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Alt 02.11.2017, 20:46
PapaBouba
-US-

Wie geschrieben bitte unabhängig vom Beispielkontext sehen, die Preisfindungsproblematik bei Gebrauchtwaren ist mir bewusst. Gilt es beim Neuwagenkauf nicht auch als ganz normal, um den tatsächlichen Kaufpreis zu feilschen?


Natürlich hat unterschiedliche Ware, noch dazu von unterschiedlichen Händlern, in den meisten Fällen auch unterschiedliche Preise. Ist halt nur nicht der Fall, auf den ich mich beziehe.


Absolut legitim, du darfst gerne jeden Preis aufrufen der dir in den Sinn kommt. Wenn du allerdings 3000 € als Kaufpreis angibst, auf die erste Nachfrage aber auch mit 2500 € zufrieden bist, dann macht das auf mich einen gewissen, schlechten Eindruck. Warum nicht von Anfang an ehrlich sein und entweder sagen, dass 2500 € ein für dich fairer Preis ist oder aber auf die 3000 € bestehen, für die du sicherlich Gründe hast?
Du musst aber versuchen zwei Seiten zu trennen: Business und Privat.

Ich bin bspw. im Business und gerade ein Sales mit ‘Fremden’ eher ein Arschloch. Niemals skrupellos, aber knallhart. Dabei habe ich bei keinem Deal Gefuehle. Keine Positiven, aber auch keine Negativen. So geht es deinem Gegenueber auch.
Der hat wohl 100 Kunden und 99 sind das Gegenteil von dir und wollen handeln und ‘sich belohnen’.

Wobei ich privat aber ganz anders bin. Ich freue mich ueber ein rausgehandeltes konstenloses irgendwas oder ein Gimmick oder Rabatt. Einfach bedingt durch die Psychologie. Ich bin dabei aber immer ehrlich und offen. Was ich beruflich eher selten bin. Vor allem mit unbekannten Gegenueber. Da ich immer das schlechste bei meinem Gegenueber vermuten muss.


Aber mal eins zu Autoverkauefen: Es ist erwiesen, dass man mehr erzielt, wenn man einen knackigen und unrunden Preis angibt, aber ehrlich auf kleine Macken hinweist.
Durch den Hinweis hat der Andere das Gefuehl ehrlich behandelt zu werden und durch den unrunden Preis geht er von einem ‘Endpreis’ aus.
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Weezy (03.11.2017)