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Alt 02.11.2017, 19:11   (Göttingen)
Der Hans
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Wie kann dich jemand um 200 Euro bescheißen oder um Betrag X bescheißen wenn es für die Ware die du erwirbst keinen festgelegten Verkaufspreis gibt da sie gebraucht ist und somit auch andere Umstände zum tragen kommen.
Wie geschrieben bitte unabhängig vom Beispielkontext sehen, die Preisfindungsproblematik bei Gebrauchtwaren ist mir bewusst. Gilt es beim Neuwagenkauf nicht auch als ganz normal, um den tatsächlichen Kaufpreis zu feilschen?

Nur weil ein Verkäufer ein Auto für 25600 verkauft und der andere das exakt gleiche Auto (was niemals so sein wird) für 24600 will der dich nicht bescheißen. Vllt hat er 1000 mehr für den Ankauf zahlen müssen weil er ihn in Zahlung genommen hat um ein anderes zu verkaufen und der billigere stammt aus einer Auktion einer Bankpfändung?
Natürlich hat unterschiedliche Ware, noch dazu von unterschiedlichen Händlern, in den meisten Fällen auch unterschiedliche Preise. Ist halt nur nicht der Fall, auf den ich mich beziehe.

Wenn ich ein iPhone verkaufe auf Ebay kleinanzeigen versuche ich auch erstmal am oberen Ende der Skala anzusetzen, vllt kauft es ja einer. Klar gibt es welche die billiger sind, aber deswegen bescheiße ich doch niemand. Vllt verkauft der eine das Auto für 3000 weniger weil er sehr sehr dringend Geld braucht, deswegen bescheißt dich der für 3000 Euro mehr aber nicht.
Absolut legitim, du darfst gerne jeden Preis aufrufen der dir in den Sinn kommt. Wenn du allerdings 3000 € als Kaufpreis angibst, auf die erste Nachfrage aber auch mit 2500 € zufrieden bist, dann macht das auf mich einen gewissen, schlechten Eindruck. Warum nicht von Anfang an ehrlich sein und entweder sagen, dass 2500 € ein für dich fairer Preis ist oder aber auf die 3000 € bestehen, für die du sicherlich Gründe hast?
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Noc (02.11.2017)