paar Längen und man hätte auch problemlos einige Kapitel kürzen oder gar streichen können, aber holy shit, die allgemein gut strukturierte und geschriebene Geschichten aus den naiven Augen eines Kindes und dieses sensationelle Ende werden dafür sorgen, dass ich dieses Buch wohl nicht vergessen werde. In meiner Version ist im Einband ein Name und eine Klassennummer gekennzeichnet, daher gehe ich davon aus, dass das Buch in gewissen Schulen als Pflichtlektüre dient - eine in meinen Augen hervorragende Wahl!
Cham ist offline Mit Zitat antworten
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Baumi (21.07.2017), Fry (22.07.2017), kettcar (22.07.2017), Rebza (22.07.2017), Splashi (22.07.2017)
Alt 01.09.2017, 19:06   (Kos, Greece)
Captain Slow
Hello Viewers!
 
Benutzerbild von Captain Slow

Ich musste gerade auf Seite 2 gehen um diesen Fred hier wiederzufinden. Naja, jedenfalls hab ich da mal was für euch:



Das Buch beschreibt die Entwicklung der Indie-/Alternative-Szene in New York von Anfang der 2000er an, von den Gründungen von Bands wie den Strokes, Yeah Yeah Yeahs oder Interpol, die Vorgeschichte der Gründung von DFA, dem Durchbruch der Szene, und wie Bands im Fahrwasser der Strokes und Is This It den Durchbruch schaffen und im Grunde an ihnen vorbeiziehen und was das alles mit den jeweiligen Protagonisten angestellt hat.

Erzählt wird das ganze nicht durch eine stringente Erzählung, sondern durch die Protagonisten selbst, die von AUtorin Lizzy Goodman interviewt wurden und deren Wortbeiträge dann zur GEschichte zusammengesetzt wurden und das ganze aus verschiedensten Richtungen beleuchten.

In diesem Buch kommt dann tatsächlich auch so gut wie jeder zu Wort, der irgendwie irgendwas mit dieser Szene zu tun hatte: Alle Mitglieder der Strokes, Yeah Yeah Yeahs, Interpol(außer Carlos) oder TV on the Radio, dazu auch noch zum Beispiel Matt Berlinger, Brandon Flowers, Alex Kapranos, Pete Doherty oder Ryan Adams, außerdem diverse Journalisten und Blogger wie Rob Sheffield, Jenny Eliscu etc.

EIn ganz tolles Buch, das einem auch mal einen Blick hinter die Kulissen gibt, ich möchte es uneingeschränkt für Fans dieser Bands oder Musikbegeisterten allgemein ans Herz legen.
__________________
Crikey, it's the Albanian rozzers!
Captain Slow ist offline Mit Zitat antworten
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chinchin (01.09.2017), Dampfnudel (02.09.2017), Flo (02.09.2017), Laas (01.09.2017), Libertine. (01.09.2017), Noc (01.09.2017), scnorweger (02.09.2017), storch (01.09.2017)
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