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Alt 17.01.2018, 15:17   (Allgäu)
johnny_tesla
ehemals private_carpazo
 
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"Die Politik" scheitert an Basics wie Breitbandversorgung und mobilem Datennetz. Von weltfremden Gesetzesentwürfen und dem Scheitern an der digitalen Rechteverwaltung ganz zu schweigen. Da sehe ich über Jahre hinweg schwarz (no pun intended), außer man erkennt, dass ein Ressort für Digitales ein eigenes Ministerium braucht mit einem Stab, der weiß, was er da tut.

Ich denke, wir können froh sein, dass es in der Spielebranche zwar die bösen Riesen (a.k.a. Publisher-Konzerne) gibt, aber der Indiemarkt und die liberalen Distributionsplattformen wie Steam und GOG trotzdem regelmäßig zeigen, dass es auch anders geht (CD Project Red) und man auch Geld verdienen kann (Warframe), indem man dabei transparent und ehrlich wirtschaftet.

Schade ist generell bei der ganzen Debatte, dass viele Abnehmer/Gamer immer noch reflexartig Publisher und Entwickler in einem Topf schmeißen. Gerade bei EA ist es sehr frustierend zu beobachten, dass Entwickler wie DICE oder Respawn Entertainment eigentlich großartige Arbeit leisten, aber das Geschäftsmodell diktiert bekommen. Hier wäre es mal toll zu sehen, dass die Community sich mit den Devs auflehnt gegen überbezahlte BWL-Sesselfurzer, die meinen, sie könnten Businesspläne aus der freien Wirtschaft unreflektiert auf die Gamingwelt projizieren.

Geändert von johnny_tesla (25.01.2018 um 15:27 Uhr)
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Button (17.01.2018), scorpio1018 (17.01.2018), Seabass (17.01.2018)